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	<title>NON CLASSÉ Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>NON CLASSÉ Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>Flüchtling in Meiningen seit 9 Tagen im Hungerstreik gegen die Ausländerbehörde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 06:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Ali Y., der seit 19 Jahren als Flüchtling in Deutschland lebt und vor einigen Monaten nach einer Haftstrafe entlassen wurde, befindet sich seit dem 28. Februar 2022 im unbefristeten Hungerstreik. Seine Forderungen sind: eine Arbeitserlaubnis, die Finanzierung des bitter nötigen Zahnersatzes, ein sicherer Aufenthalt. Ali Y., der zurzeit in Meiningen lebt, hat seit...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/fluechtling-in-meiningen-seit-9-tagen-im-hungerstreik-gegen-die-auslaenderbehoerde/">Flüchtling in Meiningen seit 9 Tagen im Hungerstreik gegen die Ausländerbehörde</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2022/03/09/ali-hungerstreik/">GG/BO-Soligruppe Jena:</a> Ali Y., der seit 19 Jahren als Flüchtling in Deutschland lebt und vor einigen Monaten nach einer Haftstrafe entlassen wurde, befindet sich seit dem 28. Februar 2022 im unbefristeten Hungerstreik. Seine Forderungen sind:</p>
<ol>
<li>eine Arbeitserlaubnis,</li>
<li>die Finanzierung des bitter nötigen Zahnersatzes,</li>
<li>ein sicherer Aufenthalt.</li>
</ol>
<p>Ali Y., der zurzeit in Meiningen lebt, hat seit seiner Haftentlassung alles getan, um sich einen Platz in der Gesellschaft zu erarbeiten: Er hält sich an alle Regeln, er führt Gespräche mit allen Behörden, er hat gemeinnützige Arbeit geleistet, er bringt sich in seiner Kirchengemeinde ein und er stellt Anträge. Die Behörden verweigern ihm aber bis heute eine Arbeitserlaubnis, den Zahnersatz und einen sicheren Aufenthalt. So wird Ali Y. gezwungen, als Ausgestoßener am Rande der Gesellschaft in Armut zu leben. Er hat entschieden, dies nicht weiter zu akzeptieren und ist in den unbefristeten Hungerstreik getreten.</p>
<p>Als Soligruppe Jena für die Gefangenen-Gewerkschaft unterstützen wir Ali Y. und seine Forderungen. Der Staat spricht gerne von der Integration der Flüchtlinge und der Resozialisierung von Gefangenen. Im Fall von Ali Y. und vielen anderen zeigt sich aber, dass das leere Worte sind. Sie werden über rassistische Sondergesetze aus der Gesellschaft ausgeschlossen und haben die Wahl, in Armut und Elend zu leben oder kriminell zu werden und letzten Endes wieder im Gefängnis zu landen.</p>
<p>Wir stellen uns hinter Ali Y. und fordern die Ausländerbehörde und die anderen beteiligten Behörden auf, seinen Forderungen nachzukommen: Arbeitserlaubnis, Zahnersatz und Aufenthalt. Auch Ali Y. steht ein Leben in Würde zu!</p>
<p>Wir wenden uns auch an die Zivilgesellschaft und die sozialen Bewegungen. Schreibt der <a href="https://www.lra-sm.de/?page_id=6124">Ausländerbehörde Meiningen</a> oder ruft direkt an und macht deutlich, dass ihr den Hungerstreik von Ali Y. unterstützt.</p>
<p>GG/BO-Soligruppe Jena</p>
<p>9. März 2022</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/fluechtling-in-meiningen-seit-9-tagen-im-hungerstreik-gegen-die-auslaenderbehoerde/">Flüchtling in Meiningen seit 9 Tagen im Hungerstreik gegen die Ausländerbehörde</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Razzia in der JVA – Menschenunwürdige Haftraumkontrolle in der JVA Bremervörde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 14:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NON CLASSÉ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Wir geben im Folgenden den Bericht eines Gefangenen der JVA Bremervörde über