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	<title>Hessen Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>Hessen Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>Strenge Corona-Regeln im Gefängnis – Besuchsverbot „unverhältnismäßig“?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 18:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Presse über uns]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beitrag anhören/lesen Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/strenge-corona-regeln-im-gefaengnis-besuchsverbot-unverhaeltnismaessig/">Strenge Corona-Regeln im Gefängnis – Besuchsverbot „unverhältnismäßig“?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.wetterauer-zeitung.de/stadt-giessen/corona-giessen-gefaengnis-regeln-justiz-besuchsverbot-13934877.html">Beitrag anhören/lesen</a><span id="more-6522"></span></p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/strenge-corona-regeln-im-gefaengnis-besuchsverbot-unverhaeltnismaessig/">Strenge Corona-Regeln im Gefängnis – Besuchsverbot „unverhältnismäßig“?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Ausbeutung hinter Gittern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2016 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnisindustrieller Komplex]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Butzbach]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Nowak über Millionengewinne aus Knastarbeit und den neuen Häftlingsstreik in Hessen Am 1. März haben Gefangene der Justizvollzugsanstalt (JVA) Butzbach ihren Hunger- und Bummelstreik wieder aufgenommen. In einem Brief an die Linksfraktion im hessischen Landtag betonte Jörg Rößner, dass sie sich nicht als Gefängnisinsassen, sondern »inhaftierte Gewerkschafter« verstehen. Rößner ist der Butzbacher Sprecher der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/ausbeutung-hinter-gittern/">Ausbeutung hinter Gittern</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Nowak über Millionengewinne aus Knastarbeit und den neuen Häftlingsstreik in Hessen</p>
<p>Am 1. März haben Gefangene der Justizvollzugsanstalt (JVA) Butzbach ihren Hunger- und Bummelstreik wieder aufgenommen. In einem Brief an die Linksfraktion im hessischen Landtag betonte Jörg Rößner, dass sie sich nicht als Gefängnisinsassen, sondern »inhaftierte Gewerkschafter« verstehen. Rößner ist der Butzbacher Sprecher der bundesweiten Gefangenengewerkschaft. Sie war im Frühjahr 2014 in der JVA Tegel gegründet worden. Mittlerweile zählt sie 800 Mitglieder in ca. zwölf Gefängnissen bundesweit. Die zentralen Forderungen sind ein Mindestlohn für Beschäftigte im Gefängnis sowie ihre Einbeziehung in die Rentenversicherung. In Butzbach waren dafür bereits im Herbst 2015 Gefangene in einen kombinierten Hunger- und Bummelstreik getreten. Sie forderten auch direkte Verhandlungen mit den politisch Verantwortlichen im grün-schwarz regierten Hessen. Mitte Dezember setzten sie ihre Aktion aus. Weil die Politiker nicht reagierten, wurde der Protest nun wieder aufgenommen.</p>
<p>In einer <a href="https://ggbo.de/petition-bummel-hungerstreik-der-butzbacher-gefangenen-ab-1-maerz/">Petition</a>, die von 128 der knapp 300 Gefangenen in Butzbach unterzeichnet wurde, bekräftigen sie ihre gewerkschaftlichen Forderungen. Neben dem Mindestlohn und der Einbeziehung in die Sozialversicherung streiten sie auch für die Aufhebung der Arbeitspflicht im Gefängnis und die grundgesetzlich geschützte Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit hinter Gittern. Die hessische Landesregierung lehnt diese Forderungen jedoch ebenso wie Politiker anderer Bundesländer ab und erklärt, es gäbe keine regulären Arbeitsverhältnisse im Gefängnis. Außerdem wird von Seiten der Politik oft bestritten, dass aus der Arbeit im Knast Gewinne erzielt werden.</p>
<p>Doch dieses Argument will die Gefangenengewerkschaft mit der Veröffentlichung der Jahresbilanz 2015 der JVA Butzbach entkräften. Demnach betrug der Gewinn allein in der Gefängnisschlosserei im letzten Jahr fast drei Millionen Euro, geht aus dem »nd« vorliegenden Dokument hervor. In der Werkstatt sind acht Gefangene mit der Herstellung von Hängematten für hessische Spielplätze beschäftigt.</p>
<p>Oliver Rast, Sprecher der Gefangenengewerkschaft, rechnet nicht mit einer schnellen Einigung. »Die Kollegen hinter Gittern stellen sich auf eine längere Auseinandersetzung ein und werden ihre Aktion nicht so schnell beenden.« Die Aktion könnte sich sogar ausweiten, kündigt er an. So werde in der JVA Kassel »sehr interessiert« beobachtet, was in Butzbach geschieht. Unterstützung kommt auch von außen. »Es ist im besten Interesse aller Lohnarbeitenden, die gegenseitige Konkurrenz zu minimieren«, erklärte Gregor Zattler vom »Netzwerk für die Rechte gefangener Arbeiterinnen und Arbeiter« gegenüber »nd«. Das Netzwerk hat sich im Herbst 2015 gegründet.</p>
<p>Quelle: <a href="https://deref-gmx.net/mail/client/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.neues-deutschland.de%2Fartikel%2F1003858.ausbeutung-hinter-gittern.html" target="_blank">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1003858.ausbeutung-hinter-gittern.html</a></p>
