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	<title>Sachsen Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>Sachsen Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>Untätige Bedienstete während eines versuchten Messerangriffs in JVA Bautzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 11:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Bautzen]]></category>
		<category><![CDATA[Beamte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein schockierender Vorfall erschüttert die Justizvollzugsanstalt (JVA) Bautzen: Wie uns unterschiedliche Quellen berichten kam es am gestrigen 12. September 2023 während des Hofgangs im Hafthaus West zwischen 15:15 Uhr und 16:15 Uhr zu einem versuchten Messerangriff zwischen Gefangenen. Zum Glück wurde niemand körperlich verletzt. Doch was diesen Vorfall besonders verstörend macht, ist die untätige Haltung...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/untaetige-bedienstete-waehrend-eines-versuchten-messerangriffs-in-jva-bautzen/">Untätige Bedienstete während eines versuchten Messerangriffs in JVA Bautzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schockierender Vorfall erschüttert die Justizvollzugsanstalt (JVA) Bautzen: Wie uns unterschiedliche Quellen berichten kam es am gestrigen 12. September 2023 während des Hofgangs im Hafthaus West zwischen 15:15 Uhr und 16:15 Uhr zu einem versuchten Messerangriff zwischen Gefangenen. Zum Glück wurde niemand körperlich verletzt.</p>
<p>Doch was diesen Vorfall besonders verstörend macht, ist die untätige Haltung der anwesenden Bediensteten, deren Namen uns bekannt sind. Trotz Beobachtung des Vorfalls griffen sie nicht ein. Stattdessen, so unabhängige Berichte, lösten Gefangene die gefährliche Situation eigenständig auf.</p>
<p>Noch besorgniserregender ist, dass selbst nach dem Hinweis an die Bediensteten, dass ein Messer auf dem Hof ist und der Täter bekannt sei, dieser weiter, wie berichtet, zehn Minuten scheinbar unbehelligt das Messer wetzen konnte.</p>
<p>Das Verhalten der Bediensteten ist in höchstem Maße unverantwortlich und wirft ernsthafte Fragen zur Sicherheit im Strafvollzug auf. Der Schutz der Gefangenen muss oberste Priorität haben.</p>
<p>Wir fordern daher eine umgehende und transparente Untersuchung dieses Vorfalls durch die zuständigen Behörden. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Umstände dieses Vorfalls aufzuklären und diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die es versäumten, einzuschreiten und so die Sicherheit zu gefährden.</p>
<p><span id="more-6882"></span></p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/untaetige-bedienstete-waehrend-eines-versuchten-messerangriffs-in-jva-bautzen/">Untätige Bedienstete während eines versuchten Messerangriffs in JVA Bautzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Inhaftierung in Leipzig: Kritik an Justizministerin und Polizei wegen Beweislastumkehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 09:50:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Beweislastumkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Haftbefehl]]></category>
		<category><![CDATA[Kessel]]></category>
		<category><![CDATA[Landfriedensbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Tag X]]></category>
		<category><![CDATA[Tim H]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Inhaftierung eines unschuldigen Aktivisten unter dem Vorwurf des Landfriedensbruchs löst landesweit Empörung und Besorgnis aus. Die GG/BO ist entsetzt über die Verletzung der Grundprinzipien der Rechtsstaatlichkeit und die offensichtliche Beweislastumkehr, die zu dieser ungerechten Verhaftung geführt hat. Im Haftbefehl wird lediglich seine Anwesenheit im Kessel benannt. Dadurch habe er die gewalttätigen Personen bestärkt und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/inhaftierung-in-leipzig-kritik-an-justizministerin-und-polizei-wegen-beweislastumkehr/">Inhaftierung in Leipzig: Kritik an Justizministerin und Polizei wegen Beweislastumkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Inhaftierung eines unschuldigen Aktivisten unter dem Vorwurf des Landfriedensbruchs löst landesweit Empörung und Besorgnis aus. Die GG/BO ist entsetzt über die Verletzung der Grundprinzipien der Rechtsstaatlichkeit und die offensichtliche Beweislastumkehr, die zu dieser ungerechten Verhaftung geführt hat.</p>
<p>Im Haftbefehl wird lediglich seine Anwesenheit im Kessel benannt. Dadurch habe er die gewalttätigen Personen bestärkt und ihnen Rückzugsort geboten. Tim H. war dort mit Hungerstreikenden aus Berlin und weder vermummt noch sonst irgendwie militant.</p>
<p>Der Aktivist, Tim H., hat sich jahrelang für soziale Gerechtigkeit und Rechte von Gefangenen eingesetzt. Er ist eine angesehene Stimme in der Gemeinschaft und hat friedliche Mittel genutzt, um auf Missstände hinzuweisen und positive Veränderungen herbeizuführen. Seine Festnahme und Inhaftierung aufgrund von Landfriedensbruchvorwürfen sind nicht nur ein schwerer Schlag für seine persönliche Freiheit, sondern auch eine Bedrohung für die demokratischen Grundwerte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten.</p>
<p>Besonders besorgniserregend ist die offensichtliche Beweislastumkehr, die in diesem Fall stattgefunden hat. Es liegt in der Verantwortung der Strafverfolgungsbehörden, belastende Beweise vorzulegen und die Schuld einer Person zu beweisen. Jedoch scheint es, dass die Justizministerin und die Polizei hier das Prinzip der Unschuldsvermutung umgedreht haben und von Tim H. verlangen, seine Unschuld zu beweisen. Dies stellt einen klaren Verstoß gegen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit dar und schafft ein gefährliches Präzedenzfall, der potenziell auf andere Fälle übertragen werden könnte.</p>
<p>Wir fordern Justizministerin Katja Meier auf, unverzüglich zu handeln und sicherzustellen, dass die Rechte von Tim H. gewahrt werden. Es ist von größter Bedeutung, dass die Ermittlungen transparent und unparteiisch durchgeführt werden, und dass die Beweislast ordnungsgemäß erfüllt wird. Eine Verletzung dieser grundlegenden Prinzipien könnte das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Justiz und das Strafverfolgungssystem untergraben.</p>
<p>Darüber hinaus appellieren wir an die Polizei, bei der Durchführung von Ermittlungen und Festnahmen die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit zu wahren und sicherzustellen, dass unschuldige Personen nicht unrechtmäßig inhaftiert werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Strafverfolgungsbehörden die Menschenrechte respektieren und sich um ein faires und gerechtes Verfahren bemühen.</p>
