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	<title>Untermaßfeld Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>Untermaßfeld Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>JVA Untermaßfeld verweigert postoperative Nachsorge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 15:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Hohenleuben]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Untermaßfeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Ein Gefangener in der JVA Untermaßfeld wurde kurz vor seiner Inhaftierung aufgrund eines Fahrradunfalls an den Handgelenken operiert, wobei ihm Drähte eingesetzt wurden. Seit seiner Inhaftierung Ende September 2020 wurden weder die Drähte entfernt, noch erhält er die postoperative Nachsorge. Wir geben den Bericht des inhaftierten Kollegen vom 4. Januar 2021 im...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/jva-untermassfeld-verweigert-postoperative-nachsorge/">JVA Untermaßfeld verweigert postoperative Nachsorge</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Ein Gefangener in der JVA Untermaßfeld wurde kurz vor seiner Inhaftierung aufgrund eines Fahrradunfalls an den Handgelenken operiert, wobei ihm Drähte eingesetzt wurden. Seit seiner Inhaftierung Ende September 2020 wurden weder die Drähte entfernt, noch erhält er die postoperative Nachsorge. Wir geben den Bericht des inhaftierten Kollegen vom 4. Januar 2021 im Folgenden wieder.</p>
<p>Dieser Fall ist einer von zahlreichen Fällen verweigerter oder unzureichender medzinischer Versorgung in Haftanstalten, auf welche die Gefangenen-Gewerkschaft seit 2014 nachdrücklich hinweist. Wir fordern eine angemessene und volle medizinische Versorgung des Gefangenen und aller Gefangenen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„Aufgrund eines Fahrradsturzes musste ich im September 2020 am Handgelenk operiert werden. Die OP verlief soweit gut. Mein Handgelenk konnte wiederhergestellt werden. Es wurden Drähte zur Wiederherstellung eingesetzt, die am 13.12.2020 wieder entfernt werden sollten.</em></p>
<p><em>Nun wurde ich am 20.9.2020 verhaftet und nach Hohenleuben verbracht. Die Entfernung der Drähte ist absolut notwendig, was auch aus den Berichten der Uniklinik Jena hervorgeht. Weder in Hohenleuben, noch in Untermaßfeld wurde sich darum gekümmert, dass da etwas gemacht wird.</em></p>
<p><em>Da ich permanent unter Schmerzen leide, bin ich auf Schmerzmittel angewiesen, hinter denen ich herbetteln muss. In Hohenleuben wurde ich beim Med-Dienst herausgebeten.</em></p>
<p><em>Ich habe mich auch schon an die Strafvollstreckungskammer gewandt und um Haftunerbrechung gebeten, um mich selber um eine Therapie bzw. Weiterbehandlung zu kümmern. Daraufhin sollte ich in Untermaßfeld eine Schweigepflichtentbindung unterzeichnen. Diese verschwand komischerweise und eine Stellungnahme der Anstalt dazu ist auch ausgeblieben.</em></p>
<p><em>Durch das Ausbleiben der Weiterbehandlung ist mein rechtes Handgelenk versteift und unbeweglich, von den Schmerzen ganz zu schweigen. Von der Klinik bzw. der Berufsunfähigkeitsversicherung wurde ich daraufhin für meinen Beruf als berufsunfähig erklärt.</em></p>
<p><em>Meines Erachtens haben das die JVAs Hohenleuben und Untermaßfeld verantworten, da keine Termine zur Entfernung der Drähte und der Weiterbehandlung ermöglicht wurden. Auf Anfrage von mir an den Vertragsarzt Dr. H. in Untermaßfeld, wann ich denn eine Ergotherapie bekommen würde, wie von der Uniklinik gefordert, bekam ich zur Antwort: „Da zeig ich dir ein paar Übungen. Ergotherapie gibt es hier nicht.“ Ich habe die Anstaltsleitung auch schon über die Sache informiert bzw. bin an die herangetreten … ohne Reaktion. Es wird lieber eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung und Körperverletzung hingenommen.“</em></p>