<p><a href="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ca/Logo_Neues_Deutschland.png" target="_blank">Bildquelle</a></p>
<p>Berlin, 04.03.2016</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/ausbeutung-hinter-gittern/">Ausbeutung hinter Gittern</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Wiederaufnahme des Bummel- und Hungerstreiks in der JVA Butzbach – soziale Frage hinter Gittern erneut durch Gefangene gestellt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 10:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Butzbach]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Presse-Mitteilung der GG/BO Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Beginn des 1. März 2016 nehmen engagierte Gefangene und inhaftierte Gewerkschafter in der mittelhessischen JVA Butzbach ihren kombinierten Hunger- und Bummelstreik gegen das Sozial- und Lohndumping im bundesdeutschen Strafvollzug wieder auf, der Mitte Dezember 2015 zunächst ausgesetzt wurde. (http://www.fr-online.de/…/jva-butzbach-haeftlinge-beenden-h…) In einer Petition,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/wiederaufnahme-des-bummel-und-hungerstreiks-in-der-jva-butzbach-soziale-frage-hinter-gittern-erneut-durch-gefangene-gestellt/">Wiederaufnahme des Bummel- und Hungerstreiks in der JVA Butzbach – soziale Frage hinter Gittern erneut durch Gefangene gestellt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Presse-Mitteilung der GG/BO</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>mit Beginn des 1. März 2016 nehmen engagierte Gefangene und inhaftierte Gewerkschafter in der mittelhessischen JVA Butzbach ihren kombinierten Hunger- und Bummelstreik gegen das Sozial- und Lohndumping im bundesdeutschen Strafvollzug wieder auf, der Mitte Dezember 2015 zunächst ausgesetzt wurde. (<a href="http://www.fr-online.de/rhein-main/jva-butzbach-haeftlinge-beenden-hungerstreik,1472796,32908352.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.fr-online.de/…/jva-butzbach-haeftlinge-beenden-h…</a>)</p>
<p>In einer Petition, die von 128 Butzbacher Gefangenen unterzeichnet wurde, bekräftigen die Inhaftierten ihre sozial- und gewerkschaftspolitischen Forderungen: Einbeziehung der gefangenen Arbeiter_innen in den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn und in die komplette Sozialversicherung, keine Schlechterstellung bei der Arbeitslosenversicherung, Aufhebung der Arbeitspflicht etc. (<a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/02/Petition-Butzbach-1.-Ma%CC%88rz-2016.pdf" target="_blank" rel="nofollow">https://ggbo.de/…/02/Petition-Butzbach-1.-Ma%CC%88rz-2016.pdf</a>)<br />
Des Weiteren appellieren die Gefangenen an die Vertreter_innen der Parlamentsfraktionen im Hessischen Landtag, das Vollzugsziel der „Resozialisierung“ tatsächlich im Haftalltag durchzusetzen. Hierzu zählt u.a., die grundgesetzlich garantierte Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit nach Art. 9 (1, 3) GG umstandslos hinter Gittern zu gewähren. Insbesondere ist die hessische Justizministerin Frau Kühne-Hörmann (CDU) gefordert, Stellung zu den berechtigten Forderungen der Gefangenen in der JVA Butzbach zu beziehen.</p>
<p>Haftanstalten sind in den vergangenen Jahrzehnten auch in der Bundesrepublik zu einer lukrativen „verlängerten Werkbank“ für Landesbehörden und externe Unternehmen geworden, die die menschliche Arbeitskraft der Inhaftierten zum Billigtarif abschöpfen. Die Jahresbilanz 2015 aus der Butzbacher JVA-Schlösserei belegt, dass dem Gefangenenlohn von knapp 10.000 Euro ein Gewinn von fast 3 Millionen Euro gegenübersteht! Die „Sonderwirtschaftszone Knast“ ist profitabel&#8230;</p>
<p>Der Butzbacher Gefangenenprotest hat bereits eine breite und zum Teil internationale Unterstützung aus dem akademischen und Gewerkschaftsspektrum erfahren. (<a href="https://gefangenenstreik.noblogs.org/post/2015/11/23/ciao-mondo/" target="_blank" rel="nofollow">https://gefangenenstreik.noblogs.org/…/20…/11/23/ciao-mondo/</a>) Es hat sich gezeigt, dass es aktiven Inhaftierten gelingen kann, die soziale Frage hinter Gittern öffentlichkeitswirksam zu stellen.</p>
<p>Der Sprecher der GG/BO, Oliver Rast, führt zum in die zweite Runde gehenden Bummel- und Hungerstreik in der JVA Butzbach aus: „Wir als Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) solidarisieren uns ausdrücklich mit den Butzbacher Gefangenen und ihrem Forderungskatalog, der sich mit dem Grundverständnis der GG/BO deckt. Wir halten es für einen wichtigen emanzipatorischen Schritt, dass Menschen im Strafvollzug das Stigma ´Häftling´ oder ´Insasse´ ablegen und sich als ´inhaftierte Gewerkschafter_innen´ in die öffentliche Debatte einbringen. Wir setzen darauf, dass sich Gewerkschafter_innen und Menschenrechtler_innen vor den Hafttoren mit den legitimen sozialpolitischen Forderungen der Gefangenen in der JVA Butzbach aktiv solidarisch erklären.“</p>
<p>Berlin 01.03.2016</p>