<p>Wir rufen die Zivilgesellschaft dazu auf, sich solidarisch mit Tim H. zu zeigen und sich gegen die Beweislastumkehr und die unrechtmäßige Inhaftierung von Demonstrierenden einzusetzen. Freiheit für Tim H – noch heute.</p>
<p><span id="more-6830"></span></p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/inhaftierung-in-leipzig-kritik-an-justizministerin-und-polizei-wegen-beweislastumkehr/">Inhaftierung in Leipzig: Kritik an Justizministerin und Polizei wegen Beweislastumkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Gerechtigkeit für Sophie Kutscher– es gibt keinen „Selbstmord“ im Knast!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2021 11:41:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Knast]]></category>
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		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. August 2021 wurde in der JVA Chemnitz die erst seit zwei Tagen inhaftierte Sophie Kutscher tot aufgefunden – stranguliert, wie die Anstaltsleiterin mitteilte. Wir sprechen der hinterbliebenen Familie unser ganzes Beileid aus und wünschen viel Kraft und Mut für die Trauer und den Kampf um Gerechtigkeit. Auch möchten wir klarstellen, dass es unter den...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gerechtigkeit-fuer-sophie-kutscher-es-gibt-keinen-selbstmord-im-knast/">Gerechtigkeit für Sophie Kutscher– es gibt keinen „Selbstmord“ im Knast!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. August 2021 wurde in der JVA Chemnitz die erst seit zwei Tagen inhaftierte Sophie Kutscher tot aufgefunden – stranguliert, <a href="https://www.saechsische.de/kriminalitaet/hartha-chemnitz-jva-justizvollzugsanstalt-dresden-tod-drogen-polizei-justiz-5498404-plus.html">wie die Anstaltsleiterin mitteilte</a>. Wir sprechen der hinterbliebenen Familie unser ganzes Beileid aus und wünschen viel Kraft und Mut für die Trauer und den Kampf um Gerechtigkeit. Auch möchten wir klarstellen, dass es unter den Zwangsbedingungen der Haft keinen selbstgewählten „Freitod“ geben kann. Egal, ob Inhaftierte von Beamten ermordet werden oder ihrem Leben selbst ein Ende setzen: Ihr Tod geht auf Rechnung des Gefängnissystems.</p>
<p>Eine Mitgefangene informierte uns am 14. August in einem Brief über den Vorfall:</p>
<p>„Hier hat sich eine Gefangene am Montag, den 2. August 2021, das Leben genommen. Das ist sehr traurig. Sie war erst am Freitag verhaftet worden, übers Wochenende war sie in der Sitzwachenzelle, am Montag kam sie dann in eine Einzelzelle auf der Quarantänestation mit halbstündigen Lebendkontrollen und mittags wurde sie stranguliert aufgefunden.</p>
<p>Auch wenn die meisten hier sie nicht kannten, geht es schon nahe. Eine meiner Besten hier hatte an dem Wochenende noch mit einer ehemaligen Gefangenen telefoniert, die zu ihr meinte, eine Freundin von ihr sei verhaftet worden, ob sie sich bitte um die kümmern könnte, wenn sie aus der Quarantäne raus ist. Traurig, diese Mauern nicht mehr lebendig verlassen zu können.“</p>
<p>In der Sächsischen Zeitung (SZ) wurden seitdem mehrere Artikel zu dem Fall veröffentlicht. <a href="https://www.saechsische.de/doebeln/lokales/suizid-sophie-kutscher-hartha-jva-chemnitz-saalbach-selbstmord-drogen-crystal-5530692-plus.html">Im Artikel vom 23. September 2021</a> wird berichtet, dass der Vater Jörg Kutscher sich um Aufklärung bemüht. Sein Anwalt hat Strafantrag gegen den Anstaltspsychologen und weitere unbekannte JVA-Beamte wegen fahrlässiger Tötung gestellt. Diese sollen Sophie Kutscher nach dem Erstgespräch nicht im ausreichendem Maße zur Verhinderung eines Suizids überwacht haben.</p>
<p>Es ist zu befürchten, dass niemand die Verantwortung wird übernehmen müssen. Bei Misshandlung, Folter, Tod und Mord in Polizeigewahrsam oder Haft gehen die Beamten in der Regel straffrei aus, so beispielsweise nach dem <a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/07/14/gg-bo-soligruppe-jena-fordert-aufarbeitung-der-totung-eines-gefangenen-durch-beamte-in-der-jva-tonna-im-juli-2010/">Mord an einem polnischen Untersuchungshäftling in der JVA Tonna 2010</a>. Dieser wurde nach einer Krise bei einer Außentemperatur von 35 °C über 12 Stunden im besonders gesicherten Haftraum fixiert – ohne Kühlung, ohne Getränke, ohne Versorgung. Der Gefangene starb am selben Tag im Krankenhaus in Bad Langensalza. Gegen neun Beamte wurden die Verfahren mangels hinreichenden Tatverdachts und gegen einen Sanitäter gegen die Zahlung von 3000 € eingestellt.</p>
<p>Nur wenn engagierte Angehörige und Initiativen Druck ausüben, wenn eine kritische Öffentlichkeit die Vorgänge begleitet, besteht überhaupt eine Chance, Aufklärung und Gerechtigkeit für die Toten und ihre Hinterbliebenen zu erreichen. Wir erklären deswegen unsere Solidarität mit der Familie von Sophie Kutscher. Volle Aufklärung der Todesumstände und Gerechtigkeit für Sophie Kutscher!</p>
<p>GG/BO-Soligruppe Jena, 16. Oktober 2021</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gerechtigkeit-fuer-sophie-kutscher-es-gibt-keinen-selbstmord-im-knast/">Gerechtigkeit für Sophie Kutscher– es gibt keinen „Selbstmord“ im Knast!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Teil 2: Zugang zu Entwöhnungs- und Entzugstherapien – Zur Situation ausländisch markierter Gefangener in sächsischen Knästen – ein unvollständiger Blick</title>
		<link>https://ggbo.de/teil-2-zugang-zu-entwoehnungs-und-entzugstherapien-zur-situation-auslaendisch-markierter-gefangener-in-saechsischen-knaesten-ein-unvollstaendiger-blick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 17:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerberleistungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländerbehörde]]></category>
		<category><![CDATA[Entwöhnungstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsbezug]]></category>