<p>Jena, 28. Januar 2021</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/jva-untermassfeld-verweigert-postoperative-nachsorge/">JVA Untermaßfeld verweigert postoperative Nachsorge</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>JVA Untermaßfeld: Lohnausfall für Gefangene und erste Verzweiflungstaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 10:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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		<category><![CDATA[Knastarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Ca. 5 Stationen der JVA Untermaßfeld sind abgeriegelt, d.h. die Gefangenen haben getrennten Hofgang und dürfen nicht mehr auf Arbeit gehen. Grund dafür scheinen Corona-Verdachtsfälle oder vorbeugende Maßnahmen zu sein. Inhaftierte der JVA haben der GG/BO-Soligruppe Jena berichtet, dass sie dadurch auch ihren ohnehin schon kargen Lohn von 1-2 Euro die Stunde verlieren....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/ufeld-kein-lohn/">JVA Untermaßfeld: Lohnausfall für Gefangene und erste Verzweiflungstaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2020/03/24/jva-untermasfeld-lohnausfall-fur-gefangene-und-erste-verzweiflungstaten/">GG/BO-Soligruppe Jena:</a> <a href="https://ggbo.de/ufeld-stationen-abgeriegelt/">Ca. 5 Stationen der JVA Untermaßfeld sind abgeriegelt</a>, d.h. die Gefangenen haben getrennten Hofgang und dürfen nicht mehr auf Arbeit gehen. Grund dafür scheinen Corona-Verdachtsfälle oder vorbeugende Maßnahmen zu sein. Inhaftierte der JVA haben der GG/BO-Soligruppe Jena berichtet, dass sie dadurch auch ihren ohnehin schon kargen Lohn von 1-2 Euro die Stunde verlieren. Mindestens ein Gefangener hat Antrag auf Lohnfortzahlung gestellt – bislang ohne Ergebnis. Aufgrund des Lohnausfalls erhalten sie nur ein Taschengeld von ca. 30 Euro im Monat, woraus sie weder sich selbst angemessen versorgen, noch ihren Unterhaltsleistungen gerecht werden können. Einigen Familien draußen bricht damit ein Teil ihres Einkommens weg.</p>
<div class="entry-content">
<p>Die Coronakrise scheint sich bereits auf die geistige Verfassung der Gefangenen auszuwirken. Letzten Freitag, 20. März, hat ein Gefangener von der Station C die Hose, die er trug, in Brand gesetzt. Gestern, am 23. März, hat sich ein Gefangener von Station B die Arme aufgeschnitten. Für den Einzelfall kann man es natürlich nicht klar sagen, aber die Vermutung liegt nahe, dass es die Mischung aus Angst und Unsicherheit angesichts der drohenden Corona-Katastrophe im Strafvollzug, die Besuchs- und Ausgangsverbote, die fehlenden Informationen und Gerüchte sind, die die Gefangenen weiter zermürben und zu Verzweiflungstaten bringen.</p>
<p>Als Solidaritätsgruppe Jena der Gefangenen-Gewerkschaft wiederholen wir deswegen die <a href="https://ggbo.de/offener-brief-adams/">Forderungen, die von den Gefangenen erhoben werden:</a></p>
<p>Transparenz und Informationen für die Gefangenen,<br />
Rücknahme der Besuchs- und Ausgangsverbote,<br />
Freilassung der Gefangenen.</p>
<p>Außerdem unterstützen wir ihre Forderung nach Lohnfortzahlung bei Ausfall der Arbeit aufgrund von Krankheit oder Quarantäne.</p>
<p>Jena, 24. März 2020</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/ufeld-kein-lohn/">JVA Untermaßfeld: Lohnausfall für Gefangene und erste Verzweiflungstaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Weitere Angehörige fordert Besuchsrechte, Transparenz und Freilassung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 10:03:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Eine weitere Angehörige eines Gefangenen aus der JVA Untermaßfeld hat mit den GG/BO-Soligruppen Kontakt aufgenommen und bestärkt die Forderungen der Gefangenen- und Solidaritätsbewegung: Rücknahme der Besuchsverbote, Transparenz gegenüber den Gefangenen und ihren Angehörigen und eine Freilassung der Gefangenen. Wir geben ihren Brief im Folgenden wieder: Da sich leider noch keine Besserung der aktuellen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/angehoerige-forderungen/">Weitere Angehörige fordert Besuchsrechte, Transparenz und Freilassung</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2020/03/20/weitere-angehorige-fordert-besuchsrechte-transparenz-und-freilassung/">GG/BO-Soligruppe Jena:</a> Eine weitere Angehörige eines Gefangenen aus der JVA Untermaßfeld hat mit den GG/BO-Soligruppen Kontakt aufgenommen und bestärkt die Forderungen der Gefangenen- und Solidaritätsbewegung: Rücknahme der Besuchsverbote, Transparenz gegenüber den Gefangenen und ihren Angehörigen und eine Freilassung der Gefangenen. Wir geben ihren Brief im Folgenden wieder:</p>