<p><a href="https://ggbo.de/kontakt/">Bildquelle</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/wiederaufnahme-des-bummel-und-hungerstreiks-in-der-jva-butzbach-soziale-frage-hinter-gittern-erneut-durch-gefangene-gestellt/">Wiederaufnahme des Bummel- und Hungerstreiks in der JVA Butzbach – soziale Frage hinter Gittern erneut durch Gefangene gestellt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Petition: Bummel-/Hungerstreik der Butzbacher Gefangenen ab 1. März!</title>
		<link>https://ggbo.de/petition-bummel-hungerstreik-der-butzbacher-gefangenen-ab-1-maerz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2016 20:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Butzbach]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Schreiben an die Linksfraktion im hessischen Landtag hat der GG/BO-Sprecher der JVA Butzbach, Jürgen Rößner, den Auftakt des Hunger- und Bummelstreiks Inhaftierter in der mittelhessischen Haftanstalt mit Beginn des 1. März 2016 bekräftigt. Zudem macht Kollege Rößner in einem weiteren Schreiben klar, dass die Gefangenen keine &#8222;Häftlinge&#8220; oder &#8222;Insassen&#8220; mehr sind, sondern &#8222;inhaftierte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/petition-bummel-hungerstreik-der-butzbacher-gefangenen-ab-1-maerz/">Petition: Bummel-/Hungerstreik der Butzbacher Gefangenen ab 1. März!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Schreiben an die Linksfraktion im hessischen Landtag hat der GG/BO-Sprecher der JVA Butzbach, Jürgen Rößner, den Auftakt des Hunger- und Bummelstreiks Inhaftierter in der mittelhessischen Haftanstalt mit Beginn des 1. März 2016 bekräftigt.</p>
<p>Zudem macht Kollege Rößner in einem weiteren Schreiben klar, dass die Gefangenen keine &#8222;Häftlinge&#8220; oder &#8222;Insassen&#8220; mehr sind, sondern &#8222;inhaftierte Gewerkschafter&#8220;, die ihr<span class="text_exposed_show">e Rechte eigenständig und selbstbewußt wahrnehmen. 128 Butzbacher Gefangene haben eine <a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/02/Petition-Butzbach-1.-Ma%CC%88rz-2016.pdf" target="_blank">Petition mit den GG/BO-Kernforderungen</a>, die uns im Original vorliegt, unterzeichnet!<br />
Kollege Rößner lässt viele herzliche Grüße an alle Unterstützer_innen ausrichten und wird sich am 1.3. mit einer Pressemitteilung an die interessierte Öffentlichkeit wenden&#8230;</span></p>
<div class="text_exposed_show">
<p>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern!</p>
<p>Berlin, 28.02.2016</p>
<p><a href="https://ggbo.de/kontakt/">Bildquelle</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/petition-bummel-hungerstreik-der-butzbacher-gefangenen-ab-1-maerz/">Petition: Bummel-/Hungerstreik der Butzbacher Gefangenen ab 1. März!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Fortsetzung des Hunger-/Bummelstreiks in der JVA Butzbach (Hessen) ab 1. März 2016</title>
		<link>https://ggbo.de/fortsetzung-des-hunger-bummelstreiks-in-der-jva-butzbach-hessen-ab-1-maerz-2016/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2016 13:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Butzbach]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am kommenden Dienstag, den 1. März 2016 setzen Inhaftierte der mittelhessischen JVA Butzbach ihren Hunger- und Bummelstreik aus Protest gegen die sozial- und arbeitsrechtliche Diskriminierung, der Mitte Dezember 2015 ausgesetzt wurde, fort! In einer Petition, die von 128 Gefangenen eigenhändig &#38; persönlich unterzeichnet wurde, dokumentieren diese ihre Bereitschaft, in unterschiedlicher Form für die zentralen GG/BO-Forderungen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/fortsetzung-des-hunger-bummelstreiks-in-der-jva-butzbach-hessen-ab-1-maerz-2016/">Fortsetzung des Hunger-/Bummelstreiks in der JVA Butzbach (Hessen) ab 1. März 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Dienstag, den 1. März 2016 setzen Inhaftierte der mittelhessischen JVA Butzbach ihren Hunger- und Bummelstreik aus Protest gegen die sozial- und arbeitsrechtliche Diskriminierung, der Mitte Dezember 2015 ausgesetzt wurde, fort!<br />
In einer Petition, die von 128 Gefangenen eigenhändig &amp; persönlich unterzeichnet wurde, dokumentieren diese ihre Bereitschaft, in unterschiedlicher Form für die zentralen GG/BO-Forderungen einzutreten: Volle Gewerkschaftfreiheit hinter Gittern! Her mit der Tariffähigkeit! Mindestlohn und Rentenversicherung für alle gefangenen Arbeiter_innen! Weg mit der Ungleichbehandlung bei der Arbeitslosenversicherung! Kein Knast ohne GG/BO! Solidarität drinnen und draußen!</p>
<p>Weitere Infos erfolgen regelmäßig&#8230;</p>
