Gefangene in der JVA Neumünster wehren sich gegen die miserablen Zustände!

GG/BO Soligruppe Berlin. Gefangene in der JVA Neumünster wehren sich gegen die miserablen Zustände! Ob Bedienstete, welche die Resozialisierung von Gefangenen behindern, Verweigerung von Ausführungen und Akteneinsicht oder die viel zu hohen Lebensmittel- und Hygiene Preise: in der JVA Neumünster läuft einiges schief. Die Gefangenen sind nicht länger bereit, diese miserablen Zustände hinzunehmen und wehren sich.

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Petition gegen die Verkaufspreise in der JVA Neumünster

GG/BO Soligruppe Berlin. In der JVA Neumünster haben (bis jetzt) 56 Gefangene die folgende Petition unterschrieben. Eingereicht wurde sie noch nicht – allerdings baten uns die gefangenen, die Petition jetzt schon einmal zu veröffentlichen. Wir hoffen, dass bei Einreichung die Petition Gehör finden wird und unterstützen die kämpfenden Gefangenen!
Zeigt eure Solidarität und schreibt an

Fabian Waterstraat
JVA Neumünster
Boostedterstr. 30
24534 Neumünster

Berlin, 15. Januar 2018Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Texte und Artikel geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.

Anpassung der Telefonkosten im sächsischen Strafvollzug

GG/BO JVA Zeithain. Während die Telefonie draußen mehrheitlich mittels Flatrates abgerechnet wird, werden in Haftanstalten noch immer hohe Gebühren für Telefonie verlangt. Ein Gefangener einer JVA in Schleswig Holstein beantragte erfolglos die Anpassung des Tarifes und beschritt, ebenso erfolglos den Rechtsweg.

Mit Beschluss vom 08.11.2017 erkannte das Bundesverfassungsgericht, als letzte Instanz, in der Rüge eine Verletzung des Grundrechts auf Resozialisierung aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Artikel 1 Abs 1 Grundgesetz.

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Über 150 Gefangene unterstützen Petition für Mitgliederversammlungen der Gefangenen-Gewerkschaft GG/BO in der JVA Tonna

GG/BO Soligruppe Jena. 158 Häftlinge aus den JVAs Tonna, Untermaßfeld, Torgau und Remscheid haben eine Petition der Gefangenen-Gewerkschafts-Sektion in der JVA Tonna für Mitgliederversammlungen unterstützt. GG/BO-Mitgliederversammlungen sind Teil der Kernforderung der GG/BO nach Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern. In der JVA Chemnitz gibt es diese bereits, in der JVA Zeithain wurde eine ähnliche Petition eingereicht.

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Die sächsische Justiz fördert Suchtverhalten von Strafgefangenen

GG/BO JVA Torgau.

 

Torgau, 30. Dezember 2017

Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Texte und Artikel
geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.

 

Die Innenministerkonferenz (IMK) ist vorbei, die Proteste dagegen werden aber anhalten!

Die Soligruppen der GG/BO, welche das Bündnis „NoIMK“ unterstützen, waren in den letzten Wochen in Leipzig bei Veranstaltungen, Diskussionen und der Gegendemonstration am 07.12.17 im Rahmen der Kampagne „NoIMK“ vertreten.

http://noimk2017.blogsport.eu/

Um unsere Positionierung zur IMK der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hier unser Redebeitrag zur Gegendemonstration am 07.12.17:

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GMV – Insassenvertretungen in Mecklenburg-Vorpommern fordern Stellungsnahme von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

Die GMV- Insassenvertretungen der JVA Bützow und der JVA Stralsund fordern höhere Löhne für Gefangene in Mecklenburg-Vorpommern. Vor kurzem setzen sie deswegen ein Schreiben an Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf. Im September 2017 sprach die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von einer Steigerung  des Lohnniveaus und mehr tarifgebundenen Arbeitsplätzen in Mecklenburg-Vorpommern: anscheinend aber nur für die Menschen draußen. Über die Billiglohninsel Knast und dem damit einhergehenden Hungerlohn für Gefangene wurde nicht geredet: leider kein Meck-Pomm spezifisches Problem.
Während nun also die Löhne in Mecklenburg-Vorpommern für die arbeitende Bevölkerung draußen steigen, sollen die der Gefangenen gleich bleiben?
Nein, schlimmer noch !

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Institution Gefängnis – Möglichkeiten der Solidarisierung

Veranstaltung – 21.11.2017, 18:30 Uhr im linXXnet, Bornaische Str. 3d, 04277 Leipzig – im Rahmen der Proteste gegen die Innenministerkonferenz:

Zu Zeiten in denen Polizeigesetze verschärft und ein Überwachungs- und Sicherheitsapparat sondergleichen aufgebaut wird, rückt auch das Thema Knast immer weiter in den Fokus.  „Getroffen hat es eine_n – gemeint sind wir alle!“ ist ein Slogan der gerade in den letzten Monaten nach dem G20-Gipfel in linken und antiautoritären Kreisen wieder mal in aller Munde ist.  Doch was ist eigentlich mit den sogenannten „sozialen Gefangenen“? Gibt es Unterschiede wer unsere Solidarität verdient hat und wer nicht? Wenn ja – warum?  Oder ist das ganze Konzept der Strafe und des Gefängnisses an sich nicht doch schon lange überholt und sollte von Grund auf in Frage gestellt werden?

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