<p><i>Da sich leider noch keine Besserung der aktuellen Situation in Untermaßfeld ereignet hat, ist logischerweise bei fast jedem Telefonat „Corona“ das Thema. Demnach sind mir erneut Probleme bei der Handhabung des Virus durch meinen Mann bekannt gegeben worden.</i></p>
<p><i>Wie bereits in meinem ersten Beitrag erwähnt, sind die an der „Influenza“ erkrankten Insassen nach wie vor mit den gesunden Personen auf den jeweiligen Stationen unter Einschluss. Das heißt, ein jeder dieser Station kommt spätestens beim Duschen mit den Viren in Verbindung, da diese defintiv nicht desinfiziert werden. Auf diesen Etagen, gibt es Zellen mit jeweils 3 Personen. Gefangene dieser Zellen, berichten darüber, das die infizierten mit den anderen in ein und der selben Bude schlafen müssen, was das Infektionsrisiko nicht gerade minimiert. Der einzige Unterschied, alle die keine „Influenza“ haben, dürfen sich weiter frei auf der Station und dem Freihof bewegen. Das heißt es besteht genug Zeit um sich anzustecken und die Möglichkeit, die Bakterien auf dem Weg zum Freihof, bei dem sie unter Umständen über andere Stationen gehen müssen, zu verbreiten. Sollten sich dort die Gefangenen nicht infizieren, geschieht das wohl spätestens bei der Arbeit oder beim gemeinsamen Essen im Speisesaal.</i></p>
<p><i>Bei einer Unterhaltung mit einem Vollzugsbeamten, hinterfragte mein Mann die „Vorbereitungen zur Quarantäne“. Und damit sind nicht die jetzigen unter Einschluss stehenden Stationen gemeint, denn laut Beamten sind die „vorbereiteten“ irgendwo an einem unbekannten Ort der JVA. Was will man auch erwarten, wenn nicht mal Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt wird, mit der Begründung es könnte als Genussmittel missbraucht werden. An und für sich eine verständliche, für mich teilweise belustigende Begründung.</i></p>
<p><i>Allerdings wegen einer kriminellen oder nicht in der Gesellschaft vertretbaren Vergangenheit, die Möglichkeit verwehren, sich wenigstens ein bisschen zu schützen? Ein anderes Wort als Menschenunwürdig fällt mir dazu nicht ein! Ich glaube in solchen Ausnahmezuständen ist so ziemlich jeder der Männer einfach nur darauf fokussiert gesund zu bleiben.</i></p>
<p><i>Wie man sich vorstellen kann, herrscht eine angespannte Atmosphäre in Untermaßfeld, weil keiner so wirklich aufgeklärt wird. Seit Tagen wird von der Influenza gesprochen, jedoch wurde in den insgesamt fast 12 Jahren Haft meines Mannes in noch keiner JVA von Quarantänemaßnahmen gesprochen wegen einer einfachen Grippe, noch nicht einmal bei einer Krätzewelle. Wobei, woher soll auch jemand wissen, das es sich um Covid-19 handeln könnte, wenn der Arzt einen Coronatest untersagt, mit der Aussage er würde das sehen wenn es einer hat. Humor hat er ja, mal abwarten wie es mit seiner Selbstironie aussieht, wenn man seine Wenigkeit in einer der extra eingerichteten „Quarantänezelle“ auschließlich für die Beamten unterbringen muss.</i></p>
<p><i>Wie bereits erwähnt, sind das die einzigen Vorbereitungen, die in Untermaßfeld in Sache Corona und Quarantäne getroffen wurden. Die Mitarbeiter sind täglich in der Freiheit unterwegs und gehen täglich in der JVA ein und aus, das bedeutet ein Besuchsverbot verhindert nicht, das Covid-19 „mitgebracht“ werden kann. Nicht jetzt und auch nicht am 20. April. Gerade in so einer Krise, gibt es doch nichts wertvolleres, als seine liebsten um sich herum zu haben, auch wenn es nur für ein paar Stunden im Monat ist. Keinem Menschen sollte Liebe entzogen werden!!</i></p>
<p><i>Alles in allem gibt es letztendlich keine ideale oder bessere Alternative, als zumindest eine Haftaussetzung. Es muss etwas passieren, am besten gestern und nicht erst wenn es dann doch offiziell Coronaerkrankte gibt.</i></p>