<p>Berlin 23.02.2016</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Justizvollzugsanstalt_Butzbach#/media/File:Justizvollzugsanstalt_Butzbach_01.JPG" target="_blank">Bildquelle</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/fortsetzung-des-hunger-bummelstreiks-in-der-jva-butzbach-hessen-ab-1-maerz-2016/">Fortsetzung des Hunger-/Bummelstreiks in der JVA Butzbach (Hessen) ab 1. März 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>analyse &#038; kritik &#8211; Ein starker Aufschwung der Organisierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 16:19:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wirtschaft &#38; Soziales Seit eineinhalb Jahren kämpft die Gefangenengewerkschaft für die Rechte Inhaftierter Von Christof Mackinger Er wurde 2009 wegen seiner Beteiligung an militanten Aktionen der militanten gruppe (mg) gegen Polizei, Arbeitsämter und zuletzt Militärinfrastruktur zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. »Ich wurde in den späten 1980er Jahren politisiert. Das war eine Zeit, in der es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/analyse-kritik-ein-starker-aufschwung-der-organisierung/">analyse &#038; kritik &#8211; Ein starker Aufschwung der Organisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="uz"><span class="rubrik">Wirtschaft &amp; Soziales</span> Seit eineinhalb Jahren kämpft die Gefangenengewerkschaft für die Rechte Inhaftierter</h2>
<p class="autorinAnfang">Von Christof Mackinger</p>
<p>Er wurde 2009 wegen seiner Beteiligung an militanten Aktionen der militanten gruppe (mg) gegen Polizei, Arbeitsämter und zuletzt Militärinfrastruktur zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. »Ich wurde in den späten 1980er Jahren politisiert. Das war eine Zeit, in der es noch relativ agile Gefangenenkollektive politischer Aktivisten gab.« Doch das hat sich geändert. Oliver Rast war schon vor seiner Inhaftierung als Basisgewerkschafter aktiv &#8211; bei den Wobblies (Industrial Workers of the World) und der syndikalistischen Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union. »Aufgrund meiner Isoliertheit in Haft als politischer Gefangener musste ich gucken, ob es da nicht eine Möglichkeit gibt, Inhaftierte unter einem ganz anderen Label zusammenkommen zu lassen.« Und die gibt es: Im Mai 2014 hat Rast mit dem seit 20 Jahren inhaftierten Juristen Mehmet Aykol in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Berlin Tegel die Gefangenengewerkschaft gegründet, aus der die Gefangenengewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) entstanden ist. »Wir hatten damals keine Vorstellung, dass aus zwei Menschen innerhalb von eineinhalb Jahren knapp 850 Inhaftierte in über 70 Haftanstalten werden könnten.« Mit einer Unterstützungsstruktur außerhalb der Gefängnisse wird »das solidarische Band zwischen Drinnen und Draußen« nochmal gestärkt. Diesem Kreis gehört Oliver Rast nach seiner Entlassung auch weiterhin an.</p>
<h3 class="zue">Ein Freiraum für Unternehmer &#8230;</h3>
<p>Warum die Idee einer Gewerkschaft hinter Gittern bei so vielen Inhaftierten auf Zuspruch stößt? In Deutschland sind derzeit rund 63.000 Menschen inhaftiert, in Österreich etwa 8.800. Während für Strafgefangene in ganz Österreich Arbeitspflicht herrscht, ist der Justizvollzug Deutschlands aufgrund der Föderalisierung seit 2006 Ländersache und dementsprechend zerfasert. In nur mehr zwölf Bundesländern existiert eine Arbeitspflicht in Haft, wobei Gefangene der übrigen Bundesländer aufgrund des ökonomischen Drucks meist ohnehin auch arbeiten müssen. Die gesetzliche Regelung zur Arbeitspflicht lautet etwa in Hamburg: »Die Gefangenen sind verpflichtet, eine ihnen zugewiesene, ihren körperlichen Fähigkeiten angemessene Arbeit oder arbeitstherapeutische Beschäftigung auszuüben«. Was sie arbeiten, können sich die Betroffenen in der Regel nicht aussuchen.</p>
<p>Viele der Inhaftierten sind in »Systemerhaltungsbetrieben«, wie Anstaltsküchen, Wäschereien etc. beschäftigt. Daneben lassen die meisten größeren Haftanstalten für den behördlichen Eigenbedarf produzieren, so Oliver Rast. »Faktisch jede Landesbehörde, von der Kindertagesstätte bis zum Ministerium lässt in den Haftanstalten produzieren. Die gesamte Bestuhlung des Berliner Abgeordnetenhauses wurde in der Polsterei der Haftanstalt Berlin Tegel gefertigt. Da wir den Eindruck haben, dass die Berliner Abgeordneten auch bequem sitzen, werten wir das als Hinweis, dass kein Ausschuss produziert wird &#8211; im Knast da wird Qualitätsarbeit geschaffen!« Darauf deutet auch der §34 Abs. 5 im Hamburger Strafvollzugsgesetz hin: »Sind Gefangene zu wirtschaftlich ergiebiger Arbeit nicht fähig, sollen sie arbeitstherapeutisch beschäftigt werden.« Eine wirtschaftliche Verwertung ist also durchaus eingeplant; jeden Zweifel daran räumt die moderne Ausstattung mit Arbeitsgerätschaften so mancher JVA-Werkstätten aus; genauso die umfangreichen, an Ikea erinnernden Kataloge, in denen die hinter Gittern gefertigten Waren feilgeboten werden. (1)</p>
<p>Dass es um Gewinne geht, lässt auch die Umwerbung der Privatwirtschaft vermuten, Aufträge an Haftanstalten zu vergeben: »Ein kluges Konzept für wirtschaftliches Produzieren. Freiraum für Unternehmer!«, so die Website der Arbeitsbetriebe bayerischer Justizvollzugsanstalten. Sachsens Gefängniswerkstätten werden als »verlängerte Werkbank des Handwerks und der Industrie« angepriesen, die »Auftragsspitzen schnell und kompetent abfangen« können. Eine aktivierende Befragung der GG/BO-Mitglieder zeigte, dass dies auch gerne in Anspruch genommen wird: So produziert der weltgrößte Hersteller von Windkraftanlagen, Enercon, über Subunternehmen in niedersächsischen JVA-Betrieben elektrische Bauteile, und international agierende Automobilzulieferer lassen Kunststoffkomponenten hinter Gitter fertigen.</p>