		<category><![CDATA[Soligruppe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kleine Anfrage von Juliane Nagel vom 17. Mai 2021[1] widmet sich explizit dem Thema des Zugangs von geduldeten Gefangenen zu Entwöhnungstherapien. Den Anlass zur Anfrage gaben Unklarheiten, offene Fragen sowie der Verdacht auf strukturelle Benachteiligungen ausländisch markierter Gefangener beim Zugang zu Therapieangeboten. Die Antworten des Ministeriums konnten hier nur bedingt Abhilfe schaffen. Überraschend und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/teil-2-zugang-zu-entwoehnungs-und-entzugstherapien-zur-situation-auslaendisch-markierter-gefangener-in-saechsischen-knaesten-ein-unvollstaendiger-blick/">Teil 2: Zugang zu Entwöhnungs- und Entzugstherapien – Zur Situation ausländisch markierter Gefangener in sächsischen Knästen – ein unvollständiger Blick</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kleine Anfrage von Juliane Nagel vom 17. Mai 2021<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> widmet sich explizit dem Thema des Zugangs von geduldeten Gefangenen zu Entwöhnungstherapien. Den Anlass zur Anfrage gaben Unklarheiten, offene Fragen sowie der Verdacht auf strukturelle Benachteiligungen ausländisch markierter Gefangener beim Zugang zu Therapieangeboten. Die Antworten des Ministeriums konnten hier nur bedingt Abhilfe schaffen.</p>
<p>Überraschend und verwundernd ist zunächst, dass bislang statistisch nicht erfasst werde, wie vielen ausländisch markierten Personen (mit oder) ohne gesicherten Aufenthaltsstatus eine vorzeitige Entlassung zum Antritt einer Entzugs- oder Entwöhnungstherapie ermöglicht worden ist. Durch die fehlende Erfassung kann folglich keine konkrete Zahl abgeleitet bzw. Vergleiche angestellt werden, bspw. darüber wie viele geduldete Gefangenen überhaupt bislang eine Entwöhnungstherapie antreten konnten im Vergleich über die Gesamtzahl gestellter Anträge, oder wie sich dies gegenüber deutscher Gefangener verhält.</p>
<p>Der Antrag auf Übernahme der Therapiekosten muss bei geduldeten Gefangenen<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a> in der Regel nicht bei den Krankenkassen, sondern beim zuständigen Sozialamt gestellt werden, da hier der Leistungsbezug über das Asylbewerberleistungsgesetz geregelt ist. Dieses sowie schon vielfach diskriminierende Gesetz sieht nur eine Behandlung bei akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen vor<a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>, was bei einer Entwöhnungstherapie gewöhnlich nicht greift. Zwar eröffnet das Gesetz den zuständigen Sozialbehörden bestimmte Ermessensleistungen<a href="#_ftn4" name="_ftnref4">[4]</a>, doch erfahrungsgemäß machen diese von diesem Ermessen wenig Gebrauch. Demnach verhärtet sich der Verdacht, dass geduldete Gefangene allein aufgrund fehlender Kostenzusagen beim Therapiezugang benachteiligt und strukturell diskriminiert werden. Ferner kann zudem nicht ausgeschlossen werden, dass ein solcher Kostenantrag den Abschiebewillen seitens der Behörden bestärkt und eine Person bei Beantragung schneller ins Visier der Abschiebebehörden rückt. Gefangene haben uns als Soligruppe Leipzig zugetragen, dass sie aufgrund dieser Angst bewusst keine Therapie beantragen. Ebenso wurde uns von ihnen berichtet, dass Mitgefangene trotz einer Kostenzusage und einem Aufnahmetermin abgeschoben wurden und sie aufgrund dieser Angst bewusste keine Therapie mehr beantragen, trotz Bedarf und Indikation.</p>
<p>Im Weiteren sind der Soligruppe Fälle zugetragen worden, bei denen geduldete Personen trotz Kostenzusage eine Therapie nicht antreten konnten, weil seitens der Kliniken ein für die Gesamtdauer der Therapie gültiges Ausweisdokument verlangt wurde und es an der Vorlage scheiterte. Entweder wurde das oft nur für wenige Monate befristete Ausweisdokument zum Problem, oder es scheiterte daran, dass die Person gar nicht im Besitz eines solchen war und die Beantragung erfolglos blieb. Wie im Teil 1 dieser Artikelreihe schon erwähnt, stellen Ausländerbehörde zum Teil keine Duldungen während der Haft aus, wodurch Therapie-Willige faktisch von einer solchen ausgeschlossen sind. Leider scheint dies keine Ausnahme, sondern eher die Regel zu sein – auch wenn dem Ministerium laut eigener Aussage eine solche Praxis nicht bekannt sei.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a><a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5980&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">vgl. Drs.-Nr. 7/5980</a></p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a>Betrifft hier Personen in Leistungsbezug nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/asylblg/__3.html">§3 AsylbLG</a>. Für Personen im Analogbezug nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/asylblg/__2.html">§2 AsylbLG</a> sollte dies nicht zutreffen.</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/asylblg/__4.html">§4 Abs. 1 AsylbLG</a></p>
<p><a href="#_ftnref4" name="_ftn4">[4]</a><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/asylblg/__6.html">§6 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 AsylbLG</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/teil-2-zugang-zu-entwoehnungs-und-entzugstherapien-zur-situation-auslaendisch-markierter-gefangener-in-saechsischen-knaesten-ein-unvollstaendiger-blick/">Teil 2: Zugang zu Entwöhnungs- und Entzugstherapien – Zur Situation ausländisch markierter Gefangener in sächsischen Knästen – ein unvollständiger Blick</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Teil 1: Abschiebungen und (vorzeitige) Entlassungen aus der Haft &#8211; Zur Situation ausländisch markierter Gefangener in sächsischen Knästen – ein unvollständiger Blick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 16:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dem sächsischen Justizministerium zufolge hat die Zentrale Ausländerbehörde Sachsen zwischen 2010 und 2020 bundesweit insgesamt 725 in ihrer Zuständigkeit stehende Menschen aus Knästen abgeschoben[1][2]. Weitere Angaben, wie beispielsweise die jeweilige Haftanstalt oder das Abschiebeland, würden bislang nicht erfasst werden. Neben dem ist bedauerlich, dass statistisch weder erfasst werden würde, wie viele Menschen unmittelbar nach ihrer...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/teil-1-abschiebungen-und-vorzeitige-entlassungen-aus-der-haft-zur-situation-auslaendisch-markierter-gefangener-in-saechsischen-knaesten-ein-unvollstaendiger-blick/">Teil 1: Abschiebungen und (vorzeitige) Entlassungen aus der Haft &#8211; Zur Situation ausländisch markierter Gefangener in sächsischen Knästen – ein unvollständiger Blick</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dem sächsischen Justizministerium zufolge hat die Zentrale Ausländerbehörde Sachsen zwischen 2010 und 2020 bundesweit insgesamt 725 in ihrer Zuständigkeit stehende Menschen aus Knästen abgeschoben<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a><a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a>. Weitere Angaben, wie beispielsweise die jeweilige Haftanstalt oder das Abschiebeland, würden bislang nicht erfasst werden. Neben dem ist bedauerlich, dass statistisch weder erfasst werden würde, wie viele Menschen unmittelbar nach ihrer Entlassung in Abschiebehaft genommen, noch wie viele Tage, Wochen oder Monate die Betroffenen vor ihrem eigentlichen Entlassungstermin abgeschoben worden sind. Diese Information würde u.a. Auskunft darüber geben, wie oft in Sachsen vom §456a StPO Gebrauch gemacht wird. Diese Norm ermöglicht es Behörden, eine vollziehbar ausreisepflichtige Person noch vor Verbüßung ihrer Gesamtstrafe abzuschieben. Hierzu ist ein Beschluss des zuständigen Amtsgerichts notwendig, der auf Antrag erwirkt werden kann.</p>
