Verpflegung in der JVA Torgau mangelhaft – Petition eingereicht

Gefangene der JVA Torgau haben eine Petition mit 162 Unterschriften beim Petitionsausschuss des sächsischen Landtages eingereicht. Nach aktuellen Belegungszahlen beteiligten sich damit fast 70 % der Gefangenen an dieser Petition. Darin wird geschildert, dass Gefangene „trotz Mittagessen wieder hungrig zur Arbeit gehen“. Der Speiseplan sei unverbindlich und die Qualität der Lebensmittel bewegt sich um, sowie über die Haltbarkeitsgrenze. Zudem wird das Mittagessen in Blechgeschirr ausgegeben, was nach dem Angleichungsgrundsatz rechtlich nicht zulässig ist.

„Hier kann und muß nachgebessert werden. Auch wir Gefangene sind Menschen und sollten als solche behandelt werden.„ so David Scholz GG/BO Sprecher der JVA Torgau.

Leipzig, 5. November 2017

4 Kommentare

  1. Der Strafvollzug soll eine Strafe sein und ist es auch. Die Gesellschaft ist vor den Gefangenen zu schützen. Die Gesellschaft bin ich oder Sie als Leser dieses Eintrages. Die eigentliche Strafe ist der Freiheitsentzug. Da ist das Essen dort so zu gestalten, daß der moderne Gefangene auch weiß, wo er sich befindet. Klar es kann auch mal eine Besonders gute Speise gereicht werden aber nicht kredenzt. Auch befinden wir uns nicht bei Nabbuko der Gefangenenchor.
    Die Strafe wird in der JVA vollzogen. Das heißt in unserem demakratischen Deutschland klarr und DEUTLICH Justitzvollzugsanstalt. In Torgau sitzen auch Mörder ein. Diese Insassen haben im Gefängnissalltag nichts mehr zu verlieren. Da sollte in der Speisewahl anders geachtet werden. ( Alwechslungsreicheres Essen ) Da einige der Inhaftierten lebenslänglich haben. Das gilt nicht für Schwerkrimenelle und Berufsverbrecher,die NUR einige Jahre hier sind.
    Dies sollte allen Insassen gleich bei der Einlieferung in die JVA klarrgemacht werden.
    In der JV A befinden wir uns nicht in einem Hotel,sondern hier wird Strafe vollzogen.

    Ich bitte Höflichst dies zur Kenntnis zu nehmen und anzuwenden !

  2. Der Eintrag vom 25.11.2017 um 11:47 Uhr ist von mir. Leider habe ich vergessen,meinen Namen anzugeben. Dies geschieht jetzt.

    Ich bin ein millitärisch denkender Mensch. Ich habe einen Beamten der JVA Torgau gefragt, wie denn in einem hoffentlich nieh und niemals eintretendem Kriegsfall mit den Gefangenen geregelt wird. Wir, die Frontoffiziere und Kammeraden stehen an der Kriegsfront und stehen einem hoffentlich niehmals gegenüberstehendem Gegner gegenüber und halten unsern Kopf hin . Krieg ist immer vermeidbar; auf Deutsch einfach scheiße. Wenn es Krieg gibt hat die Politik versagt. Wie wird denn mit den Insassen gehandharbt? Ich nenne immer bei solchen Einträgen keine Namen. Denn das kann gegen meine und dessen Person nagativ sich auswirken.
    Die Beamtin,oder der Beamte erläuterte mir : Die Gefangenen werden so untergebracht wie es die Vorschrift entspricht. Das heißt, an der Frontlinie sterben Kammeraden und in den JVA geht der Dienst wie vor weiter. Da muss die Politik schnellstens in der modernen und demokratischen Entscheidungsfindung was ändern.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.