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	<title>Hungerstreik Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>Hungerstreik Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>Weiterer Hungerstreik im März in der JVA Suhl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 18:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Entlassungsvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Resozialisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Younes A., der mittlerweile entlassen ist, hat im März einen weiteren Hungerstreik gegen die Schikanen gegen ihn gemacht. Wie aus seinem Bericht hervorgeht, wurde er auf die Entlassung nach 12 Jahren und 6 Monaten nicht ordentlich vorbereitet, sondern sogar zusätzlich isoliert. Damit führt die JVA Suhl-Goldlauter den eigenen Resozialisierungsanspruch ad absurdum. Wir geben im Folgenden...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/weiterer-hungerstreik-im-maerz-in-der-jva-suhl/">Weiterer Hungerstreik im März in der JVA Suhl</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-meta"></div>
<div class="entry-content">
<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2021/03/08/haftling-in-jva-suhl-goldlauter-protestiert-gegen-isolation-und-schikanen-hungerstreiks-selbstverletzung-und-selbstmordversuch/">Younes A.</a>, der mittlerweile entlassen ist, hat im März einen weiteren Hungerstreik gegen die Schikanen gegen ihn gemacht. Wie aus seinem Bericht hervorgeht, wurde er auf die Entlassung nach 12 Jahren und 6 Monaten nicht ordentlich vorbereitet, sondern sogar zusätzlich isoliert. Damit führt die JVA Suhl-Goldlauter den eigenen Resozialisierungsanspruch ad absurdum.</p>
<p>Wir geben im Folgenden den Bericht des Gefangenen vom 9. März 2021 wieder:</p>
<p>„Seit dem 17. Dezember 2020 nur Isolation und Verleumdung gegen mich. Deshalb habe ich heute einen Hungerstreik angefangen und schriftlich der Anstalt gemeldet. Ich habe auch dem Landtag ein bisschen über meine aktuellen Probleme berichtet. Grund des Hungerstreiks: Verleumdung durch die Seelsorgerin der JVA Goldlauter und Schikanen bei der Entlassungsvorbereitung. Ich sitze 12 Jahre und 6 Monate und seit 3 Monaten fast nur Isolation ohne Fernseher, Radio und auch keine Zeitung. […] Ich bin Ausländer, aber ich bin ein Mensch […] und verlange eine menschliche Behandlung. Hier bekommen aber manche Gefangene offiziell Alkohol und andere wie ich sind am Arsch!“</p>
<p>Jena, 6. April 2021</p>
</div>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/weiterer-hungerstreik-im-maerz-in-der-jva-suhl/">Weiterer Hungerstreik im März in der JVA Suhl</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Gefangene in JVA Köln-Ossendorf in Hungerstreik wegen Coronakrise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 10:54:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Besuchsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Wie die Soligruppe für Gefangene berichtet, ist die Gefangene Hülya aus der JVA Köln-Ossendorf angesichts der intransparenten und autoritären Maßnahmen der Anstaltsleitung in einen Hungerstreik eingetreten. Wir geben den Beitrag im Folgenden wieder: Gerade erreichte uns die Nachricht, dass sich Hülya ab jetzt im Hungerstreik befindet. Die Situation ist gerade so, dass alle...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefangene-in-jva-koeln-ossendorf-in-hungerstreik-wegen-coronakrise/">Gefangene in JVA Köln-Ossendorf in Hungerstreik wegen Coronakrise</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Wie die <a href="http://panopticon.blogsport.eu/2020/03/19/update-zur-situation-in-der-aussenstelle-der-jva-koeln-ossendorf/">Soligruppe für Gefangene berichtet</a>, ist die Gefangene Hülya aus der JVA Köln-Ossendorf angesichts der intransparenten und autoritären Maßnahmen der Anstaltsleitung in einen Hungerstreik eingetreten. Wir geben den Beitrag im Folgenden wieder:</p>
<div class="entry-content">
<p><em>Gerade erreichte uns die Nachricht, dass sich Hülya ab jetzt im Hungerstreik befindet. Die Situation ist gerade so, dass alle bis zum 19.04.2020 den Knast nicht mehr verlassen dürfen. Alle Lockerungen wurden entzogen. Nun wird Hülya gedroht, dass sie entweder in den geschlossenen Vollzug verlegt wird, oder sie doch einfach zu entlassen. Denn der Knast kann es gerade überhaupt nicht gebrauchen, dass Leute rebellieren und das es evtl. zu einem Aufstand kommt.</em></p>
<p><em>Weitere Infos werden folgen.</em></p>
<p><em>Wir senden viel Kraft, Energie und Durchhaltevermögen!</em></p>