<p>Grundsätzlich muss einer vollziehbar ausreisepflichtigen Person eine Abschiebung vorab nicht angekündigt werden. Für Gefangene greift jedoch §59 Abs. 5 AufenthG, wonach jenen der Abschiebetermin mindestens eine Woche vorab durch die zuständige Behörde mitgeteilt werden soll. Soweit uns bekannt ist, ist dies in der Praxis eher die Ausnahme. Das Justizministerium verweist im Weiteren darauf, dass Abschiebetermine betroffenen Personen zum Teil später auch durch die Anstalt selbst mitgeteilt werde, vorausgesetzt dass nicht mit selbst- oder fremdgefährdenden Handlungen zu rechnen sei<a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>.</p>
<p>Den Antworten auf zwei Kleinen Anfragen<a href="#_ftn4" name="_ftnref4">[4]</a> ist im Weiteren zu entnehmen, dass Abzuschiebende grundsätzlich die Möglichkeit haben sollen, ihre persönlichen Gegenstände in Taschen und Kisten verpacken und diese mitnehmen oder anderen Gefangenen überlassen zu dürfen. Das Geld auf dem jeweiligen Haftkonto würde die vollziehende Behörden zur späteren Aushändigung der betroffenen Person übergeben. Ein Handgeld würde nicht gezahlt werden, da durch die Abschiebung kein Reisekostenzuschuss benötigt werden würde.</p>
<p>Vom Recht auf vorzeitige Entlassung können ausländisch markierte Personen Gebrauch machen. Die Antwort auf eine Kleinen Anfrage von Juliane Nagel vom 04. März 2021 gibt Aufschluss darüber, wie viele jener zwischen 2018 und 2020 vorzeitig entlassen worden sind<a href="#_ftn5" name="_ftnref5">[5]</a>. Diese Zahlen erlauben jedoch keine Rückschlüsse auf mögliche diskriminierende</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a>vgl. <a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5294&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drs.-Nr. 7/5294</a></p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a>Strafhaft stellt in der Regel kein Abschiebungshindernis dar.</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a>vgl. <a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5537&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drs.-Nr.: 7/5537</a></p>
<p><a href="#_ftnref4" name="_ftn4">[4]</a>hier: <a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5537&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drs.-Nr.: 7/5537</a> und <a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5294&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drs.-Nr. 7/5294</a></p>
<p><a href="#_ftnref5" name="_ftn5">[5]</a>vgl. <a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5294&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Drs.-Nr. 7/5294</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/teil-1-abschiebungen-und-vorzeitige-entlassungen-aus-der-haft-zur-situation-auslaendisch-markierter-gefangener-in-saechsischen-knaesten-ein-unvollstaendiger-blick/">Teil 1: Abschiebungen und (vorzeitige) Entlassungen aus der Haft &#8211; Zur Situation ausländisch markierter Gefangener in sächsischen Knästen – ein unvollständiger Blick</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Zur Situation ausländisch markierter Gefangener in sächsischen Knästen &#8211; ein unvollständiger Blick (Serie)</title>
		<link>https://ggbo.de/zur-situation-auslaendisch-markierter-gefangener-in-saechsischen-knaesten-ein-unvollstaendiger-blick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 12:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut sächsischer Staatsregierung waren zum Stichtag 01. Januar 2021 insgesamt 855 Personen nicht-deutscher Staatsangehörigkeit in sächsischen Knästen inhaftiert. Mit Blick auf die unterschiedlichen Herkunftsländer kann schon allein deswegen davon ausgegangen werden, dass sich unter den als ausländisch markierten Gefangenen, Menschen mit sehr verschiedenen Migrationserfahrungen, -geschichten und -motiven (z.B. Flucht, Arbeit Familie, EU-Freizügigkeit) befinden und Knast...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/zur-situation-auslaendisch-markierter-gefangener-in-saechsischen-knaesten-ein-unvollstaendiger-blick/">Zur Situation ausländisch markierter Gefangener in sächsischen Knästen &#8211; ein unvollständiger Blick (Serie)</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut sächsischer Staatsregierung waren zum Stichtag 01. Januar 2021 insgesamt 855 Personen nicht-deutscher Staatsangehörigkeit in sächsischen Knästen inhaftiert. Mit Blick auf die unterschiedlichen <a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5294&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=0&amp;dok_id=undefined">Herkunftsländer </a>kann schon allein deswegen davon ausgegangen werden, dass sich unter den als ausländisch markierten Gefangenen, Menschen mit sehr verschiedenen Migrationserfahrungen, -geschichten und -motiven (z.B. Flucht, Arbeit Familie, EU-Freizügigkeit) befinden und Knast für sie noch einmal eine ganz andere Erfahrung bedeutet, bspw. durch Rassismus und Diskriminierung, drohende Abschiebung, strukturelle Benachteiligung durch aufenthaltsrechtliche Regelungen.</p>
<p>Bislang blieben die Themen und Probleme der als ausländisch markierten Gefangenen in Sachsen weitgehend unberücksichtigt, was nicht zuletzt fehlenden Informationen und Sichtbarkeit dieser Menschen geschuldet ist. Wir als Soligruppe Leipzig wollen dies in Sachsen etwas aufbrechen und uns im ersten Schritt einen Überblick über die Situation der als ausländisch markierten Menschen in sächsischen Knästen verschaffen – einmal durch den unmittelbaren Austausch mit Gefangenen selbst und einmal durch das regelmäßige Auswerten von Kleinen Anfragen, insbesondere jener der Linken Landtagsabgeordneten Juliane Nagel. Diesen Prozess möchten wir möglichst transparent gestalten, indem wir beispielsweise durch das Veröffentlichen kleiner Textbeiträge auf der GG/BO-Webseite Erkenntnisse zusammenfassen, Fragen aufwerfen sowie auf offensichtliche strukturelle Probleme aufmerksam machen wollen. Gleichzeitig erhoffen wir uns davon mit anderen Menschen in Austausch sowie weiteren Zugang zu Informationen zu bekommen, um letztlich zu einer Verbesserung der Gesamtsituation beizutragen.</p>
