13 Kommentare

  1. Ausgangssperren, Urlaubsperren und Besuchssperren, aber die FBer gehen rein und raus. Wenn das sollen Sie alle einsperren oder allen Haftunterbrechung gewähren.

    1. Ich wäre für Haftunterbrechung weil es gibt nicht mal Seife ,das sie sich richtig die Hände waschen können habe ich soeben erfahren und das geht überhaupt nicht

    2. Ich bin ebenfalls ein Häftling der JVA Castrop-Rauxel.

      Das die JVA Sicherheitsmaßnahmen vornimmt ist vollkommen richtig. Allerdings ergeben diese Maßnahmen keinen 100% Schutz.

      Der Virus kann jederzeit von den Freigängern die täglich einer Arbeit nachgehen – unter denen ich ebenfalls zähle – in die JVA reingebracht werden. Da bringt auch die Maßnahme nichts, dass die Lockerungen gestrichen wurden. Die Gefahr ist jederzeit gegeben, dass der Virus in die JVA gelangt.

      Ich bin mir 100% dass die gerade die Justizvollzugsanstalten des offenen Vollzugs mit dieser Regelungen ein Pulverfass erschaffen haben. Bei einem Ausbruch würden diese nicht mehr Herr der Lage werden.

      Das wirklich einzige Sinnvolle wäre die Haftzeit der Häftlinge mit einem FB-Status zu unterbrechen. Damit schützt man die anderen Häftlinge und auch die Beamten, falls es wirklich zu dieser Pandemie durch einen Freigängers im offenen Vollzug kommen sollte. Die Gefahr ist einfach zu groß!

      Ich möchte zum Abschluss noch einmal ausdrücklich betonen, dass es mir nicht darum geht Stimmung gegen die JVA oder generell des offenen Vollzugs zu machen. Aber in der jetzigen Situation wurde einfach die falschen Entscheidungen getroffen, die am Ende für den offenen Vollzug, den Beamten und auch für die Häftlinge ein böses Erwachen geben kann.

  2. Die Hygiene ist sehr wichtig bei einer Pandemie. Sie ist das A und O. Im Vollzug ist die Hygiene, die Isolation und die medizinische Versorgung nicht mal ansatzweise vorhanden. Im Gegenteil. Hier werden trotz besserem Wissen Menschen auf engstem Raum zusammen versammelt (also das Gegenteil vom Quarantäne Hintergrund) und sich selbst überlassen. Eine Haftunterbrechung mit Hausarrest oder Quarantäne zu Hause ist DIE EINZIGE, sinnvolle und rechtlich haltbare Lösung. Jetzt muss Verantwortung seitens der Justiz übernommen werden und unbürokratisch gehandelt werden. Alles andere ist grob fahrlässig und unverantwortlich. Alle im offenen Vollzug befindlichen Inhaftierten sollten unverzüglich eine Haftunterbrechung auf unbestimmte Zeit bekommen. Hier geht es um Leben und Tod.

  3. Hallo,
    Ich kann mich da nur anschließen. Und bin ehrlich gesagt Sprachlos!!! In den Medien wird auch noch gelogen. Justizminister Dirk Adams (Grüne), widerspricht den Gerüchten, das Gefangene in der JVA Untermaßfeld bereits „weggesperrt“ seien. Ich telefoniere täglich mit meinem Sohn sein Vater der in U-Feld momentan ist. Er ist mit noch 2 Männern in einem Zimmer und sie sind alle 3 krank mittlerweile und werden nicht auf Covid-19 getestet, stattdessen bekommen sie ein Stück Seife und ein Grippe Paket in die Hand gedrückt und werden wieder weg geschickt!

  4. Ich bin selbst inhaftiert in einer aussenstelle Bielefeld Senne. Hier würden auch nur ein paar Leute deren Entlassung vor 30juli wäre auf Unterbrechung entlassen alle anderen sind weiterhin hier sind alle auf engsten Raum sollen weiterhin draussen arbeiten aber kein Ausgang oder Urlaub haben dürfen. Mit dem arbeiten haben wir alle genau so gut Kontakt zu anderen Leuten und hier sind zu 80%alles Arbeiter die draussen bei Firmen arbeiten. Ich wäre dafür allen haftunterbrechung zu verhängen und zuhause bei der Familie zu sein gerade in der Situation. Es kann noch Monate lang anhalten sollen wir jetzt Monate hier ohne Ausgang sitzen wir haben auch Frauen und Kinder die wir sehen möchten und zu ihnen stehen in der Situation. Wen sich hier nur einer anstekt so können Sie uns gleich alle Monate wegsperren Dan hat sich das hier drinnen sehr schnell verbreitet.
    Und das lächerlichste ist das wir hier nicht mal Desinfektion besitzen dürfen…

  5. Ich bin auch in der jva Castrop Rauxel und ich muss ehrlich sagen es gibt kein definfektionmittel keine seife wir teilen uns mit ca. 15 Leuten zwei Toiletten eine Dusche es geht man mit ca. 80 Leuten. Es ist traurig wie wurde mir gesagt wir sind das letzte Glied der Kette das heißt erst alles andere und dann wir. Sind wir keine Menschen frage ich mich. Ich bin im offenen Vollzug warum schickt man uns nicht nach Hause bis es vorbei ist? Warum werden wir der Gefahr ausgesetzt ohne mit der wimper zu zucken. Dann sagt man lieber ihr dürft 1 Stunde mit dem Handy telefonieren. So versucht man uns hier ruhig zu halten. Wie lange geht das noch gut wenn es zu spät ist dann ist das Geschrei groß hätten wir mal dies oder das gemacht, einfach nur traurig. Hygiene ist ganz klein geschrieben hier. Thema Handy warum dürfen wir den keines, damit die Wahrheit nicht ans Tageslicht kommt. Ich könnte noch Stunden schreiben aber es wird sich nichts ändern was uns hilft. Wir sind ja leider das letzte Glied der Kette.

  6. Ich lebe Tag täglich mit der Angst das es meinem Verlobter da drin gut geht, unsere Kinder machen sich die größten Sorgen und wir wissen einfach nicht mehr weiter!

  7. Hallo ,bin genau in der gleichen Situation .Mein Bruder sitzt in Bochum Krümmede hat ein Sohn von 1 Jahr keine Skype Video möglich Es ist so Traurig und kann es nicht Verstehen warum andere Menschen bis zu 18 Monate Frei kommen und die Leute bis 3 Jahre müssen dort warten bis das Virus in die JVA Ausbricht kann wohl nicht sein .Vieleicht kann mir jemand Helfen

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