Petition: Bummel-/Hungerstreik der Butzbacher Gefangenen ab 1. März!

In einem Schreiben an die Linksfraktion im hessischen Landtag hat der GG/BO-Sprecher der JVA Butzbach, Jürgen Rößner, den Auftakt des Hunger- und Bummelstreiks Inhaftierter in der mittelhessischen Haftanstalt mit Beginn des 1. März 2016 bekräftigt.

Zudem macht Kollege Rößner in einem weiteren Schreiben klar, dass die Gefangenen keine „Häftlinge“ oder „Insassen“ mehr sind, sondern „inhaftierte Gewerkschafter“, die ihre Rechte eigenständig und selbstbewußt wahrnehmen. 128 Butzbacher Gefangene haben eine Petition mit den GG/BO-Kernforderungen, die uns im Original vorliegt, unterzeichnet!
Kollege Rößner lässt viele herzliche Grüße an alle Unterstützer_innen ausrichten und wird sich am 1.3. mit einer Pressemitteilung an die interessierte Öffentlichkeit wenden…

Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern!

Berlin, 28.02.2016

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4 Kommentare

  1. Ich find’s super, dass ihr euch gegen diese Unmenschlichkeit hinter Gittern zur Wehr setzt. Ich habe selbst etwas mehr als 3 Jahre in der JVA Dresden zugebracht und am eigenen Leib erfahren was das bedeutet, nicht nur was die medizinische Versorgung im Gefängnis angeht (normale Zahnarztbehandlung nur gegen Vorkasse ansonsten Zahnentfernung)sondern auch das Teliosystem und Einkaufsabzocke. Mein persönlich schlimmstes Erlebnis aber hatte ich als ich einmal richtig krank war und dennoch am Unterricht (Vorbereitungskurs Realschule) teilnahm. Meine Lehrerin die sah wie schlecht es mir ging schickte mich zum Anstaltsarzt. Dort angekommen sagte der anwesende Arzt zu mir das ich nur simulieren würde um nicht in die Schule zu müssen. Selbst die sonst sehr unangenehmen Schwestern schauten mich mitleidig an trauten sich aber nicht etwas gegen die Beurteilung des sogenannten Arztes zu sagen. Der Anstaltsarzt lehnte jegliche Untersuchung oder Behandlung ab und drohte mir damit die Büttel zu holen wenn ich nicht sofort die Krankenstation verlassen würde. Ich kenne also das Gefühl der Willkür der Justiz ausgeliefert zu sein sehr gut. Ich hatte, als ich zu 5 Jahren Freiheitstrafe wegen Handels mit Btmg (30 Kilo Hasch und einer zusammengewürfelten Bande) auch nicht gedacht, dass ich damit auch gleich meine Menschenrechte verlieren würde. Ich kann nur sagen super Sache die ihr da macht und der Kampf findet weiter statt. Solidarität ist eine Waffe!!!

    1. Die Straftäter der Justiz handeln “ per Ordre de Mufti „,weil sie von ihrem eigenen perfiden Rechtssystem gedeckt werden….Krähenwirtschaft Amigos “ Die Mafia trägt schwarz…Amen..
      Dr.Michel Friedmann Jurist und Jude hat es auf dem Punkt gebracht: In der BRD leben noch 20 Milionen Faschisten ohne die ehemaligen Stasi nicht zu vergessen,die schon lange vor dem Mauerfall unser Justizsystem unterwandert haben und die größten Tummelburgen sind in den Regierungen,Ministerien und Gerichten zu finden. Amen

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