<p><em>Für die Freiheit aller Gefangenen!</em></p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefangene-in-jva-koeln-ossendorf-in-hungerstreik-wegen-coronakrise/">Gefangene in JVA Köln-Ossendorf in Hungerstreik wegen Coronakrise</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Isolationshaft für Protest gegen Krieg?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ggbo-nbg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 14:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit für Öcalan]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Sakran]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Soligruppe Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppt den Krieg in Rojava]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Willkür]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Nürnberg: In der Türkei werden aktuell 57 Gefangene des Hochsicherheitsgefängnis Sakran für ihren Protest mit Isohaft im Bunker bestraft. https://anfdeutsch.com/menschenrechte/disziplinarstrafen-wegen-rojava-protest-im-gefaengnis-Sakran-15039 Wir denken, eine wahre Demokratie müsste Proteste wie diesen, aushalten können, gibt es doch keine bessere Resozialisierungsstrategie, als für seine eigenen Rechte und Überzeugungen einzutreten. Wir, als Soligruppe Nürnberg der GG/BO, unterstützen den...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/isolationshaft-fuer-protest-gegen-krieg/">Isolationshaft für Protest gegen Krieg?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Nürnberg: In der Türkei werden aktuell 57 Gefangene des Hochsicherheitsgefängnis Sakran für ihren Protest mit Isohaft im Bunker bestraft.</p>
<p><a href="https://anfdeutsch.com/menschenrechte/disziplinarstrafen-wegen-rojava-protest-im-gefaengnis-Sakran-15039">https://anfdeutsch.com/menschenrechte/disziplinarstrafen-wegen-rojava-protest-im-gefaengnis-Sakran-15039</a><span id="more-5474"></span><br />
Wir denken, eine wahre Demokratie müsste Proteste wie diesen, aushalten können, gibt es doch keine bessere Resozialisierungsstrategie, als für seine eigenen Rechte und Überzeugungen einzutreten.<br />
Wir, als Soligruppe Nürnberg der GG/BO, unterstützen den anti-militaristischen Protest der Gefangenen selbstverständlich und fordern das sofortige Ende der Bunkerstrafen und die Freilassung der Betroffenen.</p>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Gefangenen in Sakran gegen ihre Haftbedingungen wehren oder sich solidarisch mit anderen Kämpfen zeigen.<br />
So waren beispielsweise auch Gefangene aus Sakran am Hungerstreik diesen Jahres für die Freilassung Öcalans und Frieden in Westasien, beteiligt.<br />
Die Anstalt reagiert, wie so oft, mit blanker Willkür.<br />
Grund genug, mit den Gefangenen in Sakran solidarisch zu sein und ihnen Kraft für ihren Kampf zu senden.</p>
<p>Nürnberg, 7. November 2019</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/isolationshaft-fuer-protest-gegen-krieg/">Isolationshaft für Protest gegen Krieg?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Wiederaufnahme des Bummel- und Hungerstreiks in der JVA Butzbach – soziale Frage hinter Gittern erneut durch Gefangene gestellt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 10:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Butzbach]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Presse-Mitteilung der GG/BO Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Beginn des 1. März 2016 nehmen engagierte Gefangene und inhaftierte Gewerkschafter in der mittelhessischen JVA Butzbach ihren kombinierten Hunger- und Bummelstreik gegen das Sozial- und Lohndumping im bundesdeutschen Strafvollzug wieder auf, der Mitte Dezember 2015 zunächst ausgesetzt wurde. (http://www.fr-online.de/…/jva-butzbach-haeftlinge-beenden-h…) In einer Petition,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/wiederaufnahme-des-bummel-und-hungerstreiks-in-der-jva-butzbach-soziale-frage-hinter-gittern-erneut-durch-gefangene-gestellt/">Wiederaufnahme des Bummel- und Hungerstreiks in der JVA Butzbach – soziale Frage hinter Gittern erneut durch Gefangene gestellt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Presse-Mitteilung der GG/BO</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>mit Beginn des 1. März 2016 nehmen engagierte Gefangene und inhaftierte Gewerkschafter in der mittelhessischen JVA Butzbach ihren kombinierten Hunger- und Bummelstreik gegen das Sozial- und Lohndumping im bundesdeutschen Strafvollzug wieder auf, der Mitte Dezember 2015 zunächst ausgesetzt wurde. (<a href="http://www.fr-online.de/rhein-main/jva-butzbach-haeftlinge-beenden-hungerstreik,1472796,32908352.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.fr-online.de/…/jva-butzbach-haeftlinge-beenden-h…</a>)</p>
<p>In einer Petition, die von 128 Butzbacher Gefangenen unterzeichnet wurde, bekräftigen die Inhaftierten ihre sozial- und gewerkschaftspolitischen Forderungen: Einbeziehung der gefangenen Arbeiter_innen in den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn und in die komplette Sozialversicherung, keine Schlechterstellung bei der Arbeitslosenversicherung, Aufhebung der Arbeitspflicht etc. (<a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/02/Petition-Butzbach-1.-Ma%CC%88rz-2016.pdf" target="_blank" rel="nofollow">https://ggbo.de/…/02/Petition-Butzbach-1.-Ma%CC%88rz-2016.pdf</a>)<br />