<p><i>Mit freundlichen Grüßen, bleiben Sie gesund!</i></p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p><i>Sophie</i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/angehoerige-forderungen/">Weitere Angehörige fordert Besuchsrechte, Transparenz und Freilassung</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Mehrere Stationen in JVA Untermaßfeld abgeriegelt – GG/BO fordert Transparenz und Haftentlassung statt Einschluss und Besuchsverbot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 19:19:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Korrektur (19.3.): Nach aktuellen Angaben von Gefangenen befinden sich die Gefangenen auf den abgeriegelten Stationen nicht im Dauereinschluss, aber haben getrennten Hofgang und können keine Angebote der Sozialarbeiterin mehr wahrnehmen. GG/BO-Soligruppe Jena: Laut Berichten von zwei Inhaftierten aus der JVA Untermaßfeld und einer Angehörigen seien seit heute drei bis fünf Stationen der Haftanstalt abgeriegelt. Die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/ufeld-stationen-abgeriegelt/">Mehrere Stationen in JVA Untermaßfeld abgeriegelt – GG/BO fordert Transparenz und Haftentlassung statt Einschluss und Besuchsverbot</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content">
<p><span style="color: #ff0000;">Korrektur (19.3.): Nach aktuellen Angaben von Gefangenen befinden sich die Gefangenen auf den abgeriegelten Stationen nicht im Dauereinschluss, aber haben getrennten Hofgang und können keine Angebote der Sozialarbeiterin mehr wahrnehmen.</span></p>
<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2020/03/18/mehrere-stationen-in-jva-untermasfeld-abgeriegelt-gg-bo-fordert-transparenz-und-haftentlassung-statt-einschluss-und-besuchsverbot/">GG/BO-Soligruppe Jena</a>: Laut Berichten von zwei Inhaftierten aus der JVA Untermaßfeld und einer Angehörigen seien seit heute drei bis fünf Stationen der Haftanstalt abgeriegelt. Die Gefangenen befinden sich damit im Dauereinschluss in ihren Zellen. Auf Nachfrage erhalten sie keinerlei Informationen über die Gründe und das weitere Vorgehen. Die Inhaftierten und die Gefangenen-Gewerkschaft fordern angesichts der Coronakrise Transparenz und Freilassung.</p>
<p>Nachdem sich am 16. März 2020 <a href="https://www.tlz.de/corona-verdachtsfaelle-im-gefaengnis-untermassfeld-gewerkschaft-fordert-freilassungen-id228709355.html">drei Coronavirus-Verdachtsfälle in der Thüringer JVA Untermaßfeld als Grippefälle herausgestellt</a> hatten, seien seit heute, dem 18. März, drei bis fünf Stationen der Haftanstalt im Dauereinschluss. Die Gefangenen sind nun dauerhaft in ihren Zellen, darunter auch Drei- und Vierpersonenzellen, eingeschlossen. Auf Nachfrage erhalten sie von den Beamten keine Auskunft. Sie beschweren sich über die Unsicherheit und Unklarheit und fordern seitens der Anstalt Transparenz.</p>
<p>Die Forderung nach Haftentlassung bleibt nach wie vor bestehen. Die Soligruppe Jena der Gefangenen-Gewerkschaft (GG/BO) hatte schon am 16. März 2020 deutlich gemacht: „Haftanstalten sind aufgrund der menschlichen Enge Infektionsherde; die Gefangenen sind aufgrund zahlreicher Vorerkrankungen und angeschlagener Gesundheit eine Risikogruppe; und sie leiden schon unter Normalbedingungen unter einer medizinischen Unterversorgung.“ Das macht Haftanstalten, <a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134429.corona-in-gefaengnissen-das-ganze-ist-eine-art-pulverfass.html">wie Marco Bras dos Santos für die GG/BO erklärt hat</a>, zu „eine Art Pulverfass“.</p>
<p>Diese explosive Ausgangssituation wird durch Dauereinschluss und <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/coronavirus-gefaengnisse-verschieben-haftantritte-und-erteilen-besuchsverbot/25656308.html">Besuchsverbote</a>, wie sie mehrere Länder, darunter auch Thüringen und zwar bis zum 19. April, bereits erlassen haben, nicht gelöst. Letztere führen nur zu noch mehr sozialer Isolation und Frustration unter den ohnehin gesellschaftlich abgeschnitten Inhaftierten.</p>