<p>So unterschiedlich die Auftraggeber_innen auch sein mögen, so einheitlich ist die Entlohnung weit unter jedem gesetzlichen Mindestlohn. Der Verdienst in Haft ist gesetzlich in fünf Vergütungsstufen geregelt. »Die meisten liegen mit ihrem Lohn zwischen acht und 15 Euro pro voll geleistetem Arbeitstag. In der Stunde sind das durchschnittlich 1,50 Euro«, so der Sprecher der GG/BO Oliver Rast. »Ich selbst hatte in der Buchbinderei der JVA Berlin Tegel zuerst die Vergütungsstufe zwei, später die drei. Das machte etwa 11 Euro Tagessold aus.«</p>
<p>Die Arbeitsbedingungen in deutschen Haftanstalten sind überaus flexibel. In gleich mehreren Landesstrafvollzugsgesetzen heißt es: »Es gelten die von der Anstalt festgelegten Arbeitsbedingungen.« Dies und die Tatsache, dass Auftraggeber_innen auf Lohnnebenkosten, wie Sozialabgaben etc. verzichten können, macht Gefängnisse tatsächlich zu »Freiräumen für Unternehmer«. Weder wird in die Pensionsvorsorge inhaftierter Arbeiter_innen eingezahlt noch werden sie im Fall einer Erkrankung entlohnt. So droht ihnen, vor allem nach langjährigen Haftaufenthalten, die Altersarmut &#8211; trotz geleisteter Arbeit. Eine miserable finanzielle Situation im Alter trägt nicht gerade zum positiven und abgesicherten Neuanfang nach einer Haftentlassung bei, ist doch Armut noch immer einer der Hauptfaktoren, der Menschen hinter Gitter bringt.</p>
<h3 class="zue">&#8230; nur beschränkt durch Arbeitskampf</h3>
<p>Genau hier setzen die Forderungen der GG/BO an: Sie fordert neben dem Recht auf gewerkschaftliche Organisierung die Einbeziehung in den allgemein gesetzlichen Mindestlohn und in das komplette Sozialversicherungssystem, insbesondere die Einzahlung in die Rentenkasse. Doch wie können Gefangene von grundsätzlichen Arbeitsrechten ausgenommen sein? »Den Inhaftierten wird der Arbeitnehmerstatus mit dem administrativen Trick verweigert, dass die Arbeit hinter Gittern keine richtige Arbeit sei, sondern einem behandlungstherapeutischen Konzept folge«, so Rast. »Dazu kommt der Punkt, dass es eine Arbeitspflicht gibt, also laut dem Staat kein privatrechtliches Arbeitsverhältnis eingegangen wurde.« Die Durchsetzung der GG/BO-Forderungen hätte weitreichende Folgen: »Dann würde das deutsche Betriebsverfassungsgesetz gelten, und es würden auch Mitbestimmungsbefugnisse der Beschäftigten greifen. Deswegen hat ganz sicher der gesamte Justizapparat Bedenken, weil dies hieße, dass der deutsche Strafvollzug ein ziemlich anderes Gesicht bekäme.«</p>
<p>Momentan sind die inhaftierten Kolleg_innen noch weit von einer Umsetzung ihrer Forderungen entfernt, sie organisieren sich aber zunehmend. Erst im November 2015 wurde die Gründung einer ersten österreichischen Sektion der GG/BO in der Justizanstalt Graz-Karlau bekannt.</p>
<h3 class="zue">Arbeitskampf hinter Gitter &#8230;</h3>
<p>In Hessen haben sich Ende 2015 Inhaftierte entschlossen zu handeln: In der JVA Butzbach verfügt die Gefangenengewerkschaft mittlerweile über eine breite Basis. Inhaftierte hatten mitbekommen, dass die von ihnen gefertigten Waren, wie etwa Trampolinmatten für Spielplätze, hochpreisig verkauft werden &#8211; demgegenüber steht der sprichwörtliche Hungerlohn der Arbeiter mit nur knapp elf Euro pro Tag. Dies hat die Inhaftierten dazu veranlasst, einen Forderungskatalog auszuarbeiten, der von rund 60 Gefangenen unterzeichnet wurde. Sie forderten unter anderem die Einbeziehung in den Mindestlohn, den Erwerb von Rentenversicherungsansprüchen und die Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern und unterbreiteten der Landesjustizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) ein Gesprächsangebot. Nachdem alle Anfragen ignoriert wurden, traten mehrere Gefangene in einen angekündigten Hunger- und Bummelstreik.</p>
<p>Aufgrund der gesetzlichen Arbeitspflicht gibt es in Haft keine legale Möglichkeit der Arbeitsniederlegung. »Der Hungerstreik ist nun aber die Möglichkeit, dass man aus medizinischen Gründen von der Arbeitspflicht befreit wird. Deshalb ist er für die Inhaftierten die einzige legale Möglichkeit in den Arbeitsstreik zu treten,« erklärt eine Sprecherin des im Herbst 2015 gegründeten Netzwerks für die Rechte inhaftierter Arbeiter_innen, in einem Interview im Freien Radiosender radio flora. Das Netzwerk unterstützte die Inhaftierten tatkräftig von außerhalb der Mauern mit einer Kundgebung und setzte eine Solidaritätserklärung auf, für die über 150 Wissenschaftler_innen, Gewerkschafter_innen und Aktivist_innen gewonnen werden konnten. Unter großem medialen Interesse wurde der Streik nach zehn Tagen beendet. Jörg Nowak, ein Aktivist des Netzwerks für die Rechte inhaftierter Arbeiter_innen, resümiert: »Die Forderungen der Inhaftierten konnten zwar nicht durchgesetzt werden, doch das Medienecho war ziemlich gut und der Widerhall in der Öffentlichkeit besser als gedacht.« Das erste Mal seit Langem wurden Gefangene wieder als soziale Akteure mit Rechten wahrgenommen.</p>