<p>Die ab dem 13. Oktober 2021, wöchentlich veröffentlichten Beiträge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind eher als kontinuierliche Fortschreibung zu verstehen.</p>
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		<title>Verwahranstalt Regis-Breitingen?! Fehlende Freizeitangebote und mangelhafte Umsetzung des Auftrags nach Bildung und Information im sächsischen Jugendstrafvollzug</title>
		<link>https://ggbo.de/verwahranstalt-regis-breitingen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2021 17:48:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[JSA]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstrafvollzug]]></category>
		<category><![CDATA[Regis-Breitingen]]></category>
		<category><![CDATA[Verwahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwahrvollzug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut der Antworten auf einige &#8222;Kleine Anfragen&#8220; finden seit mindestens 2019 kaum noch Freizeitangebote für Gefangene in der Jugendstrafvollzugsanstalt in Regis-Breitingen statt. Auch die Gefangenenbibliothek blieb geschlossen! So fanden seit 2019 weder Fußball-, Lauf-, Volleyball- oder Tischtennisgruppen in der Sporthalle statt, noch gab es interne Konzertveranstaltungen oder Turniere. Im Jahr 2020 wurden lediglich zwei Kinoveranstaltungen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/verwahranstalt-regis-breitingen/">Verwahranstalt Regis-Breitingen?! Fehlende Freizeitangebote und mangelhafte Umsetzung des Auftrags nach Bildung und Information im sächsischen Jugendstrafvollzug</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="magicdomid38" class="ace-line"><span class="">Laut der Antworten auf einige &#8222;Kleine Anfragen&#8220; finden seit mindestens 2019 kaum noch Freizeitangebote für Gefangene in der Jugendstrafvollzugsanstalt in Regis-Breitingen statt. Auch die Gefangenenbibliothek blieb geschlossen! So fanden seit 2019 weder Fußball-, Lauf-, Volleyball- oder Tischtennisgruppen in der Sporthalle statt, noch gab es interne Konzertveranstaltungen oder Turniere. Im Jahr 2020 wurden lediglich zwei Kinoveranstaltungen durchgeführt und auch hier blieb die Bibliothek dauerhaft verschlossen, insgesamt also zwei Jahre!                                                                                                    </span></div>
<div id="magicdomid39" class="ace-line"><span class="">Laut Informationen von (ehemaligen) Gefangenen hätten sich während der Pandemie Fachdienste um Bücher gekümmert, um den Gefangenen etwas Ablenkung in den schwierigen Zeiten anbieten zu können &#8211; obwohl eine Bibliothek voll mit Büchern zur Verfügung stand! Diese Aussagen konnten durch Anfragen seitens des Ministerium bestätigt werden. Es ist eine Farce, wenn das Ministerium schreibt, es komme seinem Auftrag nach Bildung und Information in der JSA nach und es würde keine Benachteiligung von nicht-deutschen Gefangenen geben, weil die Gefangenenbibliothek 5500 Bücher und 250 DVD´s besitze. Doch wie kann dem Bildungsauftrag bei einer dauerhaft geschlossenen Bibliothek nachgekommen werden? Insgesamt seien 13 Bücher in arabisch gekauft wurden, davon sind 10 Exemplare die Bibel und 3 Exemplare der Koran sowie zwei Bücher in kroatisch, wovon ein Exemplar ein Wörterbuch ist. Es handelt sich unserer Meinung um eine viel zu geringe Stückzahl an mehrsprachiger Literatur und einer absolut fehlenden Auswahl. Zudem gab es keine Anschaffungen in persisch oder anderen Sprachen, was wiederrum eine strukturelle Benachteiligung von nicht-deutschsprachigen Gefangenen offenbart!                                              </span></div>
<div id="magicdomid40" class="ace-line"><span class="">Die Sporthalle sei nach Auskunft (ehemaliger) Gefangener kaum von Gefangenen in den letzten zwei Jahren genutzt wurden. Auch hier hätte es dank einzelner Fachdienste unregelmäßige Angebote gegeben, die allerdings aufgrund von internen Zuständigkeiten, nicht für alle Gefangenen zugänglich gewesen wären. Auch dies bestätigt das Ministerium teilweise mittels Anfrage, wo vom &#8222;Zirkeltraining&#8220; die Rede ist. Hingegen der schriftlichen Auskunft des Ministeriums, sei die Sporthalle 2019 sehr wohl von Bediensteten genutzt worden und zwar unter anderem zum Badminton spielen.                                                                                                  </span></div>
<div id="magicdomid41" class="ace-line"><span class="">Laut Auskunft des Justizministeriums fänden in der Schule regelmäßig Sportveranstaltungen und Olympiaden für die Gefangenen statt. Es ist natürlich sehr löblich, dass sich die Lehrer:innen für ihre &#8222;Schützlinge&#8220; einsetzen, jedoch darf nicht missachtet werden, dass von solchen Angeboten in der Regel nur eine kleine Gruppe von Schülern profitiert und der Großteil der Gefangenen ausgeschlossen ist.                                                                                                  </span></div>
<div id="magicdomid42" class="ace-line"><span class="">Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung blieben demnach, je nach unterschiedlicher Ausstattung der Häuser und Stationen, sogenannte &#8222;Wohngruppenangebote&#8220; und die Nutzung des Fitnessraums in den jeweiligen Häusern. Hier sei zwar laut Anfrage eine tägliche Umsetzung möglich, jedoch berichten uns auch hier Gefangene von der traurigen Realität. So seien Gesellschaftsspiele in den Wohngruppen häufig unvollständig oder kaputt, die Gemeinschaftsräume ungemütlich und unmöbiliert, teils kaputte oder pfeillose Dartscheiben, vorhandene Tischtennisplatten könnten nur unregelmäßig genutzt werden und einige Angebote seien von der Gunst der Bediensteten und Fachdiensten abhängig. Der Fitnessraum unterläge hausinternen Regelungen und stünde zwar täglich zur Verfügung, sei jedoch aus Kapazitätsgründen und um eine vermeintliche Gerechtigkeit unter den Gefangenen zu schaffen, nicht täglich für den einzelnen Gefangenen nutzbar. Zudem sei das Nutzungsverbot des Fitness- und Kraftraumes eine gängige Disziplinarmaßnahme, um auf Fehlverhalten der Gefangenen zu reagieren und sie somit zu bestrafen.                                                                                                  </span></div>