<p>Stattdessen sollte nun auch Thüringen endlich anfangen, die Gefangenen zu entlassen und so dazu beitragen, Leben zu retten – <a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-03/coronavirus-in-deutschen-gefaengnissen-heaftlinge-infektion/seite-2">so wie es in Hamburg, Bremen und Brandenburg bereits ansatzweise passiert ist</a>.</p>
<p>Jena, 18. März 2020</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/ufeld-stationen-abgeriegelt/">Mehrere Stationen in JVA Untermaßfeld abgeriegelt – GG/BO fordert Transparenz und Haftentlassung statt Einschluss und Besuchsverbot</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Corona-Verdachtsfälle im Gefängnis – Gewerkschaft fordert Freilassungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 11:26:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Haftentlassung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beitrag lesen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/corona-ufeld-tlz/">Corona-Verdachtsfälle im Gefängnis – Gewerkschaft fordert Freilassungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.tlz.de/corona-verdachtsfaelle-im-gefaengnis-untermassfeld-gewerkschaft-fordert-freilassungen-id228709355.html">Beitrag lesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/corona-ufeld-tlz/">Corona-Verdachtsfälle im Gefängnis – Gewerkschaft fordert Freilassungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Erste Corona-Verdachtsfälle in JVA Untermaßfeld: GG/BO fordert Entlassung von Gefangenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 18:57:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsversorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Die Angehörige eines Thüringer Gefangenen hat der Solidaritätsgruppe Jena der Gefangenen-Gewerkschaft (GG/BO) am 16. März 2020 berichtet, dass es in der JVA Untermaßfeld nun drei Verdachtsfälle von Coronavirus gebe. Die drei Gefangenen seien isoliert. Diese Information wurde auch durch Anrufe von Gefangenen aus der JVA bestätigt. Dies wären die ersten bekannten Verdachtsfälle im...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/corona-ufeld/">Erste Corona-Verdachtsfälle in JVA Untermaßfeld: GG/BO fordert Entlassung von Gefangenen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2020/03/16/erste-corona-verdachtsfalle-in-jva-untermasfeld-gg-bo-fordert-entlassung-von-gefangenen/">GG/BO-Soligruppe Jena</a>: Die Angehörige eines Thüringer Gefangenen hat der Solidaritätsgruppe Jena der Gefangenen-Gewerkschaft (GG/BO) am 16. März 2020 berichtet, dass es in der JVA Untermaßfeld nun drei Verdachtsfälle von Coronavirus gebe. Die drei Gefangenen seien isoliert. Diese Information wurde auch durch Anrufe von Gefangenen aus der JVA bestätigt. Dies wären die ersten bekannten Verdachtsfälle im Thüringer Strafvollzug.</p>
<div class="entry-content">
<p>Die Thüringer JVA’s werden seit Tagen <a href="https://www.thueringen24.de/thueringen/article228686257/Thueringen-Gefaengnisse-bereiten-sich-auf-Coronavirus-vor-und-ziehen-jetzt-Konsequenzen.html">auf die Ausbreitung des Coronavirus in den Gefängnissen vorbereitet</a>. Diese Maßnahmen können das grundlegende dreifache Problem allerdings nicht beseitigen: Haftanstalten sind aufgrund der menschlichen Enge Infektionsherde; die Gefangenen sind aufgrund zahlreicher Vorerkrankungen und angeschlagener Gesundheit eine Risikogruppe; und sie leiden schon unter Normalbedingungen unter einer medizinischen Unterversorgung. Das bedeutet, dass eine Verbreitung des Virus in der Gefangenenpopulation nur eine Frage der Zeit ist und zahlreiche Tote zur Folge haben wird.</p>
<p>Gefangene und ihre Angehörigen, Mitglieder der Gefangenen-Gewerkschaft und ihre Unterstützergruppen fordern daher die Freilassung von Gefangenen. Dies ist keine utopische Forderung, sondern eine vernünftige Maßnahme zur Rettung von Leben, wie sie beispielsweise <a href="https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege/geldstrafen-ersatzfreiheitsstrafen-ausgesetzt-berlin-justiz.html">in Berlin schon ansatzweise umgesetzt</a> wird .</p>
<p>Die Gefangenen-Gewerkschaft ist ein Zusammenschluss von Gefangenen, die sich für bessere Arbeits- und Haftbedingungen einsetzen. Sie werden von Solidaritätsgruppen von draußen unterstützt. Mehr Informationen unter ggbo.de.</p>