<h3 class="zue">&#8230; und seine Schwierigkeiten</h3>
<p>Neben den ersten konkreten Arbeitskämpfen hat die GG/BO aber auch mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen. An erster Stelle stehen die Unionbusting-Maßnahmen der Haftanstalten: »Es gibt kaum einen GG/BOler, der nicht mit verstärkter Postkontrolle, Zellenrazzien, der Ablösung von der Arbeit oder mit Zwangsverlegungen konfrontiert ist. Wir haben hier die gesamte Palette der knastinternen Schikanen und Repressalien, die an unseren Mitgliedern durchexerziert werden.« Um dem zu begegnen versucht die Gefangenengewerkschaft Bündnispartner_innen im traditionellen Gewerkschaftsspektrum zu finden, das sich aber bisher recht zögerlich zur Selbstorganisierung der Inhaftierten verhält.</p>
<p>Daneben behindern die nur sehr beschränkten Kommunikationsmittel der Inhaftierten eine effiziente Organisierung und infolge dessen eine Demokratisierung der Gewerkschaftsstruktur: Gefangene haben keinen Zugang zum Internet und nur eingeschränkte Möglichkeiten für Telefonate. Organisatorisches hängt sehr stark von der Initiative der Unterstützer_innen in Freiheit ab. Daneben hat die GG/BO mit einer Fluktuation zu kämpfen, welche auf der aktuellen Lebenssituation vieler ihrer Kolleg_innen fußt. »In manchen Haftanstalten, wo sehr engagierte GG/BO-Kolleginnen und Kollegen am Werk sind, ist ein sehr starker Aufschwung der Organisierung zu erkennen. Mit deren Enthaftung geht jedoch oft auch ein struktureller Einbruch einher. Wir versuchen dies durch Unterstützungsstrukturen außerhalb der JVAs abzufedern« so Oliver Rast. Unterstützungsstrukturen, die noch viel Verstärkung brauchen können.</p>
<p class="autorenvorstellung"><b>Christof Mackinger</b> ist Politikwissenschaftler und politischer Aktivist. Im Unrast-Verlag veröffentlichte er 2015 das Buch »Radikale Ökologie«.</p>
<p class="anm">Informationen unter www.gefangenengewerkschaft.de.</p>
<p class="anmUE">Anmerkung:</p>
<p class="anm">1) Einen kleinen Einblick bietet zum Beispiel die JVA Butzbach auf ihrer Website (jva-butzbach-justiz.hessen.de) unter dem Menüpunkt »Werkhof/Eigenbetriebe«.</p>
<div class="kasten">
<p class="kastentitel">Staatsräson vor gewerkschaftlicher Solidarität?</p>
<p class="kastentext">Die Gefangenengewerkschaft (GG/BO) ist in den letzten Monaten schnell gewachsen. Von den Basisgewerkschaften IWW und FAU wird sie unterstützt. Nur die zuständige DGB-Gewerkschaft ver.di hatte sich bisher dazu nicht geäußert. Das hat sich jetzt geändert. In einer Sendung des Deutschlandfunks vom 4. Januar, in der über den gewerkschaftlichen Kampf der Gefangenen berichtet wurde, erklärte der Justizvollzugsbeamte und Vorsitzende der Bundesfachkommission Justizvollzug bei ver.di, Andreas Schürholz, auf die Frage einer Unterstützung der GG/BO: »Wir haben uns intensiv damit auseinandergesetzt, sind aber übereinstimmend zu der Überzeugung gekommen, dass wir das als Gewerkschaft ver.di nicht leisten können, einfach aus dem Grunde, wir sind quasi die Vertreter des Staates, die Gefangenen haben unseren Anordnungen zu folgen, und als Gewerkschaft sind wir eine Organisation, wo Solidarität groß geschrieben wird, wie wollen wir da Gefangene vertreten?« In einer Replik attestiert der Pressesprecher der GG/BO Oliver Rast dem ver.di-Mann »fehlendes gewerkschaftliches Bewusstsein« . Statt die Durchsetzung gewerkschaftlicher Mindeststandard auch für Kolleg_innen im Knast, sehe Schürholz seine Rolle darin, den Staat als Bediensteter der Vollzugsbehörde zu vertreten sowie für die Durchsetzung von Unterordnung und Gehorsam bei den Gefangenen zu sorgen. Diese Kritik dürften auch viele ver.di-Mitglieder teilen. Zahlreiche Untergliederungen der Gewerkschaft unterstützen die Forderungen der GG/BO.</p>
<p class="autorin">Peter Nowak</p>
<p class="autorin">Quelle: <a href="http://www.akweb.de/ak_s/ak612/14.htm" target="_blank">http://www.akweb.de/ak_s/ak612/14.htm</a></p>
</div>
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		<title>Pressemitteilung: Zum Ende des Gefangenenprotest in der JVA Butzbach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2015 16:44:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hunger- und Bummelstreik seitens der Inhaftierten in der JVA Butzbach wird zum 11.12. 2015 beendet – die Auseinandersetzung um die soziale Frage hinter Gittern setzt sich indes fort! Berlin, 10. Dezember 2015 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, der am 1. Dezember 2015 begonnene Hunger- und Bummelstreik von Inhaftierten in der hessischen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Hunger- und Bummelstreik seitens der Inhaftierten in der JVA Butzbach wird zum 11.12. 2015 beendet –</div>
<div>die Auseinandersetzung um die soziale Frage hinter Gittern setzt sich indes fort!</div>
<p>Berlin, 10. Dezember 2015</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<div>der am 1. Dezember 2015 begonnene Hunger- und Bummelstreik von Inhaftierten in der hessischen JVA Butzbach wird in wenigen Stunden beendet. Auf einer außerordentlichen Sitzung der Interessenvertretung der Gefangenen (IVdG) und der Butzbacher Sektion der Gefangenen-Gewerkschaft/<wbr />Bundesweite Organisation (GG/BO) mit Angehörigen der Linksfraktion im hessischen Landtag haben die engagierten Gefangenen beschlossen, ihren Protest in der Form eines Hunger- und Bummelstreiks mit Beginn des morgigen Tages zum Abschluss zu bringen.</div>