Des Weiteren appellieren die Gefangenen an die Vertreter_innen der Parlamentsfraktionen im Hessischen Landtag, das Vollzugsziel der „Resozialisierung“ tatsächlich im Haftalltag durchzusetzen. Hierzu zählt u.a., die grundgesetzlich garantierte Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit nach Art. 9 (1, 3) GG umstandslos hinter Gittern zu gewähren. Insbesondere ist die hessische Justizministerin Frau Kühne-Hörmann (CDU) gefordert, Stellung zu den berechtigten Forderungen der Gefangenen in der JVA Butzbach zu beziehen.</p>
<p>Haftanstalten sind in den vergangenen Jahrzehnten auch in der Bundesrepublik zu einer lukrativen „verlängerten Werkbank“ für Landesbehörden und externe Unternehmen geworden, die die menschliche Arbeitskraft der Inhaftierten zum Billigtarif abschöpfen. Die Jahresbilanz 2015 aus der Butzbacher JVA-Schlösserei belegt, dass dem Gefangenenlohn von knapp 10.000 Euro ein Gewinn von fast 3 Millionen Euro gegenübersteht! Die „Sonderwirtschaftszone Knast“ ist profitabel&#8230;</p>
<p>Der Butzbacher Gefangenenprotest hat bereits eine breite und zum Teil internationale Unterstützung aus dem akademischen und Gewerkschaftsspektrum erfahren. (<a href="https://gefangenenstreik.noblogs.org/post/2015/11/23/ciao-mondo/" target="_blank" rel="nofollow">https://gefangenenstreik.noblogs.org/…/20…/11/23/ciao-mondo/</a>) Es hat sich gezeigt, dass es aktiven Inhaftierten gelingen kann, die soziale Frage hinter Gittern öffentlichkeitswirksam zu stellen.</p>
<p>Der Sprecher der GG/BO, Oliver Rast, führt zum in die zweite Runde gehenden Bummel- und Hungerstreik in der JVA Butzbach aus: „Wir als Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) solidarisieren uns ausdrücklich mit den Butzbacher Gefangenen und ihrem Forderungskatalog, der sich mit dem Grundverständnis der GG/BO deckt. Wir halten es für einen wichtigen emanzipatorischen Schritt, dass Menschen im Strafvollzug das Stigma ´Häftling´ oder ´Insasse´ ablegen und sich als ´inhaftierte Gewerkschafter_innen´ in die öffentliche Debatte einbringen. Wir setzen darauf, dass sich Gewerkschafter_innen und Menschenrechtler_innen vor den Hafttoren mit den legitimen sozialpolitischen Forderungen der Gefangenen in der JVA Butzbach aktiv solidarisch erklären.“</p>
<p>Berlin 01.03.2016</p>
<p><a href="https://ggbo.de/kontakt/">Bildquelle</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/wiederaufnahme-des-bummel-und-hungerstreiks-in-der-jva-butzbach-soziale-frage-hinter-gittern-erneut-durch-gefangene-gestellt/">Wiederaufnahme des Bummel- und Hungerstreiks in der JVA Butzbach – soziale Frage hinter Gittern erneut durch Gefangene gestellt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Petition: Bummel-/Hungerstreik der Butzbacher Gefangenen ab 1. März!</title>
		<link>https://ggbo.de/petition-bummel-hungerstreik-der-butzbacher-gefangenen-ab-1-maerz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2016 20:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Butzbach]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Schreiben an die Linksfraktion im hessischen Landtag hat der GG/BO-Sprecher der JVA Butzbach, Jürgen Rößner, den Auftakt des Hunger- und Bummelstreiks Inhaftierter in der mittelhessischen Haftanstalt mit Beginn des 1. März 2016 bekräftigt. Zudem macht Kollege Rößner in einem weiteren Schreiben klar, dass die Gefangenen keine &#8222;Häftlinge&#8220; oder &#8222;Insassen&#8220; mehr sind, sondern &#8222;inhaftierte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/petition-bummel-hungerstreik-der-butzbacher-gefangenen-ab-1-maerz/">Petition: Bummel-/Hungerstreik der Butzbacher Gefangenen ab 1. März!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Schreiben an die Linksfraktion im hessischen Landtag hat der GG/BO-Sprecher der JVA Butzbach, Jürgen Rößner, den Auftakt des Hunger- und Bummelstreiks Inhaftierter in der mittelhessischen Haftanstalt mit Beginn des 1. März 2016 bekräftigt.</p>
<p>Zudem macht Kollege Rößner in einem weiteren Schreiben klar, dass die Gefangenen keine &#8222;Häftlinge&#8220; oder &#8222;Insassen&#8220; mehr sind, sondern &#8222;inhaftierte Gewerkschafter&#8220;, die ihr<span class="text_exposed_show">e Rechte eigenständig und selbstbewußt wahrnehmen. 128 Butzbacher Gefangene haben eine <a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/02/Petition-Butzbach-1.-Ma%CC%88rz-2016.pdf" target="_blank">Petition mit den GG/BO-Kernforderungen</a>, die uns im Original vorliegt, unterzeichnet!<br />
Kollege Rößner lässt viele herzliche Grüße an alle Unterstützer_innen ausrichten und wird sich am 1.3. mit einer Pressemitteilung an die interessierte Öffentlichkeit wenden&#8230;</span></p>
<div class="text_exposed_show">
<p>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern!</p>
<p>Berlin, 28.02.2016</p>