<p>Jena, 16. März 2020</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
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		<title>Iso-Haft, Lichtfolter, Selbstverletzung in Untermaßfeld</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 08:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[David Hahn]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach unserer Kundgebung vor den Toren der JVA Untermaßfeld, verlegte die Gefängnisleitung den dortigen Sprecher der Gefangenengewerkschaft David Hahn in den 23stündigen Einschluss. In der Zelle gibt es weder Tisch noch Stuhl. Hofgang hat er morgens um 7 Uhr in völliger Einsamkeit. Es handelt sich de facto um Isolationshaft. Am 4. April erreichte uns ein...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/iso-haft-lichtfolter-selbstverletzung-in-untermassfeld/">Iso-Haft, Lichtfolter, Selbstverletzung in Untermaßfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserer Kundgebung vor den Toren der JVA Untermaßfeld, verlegte die Gefängnisleitung den dortigen Sprecher der Gefangenengewerkschaft David Hahn in den 23stündigen Einschluss. In der Zelle gibt es weder Tisch noch Stuhl. Hofgang hat er morgens um 7 Uhr in völliger Einsamkeit. Es handelt sich de facto um Isolationshaft.</p>
<p>Am 4. April erreichte uns ein Brief von ihm vom 28. März. Darin berichtet er, dass die Isolation ihn psychisch aufreibe, dass er deswegen ärztliche Betreuung beantragt hätte, dass sie ihm verweigert wurde und dass er als Zeichen des Protests Rasierklingen geschluckt habe. Er schreibt, dass Suizid nicht sein Ding sei, das aber eine der letzten Möglichkeiten sei, sich unter den Bedingungen der Isolation zu widersetzen und aus der Iso-Haft rauszukommen. Weiterhin erwähnt David Hahn, dass das Licht in seiner Zelle 24 Stunden angeschaltet sei, obwohl es eine Arrestzelle mit Nachtsichtkamera gebe. Ihm ist klar, dass es den Behörden jetzt darum gehe, ihn in den Wahnsinn zu treiben.</p>
<p>Damit erreicht der Krieg, den die Gefängnisleitung der JVA Untermaßfeld der GG/BO erklärt hat und den sie konkret gegen den inhaftierten Gewerkschafter David Hahn führt, ein neues Niveau. Nach einer Zellenrazzia, vier Wochen Iso-Haft im Januar, Postzensur wie bei der Stasi, der Konfiskation von Broschüren, Stickern und einem Grußwort von David Hahn für eine öffentliche Veranstaltung, Fernsehverbot, Telefonverbot, Trennscheibenbesuche, der Verweigerung einer Arbeitsstelle und dem Einbehalten des Taschengelds bedient sie sich nun Methoden der weißen Folter: wiederholte Isolationshaft und Lichtfolter. Damit soll der rebellische Gefangene, GG/BO-Aktivist und Antifaschist David Hahn gebrochen und von den restlichen GG/BO-Kollegen und Gefangenen isoliert werden.</p>
<p>Wir fordern ein sofortiges Ende all dieser Maßnahmen und rufen zur Solidarität mit David Hahn und der Gefangenengewerkschaft in U-feld auf! Protestiert bei den Behörden und meldet euch direkt bei:</p>
<p>David Hahn<br />
GG/BO-Sprecher JVA Untermaßfeld<br />
Karl-Marx-Straße 8<br />
98617 Untermaßfeld</p>
<p>Besucht uns zum <a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2016/04/06/briefeschreiben11-april/" target="_blank">solidarischen Briefeschreiben</a> am 11.04.2016 ab 19h in Jena im Infoladen (Schillergässchen 5).</p>
<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2016/04/06/iso-haft-lichtfolter-selbstverletzung/" target="_blank">Soligruppe Jena</a></p>
<p>Jena, 06. Arpil 2016</p>
<p><a href="https://www.flickr.com/photos/pixelspin/2057091267/in/photolist-48M8yP-7ome4w-5MhYQe-4c6gwA-7LFpJo-68aw27-5Mndob-7pHCMb-5Mncd7-ofuAwa-j53F9f-i5zizC-fFgRVM-4M4cmd-7pDMB2-7sYzDj-5MnaYy-okHumr-4tPvDP-5MhQex-5MnbZq-5Mnbhh-5Mnbk7-5MhW6x-eUeWYV-B41a8S-BcKwo3-5Mn6NA-4c6gCY-nd3bGf-5Mn8t1-Bkz7Po-7jtxP7-7Avv2r-zq8LMX-9sJPJD-6iQtVn-cfQbsW-oY8zmr-dXi7qT-TrSi2-947yUN-dhSeWZ-5MhWxH-AWCBor-4DBVSP-5q8rDt-4DBW4F-p28Wsf-FaGWRC" target="_blank">Bildquelle</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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