<div>Nachdem die hessische Justizministerin Frau Kühne-Hörmann sich dem Dialog mit den Gefangenen verweigert hatte, hatten mehrere Inhaftierte diese Form des Protestes gewählt, um sich und ihren Anliegen endlich Gehör zu verschaffen. Dies ist durch das hohe Maß der öffentlichen Aufmerksamkeit für den Fall sowie durch den fulminanten Solidarisierungsgrad erreicht worden.</div>
<div>Fast vier Wochen hindurch hat die medial weitergetragene Debatte über die Situation des Sozial- und Lohndumpings hinter Gittern angehalten. Mindestlohn, Sozialversicherung und Gewerkschaftsfreiheit für inhaftierte Menschen sind dadurch für eine viel breitere Öffentlichkeit zu einem Thema geworden, als es vorher der Fall war.</div>
<div>Nicht zuletzt durch das Engagement des &#8222;Netzwerks für die Rechte inhaftierter Arbeiter_innen&#8220; konnten die Butzbacher Gefangenen wichtige neue Bündnispartner_innen für ihre legitimen Interessen gewinnen. Eine Unterstützungserklärung des Netzwerks wurde von über 150 großteils namhaften Wissenschaftler_innen, Menschenrechtsaktivist_innen und Gewerkschafter_innen und Menschen aus unterschiedlichen sozialen Bewegungen unterzeichnet.</div>
<div>Die Gefangenen bedanken sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich für die Vielzahl solidarischer Bekundungen, die sie erhalten haben.</div>
<p>Nach dem Ende des Hunger- und Bummelstreiks wird die Auseinandersetzung um die Erfüllung der sozial- und vollzugspolitischen Zielsetzungen der inhaftierten Gewerkschafter und engagierten Inhaftierten auf anderen Ebenen weitergeführt werden. Die GG/BO wird daran arbeiten, ihre Mitgliederbasis in der JVA Butzbach, die sich während es Gefangenenprotests deutlich erhöht hat, weiter zu stärken. Sie wird sich außerdem dafür einsetzen, dass verschiedene Punkte auf parlamentarischer Ebene untersucht werden. Die Inhaftierten setzen außerdem darauf, dass sich die Solidaritätsstrukturen, die sich vor den Anstaltstoren gebildet haben, weiter festigen. Ziel ist, dass der begonnene Austausch um die Verwirklichung der Koalitionsfreiheit für Gefangene fortgesetzt und intensiviert wird.</p>
<p>„Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die soziale Frage hinter Gittern und die breit getragene Kampagne, die sich um den Gefangenenprotest in der JVA Butzbach entfaltet hat, sind aus der Sicht der GG/BO ein deutliches Signal, dass eine praktische Solidarität zwischen inhaftierten und nicht inhaftierten Kolleg_innen möglich ist“, so der GG/BO-Sprecher, Oliver Rast.</p>
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		<title>Frankfurter Rundschau: Kundgebung vor der JVA Butzbach</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 12:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kundgebung vor der JVA Butzbach Für Solidarität mit den Gefangenen und die Einführung eines Mindestlohns hinter Gittern demonstrieren knapp zwei dutzend Menschen.  Foto: dpa Häftlinge der JVA Butzbach fordern bessere Arbeitsbedingungen, einen Mindestlohn und den Zugang zu Gewerkschaften. Bei einer Kundgebung vor der JVA werden diese Forderungen nun auch außerhalb der Gefängnismauern artikuliert. Vor der Justizvollzugsanstalt...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1 class="ArticleHeadlineH1"><span class="ArticleTitle">Kundgebung vor der JVA Butzbach</span></h1>
<div class="ArticleLandscapeImage">
<div class="breaker placeHolder"></div>
<div class="ContentImage">
<p><img decoding="async" class="kalooga_" src="http://www.fr-online.de/image/view/2015/11/5/32710104,36167292,dmFlashTeaserRes,dpa_148F0A00447F1E06.jpg" alt="" /></p>
<div class="imgSublineLandscape">Für Solidarität mit den Gefangenen und die Einführung eines Mindestlohns hinter Gittern demonstrieren knapp zwei dutzend Menschen.  Foto: dpa</div>
</div>
</div>
<p class="teasertext">Häftlinge der JVA Butzbach fordern bessere Arbeitsbedingungen, einen Mindestlohn und den Zugang zu Gewerkschaften. Bei einer Kundgebung vor der JVA werden diese Forderungen nun auch außerhalb der Gefängnismauern artikuliert.</p>
<div class="SocialArticleHeader">
<div class="breaker">Vor der Justizvollzugsanstalt (JVA) im mittelhessischen Butzbach haben Demonstranten am Samstag mehr Rechte für hessische Strafgefangene gefordert. Ein «Netzwerk für die Rechte inhaftierter Arbeiter_innen» hatte laut Polizei den Protestzug mit anschließender Kundgebung angemeldet. Das Polizeipräsidium Mittelhessen zählte rund 40 Teilnehmer.</div>
</div>
<div class="article_text">
<p>Häftlinge der JVA Butzbach hatten im November einen Hungerstreik angekündigt. Sie fordern unter anderem bessere Arbeitsbedingungen, einen Mindestlohn und den Zugang zu Gewerkschaften. Eine Gruppe von Unterstützern artikulierte diese Forderungen am Samstag außerhalb der Gefängnismauern. Die JVA Butzbach äußerte sich nicht dazu.</p>