<p><a href="https://ggbo.de/kontakt/">Bildquelle</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/petition-bummel-hungerstreik-der-butzbacher-gefangenen-ab-1-maerz/">Petition: Bummel-/Hungerstreik der Butzbacher Gefangenen ab 1. März!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Fortsetzung des Hunger-/Bummelstreiks in der JVA Butzbach (Hessen) ab 1. März 2016</title>
		<link>https://ggbo.de/fortsetzung-des-hunger-bummelstreiks-in-der-jva-butzbach-hessen-ab-1-maerz-2016/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2016 13:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Butzbach]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am kommenden Dienstag, den 1. März 2016 setzen Inhaftierte der mittelhessischen JVA Butzbach ihren Hunger- und Bummelstreik aus Protest gegen die sozial- und arbeitsrechtliche Diskriminierung, der Mitte Dezember 2015 ausgesetzt wurde, fort! In einer Petition, die von 128 Gefangenen eigenhändig &#38; persönlich unterzeichnet wurde, dokumentieren diese ihre Bereitschaft, in unterschiedlicher Form für die zentralen GG/BO-Forderungen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/fortsetzung-des-hunger-bummelstreiks-in-der-jva-butzbach-hessen-ab-1-maerz-2016/">Fortsetzung des Hunger-/Bummelstreiks in der JVA Butzbach (Hessen) ab 1. März 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Dienstag, den 1. März 2016 setzen Inhaftierte der mittelhessischen JVA Butzbach ihren Hunger- und Bummelstreik aus Protest gegen die sozial- und arbeitsrechtliche Diskriminierung, der Mitte Dezember 2015 ausgesetzt wurde, fort!<br />
In einer Petition, die von 128 Gefangenen eigenhändig &amp; persönlich unterzeichnet wurde, dokumentieren diese ihre Bereitschaft, in unterschiedlicher Form für die zentralen GG/BO-Forderungen einzutreten: Volle Gewerkschaftfreiheit hinter Gittern! Her mit der Tariffähigkeit! Mindestlohn und Rentenversicherung für alle gefangenen Arbeiter_innen! Weg mit der Ungleichbehandlung bei der Arbeitslosenversicherung! Kein Knast ohne GG/BO! Solidarität drinnen und draußen!</p>
<p>Weitere Infos erfolgen regelmäßig&#8230;</p>
<p>Berlin 23.02.2016</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Justizvollzugsanstalt_Butzbach#/media/File:Justizvollzugsanstalt_Butzbach_01.JPG" target="_blank">Bildquelle</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/fortsetzung-des-hunger-bummelstreiks-in-der-jva-butzbach-hessen-ab-1-maerz-2016/">Fortsetzung des Hunger-/Bummelstreiks in der JVA Butzbach (Hessen) ab 1. März 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Kampf für Lohn und Rente &#8211; ND</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 11:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[politische Gefangene]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neues Deutschland von Peter Nowak Im Gefängnis ist reine politische Organisierung out, der Beitritt zu einer Gewerkschaft ist dagegen der Renner Mehr als drei Jahrzehnte hörte man auf linken Demonstrationen: »Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen.« Heute hört man diese Parole seltener. Dabei sitzen auch jetzt Aktivisten hinter Gittern. »Als politische, kämpfende und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/970952.kampf-fuer-lohn-und-rente.html" target="_blank">Neues Deutschland</a></p>
<p>von <em><a href="http://peter-nowak-journalist.de/" target="_blank">Peter Nowak</a></em></p>
<p><strong>Im Gefängnis ist reine politische Organisierung out, der Beitritt zu einer Gewerkschaft ist dagegen der Renner</strong></p>
<p>Mehr als drei Jahrzehnte hörte man auf linken Demonstrationen: »Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen.« Heute hört man diese Parole seltener. Dabei sitzen auch jetzt Aktivisten hinter Gittern.</p>
<p>»Als politische, kämpfende und widerständige Gefangene grüßen wir aus den Kerkern der imperialistischen Bundesrepublik Deutschland die Völker der Erde, mit dem Geist der internationalen Solidarität und der Liebe zur Freiheit«, begann ein Aufruf, mit dem sich sieben Gefangene aus verschiedenen Justizvollzugsanstalten anlässlich des 1. Mais zu Wort meldeten. Der einzige deutsche Unterstützer des Aufrufs, Thomas Meyer-Falk, bezeichnet sich selbst als anarchistischer Red-Skin. 1996 wurde er nach einen Bankraub verhaftet. Das Geld sollte linken Projekten zufließen. Von Anfang an verstand sich Meyer-Falk als politischer Gefangener. Er ist damit eine Ausnahme.</p>
<p><span id="more-1025"></span></p>
<p>Die anderen Unterzeichner des Aufrufs waren in der Türkei in militanten linken Organisationen aktiv, haben dort früher schon im Gefängnis gesessen und sich gegen Folter und Isolationshaft gewehrt. Einige beteiligten sich an langen Hungerstreiks. In Deutschland wurden sie wegen Mitgliedschaft oder Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung nach dem umstrittenen Paragrafen 129b verurteilt. Seit dem 6. April befindet sich eine von ihnen, Gülaferit Ünsal, in einem unbefristeten Hungerstreik, weil ihr in der JVA Pankow linke Literatur und Medien verweigert oder erst mit großer Verzögerung ausgehändigt wurden.</p>