<div id="magicdomid43" class="ace-line"><span class="">Laut Auskunft des Justizministeriums seien Wünsche und Vorschläge durch die Gefangenenmitverantwortung zwar prinzipiell gewünscht, könnten jedoch nicht immer umgesetzt werden. So fänden Kraft- und Kampfsportarten nicht statt, da die Jugendlichen &#8222;überwiegend hohe Defizite im Bereich des sozialen Umgangs, der Bildung einer Tagesstruktur, des Durchhaltevermögens und des Umgangs mit Suchtmitteln&#8220; aufweisen würden. Zudem wird Ihnen unterstellt, jene Angebote lediglich zu nutzen um &#8222;sich körperlich zu definieren bzw. der Willensdurchsetzung auf nonverbale Art Nachdruck zu verleihen.&#8220; Das ist unserer Meinung nach ein einseitige, verkürzte und offensichtlich defizitorientierte Sichtweise auf die Motivation und Fähigkeiten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. So bietet Kraft- und bestimmte Kampfsportarten eben auch die Möglichkeit Aggressionen kontrolliert herauszulassen, für das Thema Gewalt zu sensibilisieren, die Einhaltung von bestimmten Regeln und Normen zu vermitteln und Vieles mehr.                                                                                                                                                                                                     </span></div>
<div id="magicdomid44" class="ace-line"><span class="">Es ist keine Neuigkeit, dass der Haftalltag von Tristess und Langeweile geprägt ist. Der Tagesablauf ist für Gefangene engmaschig strukturiert, kaum flexibel und wenig abwechslungsreich. Wenn ein Gefangener nicht gerade die Möglichkeit hat im Garten-Landschaftsbereich zu arbeiten, verbringt er den Großteil seiner Zeit in kleinen Zellen, dunklen Lagerhallen und anderweitigen geschlossenen Räumlichkeiten. Und das obwohl bekannt ist, dass einseitige und mangelhafte Bewegung, wenig Tageslicht und fehlende Selbstbestimmung einen enorm negativen Einfluss auf die psychische und physische Gesundheit haben und langfristig zu Depressionen, Stresssyndromen oder seelischer und körperlicher Verkümmerung führen kann.                                                                                                   </span></div>
<div id="magicdomid45" class="ace-line"><span class="">Hofgänge, Auf- und Umschluss, Besuche von Angehörigen und Freizeitangebote können und sollen dabei helfen, dem monotonen Haftalltag ein wenig zu entfliehen, Stress abzubauen sowie Körper und Geist zu aktivieren. Die Einschränkungen durch die herausfordernde Situation mit Corona trifft Gefangene jedoch ganz besonders heftig. So fanden lange keine Besuche statt, Berührungen sind nach wie vor nicht erlaubt, der Tagesablauf war massiv gestört und eingeschränkt, Arbeit und Schule fanden teilweise unregelmäßig statt, was wiederrum zu weniger Einkommen geführt hat und Vieles mehr!                                                                                                   </span></div>
<div id="magicdomid46" class="ace-line"><span class="">Nichtsdestotrotz zeigt das Beispiel der Jugendstrafanstalt Regis-Breitingen, dass auch schon vor der Pandemie im Strafvollzug so einiges schief gelaufen ist! Auch wenn die Anstaltsleitungen und das Ministerium der Gesellschaft Glauben lassen will, dass der Strafvollzug eine wichtige Instanz zur Resozialisierung ist, wird hier mittels Anfragen aufgezeigt, dass die Anstalten häufig höchstens ihrem Auftrag nach Sicherheit und Ordnung gerecht werden. Gefängnis ist mit oder ohne Corona ein krankes und vor allem krankmachendes System und gehört nicht zuletzt deswegen abgeschaffft!                                                                                                  </span></div>
<div id="magicdomid47" class="ace-line"><span class="">*</span><span class="i"><i> Laut neusten Informationen von Gefangenen sei der &#8222;neue Sportplatz&#8220; kurzzeitig in Benutzung gewesen und auch die Bibliothek soll bald geöffnet werden. Durch den Coronaausbruch in der Anstalt sei dies jedoch wieder eingefroren. Laut Auskunft des Ministeriums sei die ursprüngliche Fläche des &#8222;großen Hofs&#8220; geteilt wurden, um mehreren Gefangenen gleichzeitig sportliche Betätigungen zu ermöglichen. Die Kosten für diesen Teil der &#8222;kleinen Baumaßnahme&#8220; seien 1.076,6 tausend Euro gewesen. Zumal seien mittlerweile Freizeitbedienstete eingestellt. Wollen wir hoffen, dass die neuen Freizeitbediensteten und die Kosten sich gelohnt haben und den Gefangenen endlich eine sinnstiftende und stabile Freizeitbeschäftigung bieten zu können. <span class="">                                                                                                  </span></i></span></div>
<div id="magicdomid48" class="ace-line"><span class="">**</span><span class="i"><i> Die Gefangenen haben uns nicht nur von fehlenden Freizeitangeboten erzählt, sondern auch von anderen Missständen. So wird die medizinische Versorgung angeprangert, ein teilweise erschreckendes Bild vereinzelter Abteilungsleiter und Fachdienste (wir verzichten auf Nennung der Namen)  und nicht ganz so vereinzelter Bediensteter gezeichnet. So wird von Willkür, Machtmissbrauch sowie respektlosen und abschätzigen Verhaltens gegenüber (ausländischer) Gefangener berichtet und wer hätte es auch anders gedacht, das Nichteinhalten der Hygienestandards, die Ignoranz seitens der Anstaltsleitung und vieles mehr! Es ist schwer solche Aussagen mittels Kleiner Anfragen abzufragen, haben wir doch erkannt, dass die Antworten des Ministerium bewusst formuliert sind (die Angaben der Anstalten sicherlich ebenso) und es mehrerer Anfragen benötigt, um ein einigermaßen klares Bild nachzuzeichnen um &#8222;beweisen&#8220; zu können/müssen, dass Gefangene die Wahrheit sprechen. Ein notwendiger aber langwieriger und eigentlich unnötiger Prozess, wenn zuständige Behörden und Entscheidungsträger:innen endlich mal anfangen würden den Worten der Gefangenen Glauben zu schenken und nicht mit aller Kraft versuchen jene zu widerlegen!<span class="">                                                                                                  </span><span class="">                                                                                                  </span></i></span></div>