<p>Laut Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD) läuft der Hungerstreik seit Anfang Dezember. Bisher hätten sich aber nur fünf Gefangene diesem Aufruf angeschlossen, berichtete der BSBD Hessen. Außerdem sei unklar, ob generell die Nahrungsaufnahme oder nur das Anstaltsessen verweigert werde. Berichte über bis zu 100 Hungernde seien falsch, sagte Landesvorsitzende Birgit Kannegießer. Zu den Forderungen der Gefangenen erklärte sie, diese bildeten die Realität einer Justizvollzugsanstalt «in keiner Weise» ab. «Weder handelt es sich um ein Arbeitnehmerverhältnis, noch werden Gefangene ausgebeutet.» (dpa)</p>
<p><a href="http://verlag.faz.net/unternehmen/presse/pressemitteilung-frankfurter-allgemeine-zeitung-und-frankfurter-societaet-fuehren-die-frankfurter-rundschau-fort-12096431.html" target="_blank">Bildquelle</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/frankfurter-rundschau-kundgebung-vor-der-jva-butzbach/">Frankfurter Rundschau: Kundgebung vor der JVA Butzbach</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>FAZ: Gefangene in Butzbach beginnen Hungerstreik</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 12:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Mindestlohn hinter Gittern Gefangene in Butzbach beginnen Hungerstreik Sie verlangen einen Mindestlohn für arbeitende Insassen von Gefängnissen und die Abschaffung der Arbeitspflicht. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, verweigert eine Anzahl von Häftlingen in Butzbach nun die Nahrung. 02.12.2015, von Florentin Schumacher © Niklas Grapatin Hier wird auch produziert: Blick in die Butzbacher Haftanstalt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/faz-gefangene-in-butzbach-beginnen-hungerstreik/">FAZ: Gefangene in Butzbach beginnen Hungerstreik</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="artikelEinleitung" class="FAZArtikelEinleitung">
<h2><span class="Stichwort">Für Mindestlohn hinter Gittern</span> Gefangene in Butzbach beginnen Hungerstreik</h2>
<p class="Copy">Sie verlangen einen Mindestlohn für arbeitende Insassen von Gefängnissen und die Abschaffung der Arbeitspflicht. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, verweigert eine Anzahl von Häftlingen in Butzbach nun die Nahrung.</p>
<p><span class="Autor"> <span class="Datum">02.12.2015,</span> von <span class="caps last">Florentin Schumacher</span> </span></p>
</div>
<div class="clear"></div>
<div id="ArtikelTabContent_0" class="FAZArtikelContent">
<div class="FAZArtikelText">
<div class="ArtikelBild610">
<div class="MediaLink"><a title="Produktion in Gefängnissen - Die Gefangenen stellen vor allem Möbel her und schrauben Pokale zusammen" href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/gefangene-in-butzbach-beginnen-hungerstreik-13943552/hier-wird-auch-produziert-13944828.html"> <img fetchpriority="high" decoding="async" class="media" title="Hier wird auch produziert: Blick in die Butzbacher Haftanstalt" src="http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/rhein-main/383896109/1.3944828/article_multimedia_overview/hier-wird-auch-produziert.jpg" alt="Produktion in Gefängnissen - Die Gefangenen stellen vor allem Möbel her und schrauben Pokale zusammen" width="610" height="344" data-process-retina="1" /> </a></div>
<p><span class="Bildnachweis">© Niklas Grapatin </span> <span class="Bildunterschrift" title="Hier wird auch produziert: Blick in die Butzbacher Haftanstalt">Hier wird auch produziert: Blick in die Butzbacher Haftanstalt</span></p>
</div>
<div class="">
<p id="pageIndex_1" class="First PreviewPagemarker">Gefangene in der Vollzugsanstalt Butzbach sind nach Angaben des Vereins „Gefangenengewerkschaft/Bundesweite Organisation“ in den Hungerstreik getreten. Sie fordern unter anderem die Einführung des Mindestlohns, die Abschaffung der Arbeitspflicht und gewerkschaftliche Organisierung hinter Gittern.</p>
<p>Laut der rechtspolitischen Referentin der Landtagsfraktion Die Linke, Kim Abraham, sagte ihr der Häftling Jürgen Rößner, der als Sprecher der „Gefangenengewerkschaft“ in Butzbach fungiert, dass 200 Personen in den Streik getreten seien. Das wäre etwa jeder zweite Gefangene. Ein Sprecher des hessischen Justizministeriums wollte die Zahl gestern nicht kommentieren.</p>
<p>Für Samstag ruft die sogenannte Gefangenengewerkschaft, die nach eigenen Angaben 850 Mitglieder in deutschen Haftanstalten hat, davon 50 in Butzbach, zu einer Kundgebung vor dem Gefängnis auf.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/gefangene-in-butzbach-beginnen-hungerstreik-13943552.html" target="_blank">http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/gefangene-in-butzbach-beginnen-hungerstreik-13943552.html</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Allgemeine_Zeitung">Bildquelle</a></p>
</div>
</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/faz-gefangene-in-butzbach-beginnen-hungerstreik/">FAZ: Gefangene in Butzbach beginnen Hungerstreik</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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