<p>Die neue Gefangenenplattform erinnert in der Diktion an ähnliche Projekte der Gefangenen der Rote Armee Fraktion (RAF) und des antiimperialistischen Widerstands in den 70er und 80e Jahren. Sie organisierten damals kollektive Hungerstreiks und wurden von Gruppen draußen unterstützt. Mehr als drei Jahrzehnte hörte man auf linken Demonstrationen die Parole: »Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen.«</p>
<p>Seit die letzten Gefangenen aus organisierten linken Strukturen freigelassen wurden, hört man diese Parolen jedoch seltener. Für Wolfgang Lettow von der Publikation Gefangeneninfo, der seit Jahrzehnten politische Gefangene besucht, ist diese Entwicklung Ausdruck einer politischen Defensive. »Die durch den Kapitalismus hervorgerufene Vereinzelung geht auch an den Weggebunkerten nicht spurlos vorbei«, erklärt er gegenüber »nd«.</p>
<p>Der Sprecher der im letzten Jahr in der JVA Tegel gegründeten Gefangenengewerkschaft, Oliver Rast, zieht aus dem Wegbrechen organisierter linker Strukturen auch im Gefängnis Konsequenzen. »Jetzt sollte die Frage nach einem Gewerkschaftsengagement hinter Gittern offensiv ausgeworfen werden. Der Kampf gegen die staatlich sanktionierte Billiglöhnerei und die arbeits- und sozialrechtliche Diskriminierung von Gefangenen halten wir für hochpolitisch«, meint Rast gegenüber »nd«.</p>
<p>Gefängnisleitungen scheinen die Neuformierung ernst zu nehmen. So wurden in den vergangenen Wochen die Mitgliederzeitung sowie Ausweise und Materialien der Gefangenengewerkschaft immer wieder beschlagnahmt. Das Anwachsen der Vernetzung hinter Gittern auf über 500 Mitglieder konnten sie nicht verhindern. Hier sieht Rast ein großes Potenzial für eine Politisierung von Gefangenen, die wegen unterschiedlicher Delikte inhaftiert sind.</p>
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		<title>Solidaritätshungerstreik mit der Gefangenen Gülaferit Ünsal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2015 15:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Repression]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>political prisoners.net Gülaferit, die wegen §129b zu 6,5 Jahren verurteilt worden ist,  aus der JVA Berlin-Pankow befindet sich seit dem 6. April im Hungerstreik. Sie kämpft gegen die Medienzensur und Mobbing. Ahmet Yüksel, der wegen §129b inhaftiert auch Mitglied der Gefangenengewerkschaft ist, teilte mit, daß er ab 11.Mai in einen dreitägigen Solidaritätshungerstreik für Gülaferit treten...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://political-prisoners.net/item/3532-solidaritaetshungerstreik-mit-der-gefangenen-guelaferit-uensal-die-sich-seit-35-tagen-im-hungerstreik-befindet.html" target="_blank">political prisoners.net</a></p>
<p>Gülaferit, die wegen §129b zu 6,5 Jahren verurteilt worden ist,  aus der JVA Berlin-Pankow befindet sich seit dem 6. April im Hungerstreik. Sie kämpft gegen die Medienzensur und Mobbing.</p>
<p>Ahmet Yüksel, der wegen §129b inhaftiert auch Mitglied der Gefangenengewerkschaft ist, teilte mit, daß er ab 11.Mai in einen dreitägigen Solidaritätshungerstreik für Gülaferit treten wird. Erfolge kein Eingehen auf ihre Forderungen, werde er in einen unbefristeten Hungerstreik treten.</p>
<p>Die Herausgabe von Ahmets Post wird immer  noch  systematisch um mehreren Wochen verzögert. Auch gibt es  Besuchsverbote.</p>
<p>Ahmet  versteht  neben Türkisch immer besser Deutsch und freut sich über jede Post:</p>
<p>Justizvollzugsanstalt Düsseldorf<br />
Oberhausener Str. 30<br />
40472 Ratingen<br />
Telefon: 0211 93882-0<br />
Fax: 0211 93882-951<br />
E-Mail:<br />
<a href="mailto:poststelle@jva-duesseldorf.nrw.de">poststelle@jva-duesseldorf.nrw.de</a></p>
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		<title>Hungerstreik-Erklärung von Gülaferit Ünsal vom 6. April 2015</title>
		<link>https://ggbo.de/hungerstreik-erklaerung-von-guelaferit-uensal-vom-6-april-2015/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2015 07:25:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>political prisoners.net &#8222;Schluss mit der Zensur von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen ! Schluss mit dem Komplott, mit der Provokation und dem Mobbing! Ab dem 6. April 2015 beginne ich mit einem unbefristeten Hungerstreik für folgende untenstehende Forderungen: Aushändigung der Zeitschrift Yürüyüs. Tägliche, zeitgerechte Aushändigung der Zeitungen Hürriyet, Özgür Politika, Junge Welt und TAZ, ohne Entfernung...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/hungerstreik-erklaerung-von-guelaferit-uensal-vom-6-april-2015/">Hungerstreik-Erklärung von Gülaferit Ünsal vom 6. April 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://political-prisoners.net/item/3517-hungerstreik-erklaerung-von-guelaferit-uensal-vom-6april-2015.html" target="_blank">political prisoners.net</a></p>