<div id="magicdomid49" class="ace-line"><span class="i"><i>*** Die Kleinen Anfragen haben wir an alle sächsischen GMV´s und einige Privatpersonen geschickt. Aus einigen Anstalten erhielten wir Antworten, dass die Aussagen des Justizministerium falsch sind und einige der Freizeitangebote nicht, wie angegeben, stattfanden. Zumal bestimmte Aussagen irritieren, gab es doch 2020 für lange Zeit ein Kontaktsportverbot. Wie kann es sein, dass angeblich 2020 Fußball in Zeithain 46x und regelmäßig Volleyball stattfinden konnte? In Waldheim die Volleyballgruppe 24x und in Görlitz Volleyball sogar täglich und Fußball immerhin wöchentlich stattfanden? In Dresden Fußball und Volleyball weiterhin zu 80 Prozent ausgelastet, waren und in Bautzen Volleyball und Fußball 1x wöchentlich erfolgten? Wir möchten an dieser Stelle nicht falsch verstanden werden, denn prinzipiell freuen wir uns über jede tatsächlich stattfindende Aktivität, die Gefangenen die Haftzeit ein wenig erträglicher macht. Wir zweifeln jedoch die Angaben des Justizministeriums an, anderweitig die Missachtung der allgemein geltenden Coronaregelungen! <span class="">                                                                                                  </span><span class="">                                                                                                  </span></i></span></div>
<div>
<div id="magicdomid50" class="ace-line"><span class="">Quellen: </span></div>
<div id="magicdomid51" class="ace-line"><span class=""><a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=4227&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Freizeitangebote in den sächsichen JVA</a></span></div>
<div id="magicdomid52" class="ace-line"><a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=4866&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined"><span class="">Nachfrage Drs714227: Freizeitangebote im sächsischen Justizvollzug </span></a></div>
<div id="magicdomid53" class="ace-line"><span class=""><a href="https://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5297&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=7&amp;pos_dok=1&amp;dok_id=undefined">Nachfrage zur Nachfrage Drs.-Nr: 7/4866: Freizeitangebote im sächsichen Justizvollzug         </a></span></div>
<div></div>
</div>
<div><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/verwahranstalt-regis-breitingen/">Verwahranstalt Regis-Breitingen?! Fehlende Freizeitangebote und mangelhafte Umsetzung des Auftrags nach Bildung und Information im sächsischen Jugendstrafvollzug</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>18. März &#8211; Tag der Gefangenen</title>
		<link>https://ggbo.de/18-maerz-2021/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 15:52:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Leipzig: „Krank im Knast &#8211; In deutschen Gefängnissen fehlt es an Geld, Personal und Medikamenten – mit teils dramatischen Folgen für die Häftlinge“ lautete der Einstieg in eine Umfangreiche Recherche der TAZ welche im August 2020 veröffentlicht wurde. Grade Sachsen leidet an einer eklatanten Unterfinanzierung der Gesundheitsversorgung – auch in den aktuellen Haushaltsverhandlungen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/18-maerz-2021/">18. März &#8211; Tag der Gefangenen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Leipzig: „Krank im Knast &#8211; In deutschen Gefängnissen fehlt es an Geld, Personal und Medikamenten – mit teils dramatischen Folgen für die Häftlinge“ lautete der Einstieg in eine Umfangreiche <a href="https://taz.de/Gesundheitsversorgung-in-Gefaengnissen/!5699817/">Recherche der TAZ</a> welche im August 2020 veröffentlicht wurde. Grade Sachsen leidet an einer eklatanten Unterfinanzierung der Gesundheitsversorgung – auch in den aktuellen Haushaltsverhandlungen werden die Erkenntnisse der Recherche bislang nicht berücksichtigt.</p>
<p>Vom 18. März bis 31. Mai 2021 geben wir mittels der Plakatausstellung &#8222;Gefängnis &#8211; Gesundheit &#8211; Gesellschaft&#8220; im <a href="https://www.linxxnet.de/">linXXnet</a> einen Einblick in die Gesundheitsversorgung von Gefangenen – und was das mit uns als Gesellschaft zu tun hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/18-maerz-2021/">18. März &#8211; Tag der Gefangenen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Beschwerdebrief aus der JVA Zeithain</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 20:19:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir möchten an dieser Stelle einen Brief veröffentlichen, der uns bereits in der vergangenen Woche erreichte. Soweit wir wissen, wurde der „Offene Brief“ von Gefangenen aus der JVA Zeithain direkt an die Justizministerin, den Ministerpräsidenten sowie einzelne Landtagsabgeordnete verschickt. Der Brief beschreibt eine Vielzahl von Missständen in der JVA. So wird mitunter berichtet, dass die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/beschwerdebrief-aus-der-jva-zeithain/">Beschwerdebrief aus der JVA Zeithain</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir möchten an dieser Stelle einen Brief veröffentlichen, der uns bereits in der vergangenen Woche erreichte. Soweit wir wissen, wurde der „Offene Brief“ von Gefangenen aus der JVA Zeithain direkt an die Justizministerin, den Ministerpräsidenten sowie einzelne Landtagsabgeordnete verschickt.</p>
<p>Der Brief beschreibt eine Vielzahl von Missständen in der JVA. So wird mitunter berichtet, dass die Hygienestandards von dem Großteil der Bediensteten nicht eingehalten würden. Kaum ein*e Bedienstete*r würde eine Maske tragen, das Hygienekonzept sei nicht erfüllt und Beschwerden seitens der Gefangenenmitverantwortung darüber an die Anstaltsleitung würden nicht ernst genommen und konstruktive Verbesserungsvorschläge einfach abgetan werden. Zudem würden durch den Pressesprecher der JVA medial Unwahrheiten verbreitet werden. Dies alles sei schwer nachvollziehbar, seien die Rechte und Angebote der Gefangenen aufgrund der Pandemie schon massiv eingeschränkt. Auch hier beklagen die Gefangenen zu Recht fehlende angemessene Alternativen, insbesondere um soziale Kontakte aufrecht erhalten zu können. Telefonate seien beispielsweise aufgrund der überteuerten Preise durch den Monopolisten Telio und der viel zu geringen Vergütung nicht ausreichend, um ausreichend Kontakt zu Angehörigen halten zu können. Auch die Möglichkeit der Videotelefonie ersetze keine direkten Besuche.</p>
<p>Kritisiert werden auch vollzugliche Angelegenheiten, wie einer unzureichenden Entlassungsvorbereitung und einer teilweisen intransparenten Vollzugsplanung. Untermauert wurden jene Punkte mit Beispielen, die eine Resozialisierung offensichtlich eher verhindern als begünstigen.</p>
<p>Zudem fehle es an einem sachgerechten Umgang mit Kritik seitens der Anstaltsleitung, die anscheinend weder von Gefangenen noch von Bediensteten erwünscht sei sowie einer fehlenden Unterstützung seitens zuständiger Aufsichtsbehörden. Vielmehr müssten sich Kritiker*innen um mögliche Repressionen sorgen.</p>