<p>&#8222;Schluss mit der Zensur von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen !<br />
Schluss mit dem Komplott, mit der Provokation und dem Mobbing!</p>
<p>Ab dem 6. April 2015 beginne ich mit einem unbefristeten Hungerstreik für folgende untenstehende Forderungen:</p>
<ol>
<li>Aushändigung der Zeitschrift Yürüyüs.</li>
<li>Tägliche, zeitgerechte Aushändigung der Zeitungen Hürriyet, Özgür Politika, Junge Welt und TAZ, ohne Entfernung einer einzigen Seite.</li>
<li>Erlaubte Buchsendungen dürfen nicht willkürlich und illegalerweise in die Buchhandlungen zurückgeschickt werden.</li>
<li>Alle legalen Zeitschriften müssen mir ohne jegliche Antragstellung und Anfrage um Erlaubnis ausgehändigt werden.</li>
<li>Alle Bücher, Zeitschriften und Postsendungen müssen zuerst vor meinen Augen geöffnet und dürfen nicht beschlagnahmt werden.</li>
<li>Faschistische Komplotte, Provokationen und Mobbing müssen beendet werden.</li>
</ol>
<p><span id="more-1011"></span></p>
<p>1. Die Zeitschrift Yürüyüs, die ich 5 Monate lang ohne Probleme erhalten habe, wird seit 1 Monat mit dem Vorwand der „Kontrolle“ beschlagnahmt. Trotz zahlreicher von mir gestellter Anträge und Gespräche mit dem Gefängnisleiter wurde mir im Bezug auf die Aushändigung bzw. Nichtaushändigung der Zeitschrit keinerlei Antwort erteilt.</p>
<p>2. Beim Erhalt von Tageszeitungen gibt es teilweise immer noch Probleme.<br />
Daten, an denen ich keine Zeitungen erhielt:</p>
<ul>
<li>30. &#8211; 31. Januar</li>
<li>9. Februar</li>
<li>2. &#8211; 4. März (Obwohl die Zeitung Hürriyet am 2. März gekommen ist, wurde sie erst am 4. März ausgehändigt)</li>
<li>4. April (Obwohl ich Junge Welt und TAZ erhalten habe, hieß es, Hürriyet und Politika seien nicht angekommen)</li>
<li>Nachdem ich am 27. März nach einem Gespräch mit dem Gefängnisleiter bezüglich des Erhalts von Zeitschriften und Büchern zum Zimmer der Gefängniswärter(innen) ging, um meine Tageszeitungen zu holen, wurden mir meine türkischen Zeitungen nicht ausgehändigt. Ich wurde aufgefordert, einen Antrag zum Erhalt der türkischen Zeitungen zu stellen.</li>
<li>Ich sagte, dass ich vom ersten Moment meiner Verhaftung an eine Genehmigung des Bundesgerichtshofs zum Erhalt der Zeitungen Hürriyet und Politik erhielt, dass ich sie in diesem Gefängnis seit 6 Monaten täglich erhalten habe. Ich fragte, weshalb ich dazu gezwungen werden, einen Antrag für türkische Zeitungen zu stellen, während mir die deutschen Zeitungen so ausgehändigt werden.</li>
<li>Der/Die Wärter/in sagte offen, er/sie werde sie nicht herausgeben. Und ich sagte, dass ich ohne die Zeitungen nirgendwo hingehen werde. Daraufhin wurden 2 weitere Wärter/innen gerufen und ich wurde mit der Einschließung in eine Einzelzelle bedroht. Nach diesem Vorfall kamen 2 Wärter/innen und der Gefängnisleiter. Sie haben mich gezwungen, für die Zeitungen und Zeitschriften einen Antrag zu stellen. Gegen diese Situation habe ich 1 Stunde lang mit einem Sitzstreik protestiert. Nach 1 Stunde wurden mir Hürriyet und Politika ausgehändigt.</li>
</ul>
<p>3. Meine Anträge zum Erhalt von Büchern am 16. Januar und 3. Februar blieben unbeantwortet. Obwohl ich 3 Jahre lang von beliebigen Buchhandlungen Bücher erhalten durfte, wurde dies nun auf 2 türkische Buchhandlungen eingeschränkt.</p>
<ul>
<li>Die Einschränkung wurde nach einem Einspruch meinerseits nach einer Weile aufgehoben.</li>
<li>Obwohl ich den notwendigen Antrag gestellt habe, wurde das Bücherpaket, ohne mir irgendetwas davon zu berichten, zur Buchhandlung zurückgeschickt. Ich habe die Bücher bis heute nicht bekommen.</li>
</ul>
<p>4. Obwohl ich die Zeitschriften seit 3,5 Jahren sowohl in der JVA Lichtenberg als auch in der JVA Pankow problemlos erhalten habe, wurde ich aufgefordert, für die Zeitschriften einen Antrag zu stellen<br />
In einem Gespräch mit dem Gefängnisleiter erfuhr ich, dass 1 Rote Hilfe Zeitung, 2 Asi ? Zeitungen und 2 Yürüyüs Zeitschriften ohne mein Wissen beschlagnahmt wurden. Ich erhielt die Zeitschriften dann, abgesehen von der Zeitschrift Yürüyüs.</p>
<p>5. Mit dem Vorwand, ich hätte einen erforderlichen Antrag für den Erhalt des Buches „Berkin Elvan-Kind der Hoffnung“ nicht gestellt, wurde es vor meinen Augen beschlagnahmt. Aber, dass mit dem gleichen Vorwand die Bücher „Es sprechen jene, die Geschichte schreiben“ und „Unser Name ist der Aufstand“ ohne mein Wissen beschlagnahmt wurden, erfuhr ich dann am 27. März. Nach einem Gespräch mit dem Gefängnisleiter bekam ich die Bücher zurück.</p>
<p>6.Am 28. März begann eine brasilianische Frau, als ich in der Küche Essen zubereitete, auf aggresivste Weise mit mir zu diskutieren, nur weil ich sie bat, 5 Minuten zu warten. Sie ließ dies zu einem Streit ausarten, indem sie mit einem scharfen Messer, welches sie vom Gefängnis erhielt, hantierte und sagte, sie werde es mir in die Augen stechen.<br />
Dass eine andere Frau im Gruppenraum saß und hereinkam, hat mich vielleicht vor einer großen Gefahr gerettet.<br />
Auf den Streit hin kam eine Wärterin. Nachdem sie die Situation erfuhr, holte sie noch eine weitere Wärterin hinzu. In diesem Moment ging ich aus der Küche hinaus und setzte mich in den Gruppenraum. Denn diese kaputte Persönlichkeit hat 19 Jahre wegen Mordes in einem brasilianischen Gefängnis verbracht, war vorher ein Mann und ließ sich mittels Operation ihr Geschlecht angleichen. Die Person ist eine totale Psychopatin und leidet an Paranoia. Sie ist zu allem fähig.<br />
Ich versuchte den Wärterinnen zu erklären, dass diese Person gefährlich sei, dass sie ein Messser in der Hand hat und versuchte zu berichten, was sie getan hat. Die psychopatische Frau führte eine Show auf und sagte, sie hätte kein Messer in der Hand.<br />
Zum ersten Mal in meinem Leben hat jemand ein Messer vor mir gezogen. Während ich versuchte, mich von diesem Schock zu erholen, haben die Wärterinnen, weil ich weiter diskutierte, gedroht, uns beide in eine Einzelzelle zu stecken. Ich sagte, dass das ungerecht ist und wollte, dass sie weggehen.<br />
Am 1. April bin ich dann mit einer nach einem Scherz anmutenden Situation konfrontiert worden. Ich habe durch einen Brief von der Polizei erfahren, dass die Frau oder die Frauen, die mich mobben, vor viereinhalb Monaten gegen mich eine Anzeige bei der Polizei wegen „Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung“ gemacht hätten. Mir werden Körperverletzung, Beleidigung und Betrug vorgeworfen.<br />
Ich werde Euch informieren, wenn ich nähere Einzelheiten darüber erhalten habe.<br />
Es ist nun klar, dass die Faschisten, die mit der Polizei zusammenarbeiten, ganz bewusst Provokationen und Komplotte schmieden.<br />
Daraufhin habe ich einen Antrag bei der Anstalt gestellt, um die Provokation, das Mobbing und die Komplotte, die durch die Polizeikollaborateure vorbereitet wurden, zu stoppen.<br />
Ich habe erfahren, dass die brasilianische Psychopathin, die mich mit einem Messer bedroht hatte, seit zwei Monaten ein Messer in ihrer Zelle aufbewahrt. Obwohl ich den Wärtern eine Woche lang versucht habe, zu erklären, dass dieser Mensch gefährlich ist und ihr kein Messer gegeben werden darf, wurden ihr trotzdem Messer gegeben. Diese Person hat anderen Gefangenen erzählt, dass ich ein Messer gezogen hätte und somit versucht, die Situation zu manipulieren.<br />
Während meines Hofgangs am 3. April hat sie aus einer anderen Zelle im dritten Stock meine Gespräche mit anderen Gefangenen belauscht. Bei meiner Rückkehr auf die Station wartete sie dann bereits auf dem Korridor und kam auf mich zu. Ich habe den Wärter gerufen, damit er in die Station vorausgeht. Der Wärter, der sie kaum beherrschen konnte, hat versucht, sie in ihre Zelle zu bringen. Ich habe am Stationseingang gewartet. Ich habe zusammen mit einem anderen Wärter, der wegen des Lärms gekommen war, die Station betreten. Ich habe dem Wärter gesagt, dass dieser Mensch eine Provokateurin und Psychopathin ist und dass sie mich angreifen wollte.<br />
Ich habe dann gehört, wie die psychopathische Provokateurin vor dem Wärterzimmer mich als „Terroristin“ anschrie. Ich bin dann hinter ihr her und habe gerufen: „Du bist eine faschistische Provokateurin, wer hat Dich hergeschickt, du Faschistin?“<br />
Nachdem die Wärter sie in ihre Zelle gesperrt hatten, wollten sie auch mich in meine Zelle sperren. Obwohl ich ihnen versucht habe zu erklären, dass sie auf mich vor der Korridortür gewartet hat, um mich anzugreifen, und dass sie mich als „Terroristin“ bezeichnet hat, entgegneten die Wärter, dass ich sie aber als „Faschistin“ bezeichnet hätte. Ich habe ihnen gesagt, dass ein klares, faschistisches Komplott vorliegt, dass jemand, der mich als „Terroristin“ bezeichnet auch eine Antwort erhält und dass ich nicht in meine Zelle gehen werde. Daraufhin wurde noch ein Wärter gerufen. Ich habe eine halbe Stunde lang mit den Wärtern darüber diskutiert, dass sie Unrecht tun. Eine halbe Stunde vor Einschluss habe ich erklärt, dass ich gegen dieses faschistische Komplott protestiere und verlangt, ein Protokoll anzufertigen. Dann bin ich in meine Zelle gegangen.<br />
Als am selben Abend die Zellentüren geöffnet wurden, erhielt ich eine eindeutige Drohung, wobei es hieß, dass es egal sei, wer einen Streit beginne, dass wenn eine von uns beiden einen Streit anfange, wir beide für drei Tage in die Zelle gesperrt würden. Ich habe wieder einen Antrag eingereicht, in dem ich erklärte, dass sie nicht mich, sondern die faschistische Provokateurin einsperren sollen, dass ich diese Entscheidung nicht akzeptiere und gegen dieses faschistische Komplott und die Provokation protestiere. Die psychopathische Provokateurin wurde dann in eine andere Zelle auf dem Korridor verlegt.<br />
Sei es die Anzeige, die bei der Polizei gegen mich gemacht wurde, oder seien es die Angriffe der brasilianischen Psychopathin, denen ich seit einer Woche ausgesetzt bin. Dass die Gefängnisleitung das schweigend hinnimmt und versucht, mich zu bestrafen. Dass sie mir meine Zeitungen und Bücher nicht aushändigt. All das zeigt, dass ich hier ganz klar mit einem faschistischen Komplott und einer Provokation konfrontiert bin.<br />