<p>In den letzten Wochen haben uns bundesweit zunehmend Nachrichten erreicht, die beschriebene Missstände bestätigen. Explizit die Angst und Sorge sich mit dem Corona-Virus zu infizieren, durch das Nichteinhalten der Hygienestandards durch Bedienstete sowie Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit, durch fehlende Ansprechpersonen und das Abtun seitens der Anstaltsleitung und anderer Beteiligter, wurden uns immer wieder über Briefe von Gefangenen, Mails durch Angehörige und Unterstützer*innen mitgeteilt.</p>
<p>Wir unterstützen die Forderungen vollumfänglich und danken den mutigen Stimmen aus der JVA Zeithain und den Helfer*innen, die es ermöglicht haben, dass dieser Brief da liegt, wo er auch unserer Meinung nach hingehört: auf den Schreibtisch der Justizministerin!</p>
<p><a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2021/02/Offener-Brief-JVA-Zeithain-06.12.2020.pdf">Offener Brief JVA Zeithain 06.12.2020</a></p>
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		<title>Priorisierung von Gefängnissen bei Impfstrategie gefordert!</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 13:56:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Leipzig: Besonders in Gefängnissen stellt der Coronavirus SARS-CoV-2 eine besondere Gefahr und eine hohe Belastung für Gefangene als auch Bedienstete dar. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich das Coronavirus in einer geschlossenen Institution ähnlich schnell verbreitet wie in Pflegeheimen und anderen stationären Einrichtung zur Unterbringung von Menschen. Sowohl Gefangene wie auch Justizbedienstete haben ein erhöhtes Infektionsrisiko, da sich in einer Justizanstalt viele...</p>
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<p><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">GG/BO Soligruppe Leipzig: Besonders in Gefängnissen stellt </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">der Coronavirus SARS-CoV-2</span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt"> eine besondere Gefahr und </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">eine </span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">hohe Belastung </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">für Gefangene als auch Bedienstete </span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">dar. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">das </span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">Corona</span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">virus</span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt"> </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">in einer geschlossenen Institution </span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">ähnlich schnell verbreitet wie in Pflegeheimen und anderen stationären Einrichtung zur Unterbringung von Menschen.</span></p>
</div>
<div id="magicdomid5" class="ace-line" spellcheck="true"><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">Sowohl Gefangene wie auch Justizbedienstete haben ein erhöhtes Infektionsrisiko, da sich </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">in einer Justizanstalt </span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">viele Menschen auf engsten Raum aufhalten, die Räumlichkeiten eine notwendige Luftzirkulation erschweren und ein Mindestabstand von 1,50m häufig </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">aufgrund der Enge gar </span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">nicht gewährleistet werden kann. Küche, Sanitäranlagen und Aufenthaltsräume werden </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">zudem </span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">gemeinsam genutzt und nicht selten sind mehrere Gefangene gemeinsam in einer Zelle untergebracht. </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">Kontakteinschränkungen bzw. Vermeidungen sind in einer Institution wie dem Gefängnis in der Regel gar nicht umsetzbar.<br />
</span></div>
<p><span id="more-6544"></span></p>
<div id="magicdomid6" class="ace-line" spellcheck="true"><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">Wie die Zahlen bestätigen, steigen die Zahlen infizierter Bediensteter und Gefangener kontinuierlich an. Dieser Zustand führt nicht nur vermehrt zu Sorgen und Ängsten </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">unter </span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">Gefangenen</span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">,</span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt"> sondern wird auch zunehmend in Fachkreisen <a href="https://twitter.com/JohannesFeest/status/1345617579528826880">diskutiert</a></span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">. Es ist</span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za"> allgemein</span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt"> bekannt, dass der Gesundheitszustand von Gefangenen durchschnittlich schlechter ist als der der Allgemeinbevölkerung. Sie leiden häufig an Vorerkrankungen aufgrund ihrer meist prekären Lebensumstände. Dazu kommt, dass die medizinische Versorgung in Haft aufgrund von Ärzt*innen- und Personalmangel häufig nicht in dem benötigten Umfang gewährleistet werden kann. Selbst der DBB schreibt hierzu, dass &#8222;das vorhandene Krankenpflegepersonal [&#8230;] auf schwere Verläufe nicht vorbereitet [ist].&#8220; </span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">(</span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt url"><a href="https://www.dbb.de/teaserdetail/artikel/corona-impfungen-fuer-bedienstete-des-justizvollzuges.html)" rel="noreferrer noopener">https://www.dbb.de/teaserdetail/artikel/corona-impfungen-fuer-bedienstete-des-justizvollzuges.html</a></span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za url"><a href="https://www.dbb.de/teaserdetail/artikel/corona-impfungen-fuer-bedienstete-des-justizvollzuges.html)" rel="noreferrer noopener">)</a></span></div>
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<p><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt">Wir fordern demnach die Regierung  auf</span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za">,</span><span class="author-a-5jz77zsz88zz74zz75z9rz89z3z68zz90z5dt"> Gefangene sowie Bedienstete zu priorisieren und in der Impfstrategie verstärkt zu berücksichtigen.</span><span class="author-a-efsfcz81zz90z0sz87zk6mqz71za"> Insbesondere Gefangene und Bedienstete, die zu einer der Risikogruppe zählen, sollten vorrangig geimpft werden.</span></p>
<p>Leipzig, 20. Januar 2021</p>
</div>
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