Diese Provokation wird von Gefangenen mit faschistischem, psychopathischem und käuflichem Charakter, von der Gefängnisleitung und der Polizei gemeinsam organisiert. Während ich einerseits provoziert werde, erhalte ich andererseits die Drohung, in die Zelle gesperrt zu weden, wenn ich mich dagegen wehren sollte.<br />
In sämtlichen politischen Morden und faschistischen Komplotten der Geschichte wurden – wie auch in meinem Fall &#8211; „Psychopathen“, „Drogenabhängige“ und „Mörder“ benutzt. Es ist einfach, diese Menschen zu kaufen und zu benutzen.<br />
Sollte mir etwas zustoßen, so trägt die Gefängnisleitung die politische Verantwortung. Es sollte niemand der Lüge glauben, dass diese Situation keine politische Dimension besäße, dass es nur ein Streit zwischen zwei Frauen sei oder dass es nur ein Angriff durch eine psychologisch kranke Person sei.<br />
In einem Bericht zu meiner Person, den das Gefängnis einem Abgeordneten schickte, wird erklärt, dass es kein Mobbing gäbe und ich werde darin anhand von Lügen beschuldigt.</p>
<p>Um die Angriffe, die Drohungen, die Provokationen und das Komplott, welche vom Gefängnis, der Polizei, den Faschisten und den Psychopathen gemeinsam organisiert werden, zu verurteilen und gegen die Nicht-Aushändigung meiner Bücher, Zeitungen und Zeitschriften zu protestieren, beginne ich einen unbefristeten Hungerstreik.</p>
<p>Gülaferit Ünsal, JVA Pankow, Arkonastr.56, 13189 Berlin</p>
<p>(PS: Die brasilianische Psychopathin sagt, dass sie mich bei der Polizei anzeigen werde. Ihr Ziel sei es, anhand einer zweiten Anzeige ein Verfahren gegen mich einleiten zu lassen. Ich werde den faschistischen Komplott ins Leere laufen lassen.)&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/hungerstreik-erklaerung-von-guelaferit-uensal-vom-6-april-2015/">Hungerstreik-Erklärung von Gülaferit Ünsal vom 6. April 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Hungersteik in der JVA Ratingen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2015 15:19:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Hungerstreik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilung von dem §129b-Gefangenen und Mitglied der Gefangenen-Gewerkschaft, Ahmet Düzgün Yüksel Ich habe an Euch ein eiliges Anliegen. Seit dem 9.12.2014 befindet sich ein Albaner namens Admir Baro, geboren am 27.10.1079, im Hungerstreik. Er hat den Streik begonnen, weil die Beamten sich durch Unterstellungen und Vorwürfen gegen ihn positioniert haben , was zu Folge hat,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/hungersteik-in-der-jva-ratingen/">Hungersteik in der JVA Ratingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitteilung von dem §129b-Gefangenen und Mitglied der Gefangenen-Gewerkschaft, Ahmet Düzgün Yüksel</strong></p>
<p>Ich habe an Euch ein eiliges Anliegen. Seit dem 9.12.2014 befindet sich ein Albaner namens Admir Baro, geboren am 27.10.1079, im Hungerstreik.</p>
<p>Er hat den Streik begonnen, weil die Beamten sich durch Unterstellungen und Vorwürfen gegen ihn positioniert haben , was zu Folge hat, dass ihm keine &#8222;Reststrafe&#8220; gewährt wird. Er bestreitet, dass die &#8222;Argumente&#8220; der Realität entsprechen. Weiterhin fordert er die Beamten auf, ihre Anschuldigungen namentlich zu benennen.<br />
Zusätzlich hat er alle Beamte auf seiner Abteilung befragt, aber sie haben keine Gründe gegen ihn vorgetragen.</p>
<p>Solche haltlosen Beschuldigungen erfolgen häufig zum Nachteil eines Gefangenen.</p>
<p>Antrag Düsseldorf, den 29.12.2014<br />
A.Düzgün Yüksel<br />
Buch Nr: 1199/14/7<br />
Haus : 2/2/26</p>
<p>Anliegen an Frau Krüger oder Vertretung, JVA Ratingen</p>
<p>Thema: Hungersteik eines Gefangenen</p>
<p>Erklärung:</p>
<ol>
<li>Herr Admir Baro befindet sich seit 9.Dezember 2014 im Hungerstreik. Er nimmt außer Wasser nichts ein, hat aber bis heute keine regelmäßige ärztliche Behandlung. Ich protestiere dagegen, da das gegen die Menschenrechte verstößt.</li>
<li>Er ist in den Hungerstreik getreten, weil man einen Vollzugsplan erstellt hat, den er ablehnt. Er möchte, dass die dort angegeben Behauptungen belegt werden.</li>
</ol>
<p>Beide Punkte sind anerkannte Rechte jedes Gefangenen. Darum möchte ich, dass diese Rechte respektiert werden und die Anschuldigungen gegen ihn aufgeklärt werden.</p>
<p>Gerade die Gesundheit des Gefangenen sollte gewährt werden.<br />
Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ahmet Düzgün Yüksel<br />
JVA Ratingen<br />
Oberhausener Str. 30<br />
40472 Ratingen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/hungersteik-in-der-jva-ratingen/">Hungersteik in der JVA Ratingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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