eine erniedrigende Razzia letzten September wieder. Am 21.09.21 wurde in der JVA Bremervörde ein recht umstrittener BSD-Einsatz durchgeführt. Der BSD ist der Besondere Sicherheitsdienst der Vollzugsbehörden in Niedersachen. Um circa 21.30 Uhr ertönte pötzlich eine Trillerpfeife im Flur und alle Türen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/razzia-jva-bremervoerde/">Razzia in der JVA – Menschenunwürdige Haftraumkontrolle in der JVA Bremervörde</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2022/02/09/razzia-in-der-jva-menschenunwurdige-haftraumkontrolle-in-der-jva-bremervorde/">GG/BO-Soligruppe Jena</a>: Wir geben im Folgenden den Bericht eines Gefangenen der JVA Bremervörde über eine erniedrigende Razzia letzten September wieder.</i></p>
<p>Am 21.09.21 wurde in der JVA Bremervörde ein recht umstrittener BSD-Einsatz durchgeführt. Der BSD ist der Besondere Sicherheitsdienst der Vollzugsbehörden in Niedersachen.</p>
<p>Um circa 21.30 Uhr ertönte pötzlich eine Trillerpfeife im Flur und alle Türen sprangen gleichzeitig auf. Die Beamten müssen sich in den Fur geschlichen haben und mit dem Schlüsel in der Tür auf das Kommando gewartet haben. Mindestens zwei BSD-Kräfte stürmten in jeden Haftraum mit der Anweisung „Revision, einmal komplett entkleiden.“ Einige muslimische Gefangene wurden dabei mitten im Gebet mit dieser menschenunwürdigen Aufforderung gestört.</p>
<p>Die Gefangenen mussten sich komplett entkleiden. Einige Gefangene wurden mit körperlicher Gewalt dazu genötigt. Mit der Aufforderung „Nehmen Sie nichts mit. Für Getränke ist gesorgt.“ wurden die wieder bekleideten Gefangenen in einen Aufenthaltsraum geführt. Trotz Corona waren so 13 Personen im Raum. Augenscheinlich renitente Gefangene wurden separat eingesperrt. Im Aufenthaltsraum waren weder Getränke, noch genug Stühle für alle Personen vorhanden.</p>
<p>Nach und nach wurden nun einige Gefangene zur Befragung durch den Vollzugsabteilungsleiter abgerufen. Den Gefangenen wurden Fragen nach persönlichen Kontakten in Haft, Drogen und Handys gestellt. Auch wurde nachgefragt, ob man diesbezüglich was von Mitgefangenen wüsste. Währenddessen wurde die Hafträume durchwühlt und mit Drogenhunden durchsucht.</p>
<p>Gegen inzwischen circa 1 Uhr nachts ging es wieder in die Hafträume. Diese sahen indes großteils wie ein Schlachtfeld aus. Die Betten wurden abbezogen und das Bettzeug wurde in die Ecke geschmissen. Lebensmittel, die oft von den Häftlingen vom Hausgeld selbst gekauft werden, wurden geöffnet und teilweise mit den Händen durchwühlt. Der Fußboden war extrem dreckig. Schränke wurden ausgeräumt, sehr willkürlich wurden Gegenstände aus den Hafträumen genommen und teilweise entsorgt. Einem Gefangenen wurden alle Lebensmittel weggenommen. So hatte er nicht einmal mehr etwas zu essen zum Frühstück am nächsten Morgen.</p>
<p>Bis man nun den Haftraum so weit hatte, um endlich ins Bett zu gehen, war es spät in der Nacht. Viele der Häftlinge sind in den JVA-eigenen Betrieben oder der Schule beschäftigt und mussten trotzdem um 6 Uhr wieder aufstehen. Das Arbeitszeitgesetz, welches die gesetzlichen Ruhezeiten regelt, scheint in der JVA Bremervörde wohl nicht zu gelten.</p>
<p>Die JVA Bremervörde hat bereits diesen Sommer für negative Presse gesorgt, wo sie von der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter wegen menschenunwürdigen Durchsuchungs- und Fixierungsmaßnahmen gerügt wurde.</p>
<p>Wieder einmal ein Beweis, dass der Anstaltsleitung der JVA Bremervörde sowie dem BSD der Vollstreckungsbehörden in Niedersachsen Menschenwürde und Persönlichkeitsrechte der Gefangenen egal zu sein scheinen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/razzia-jva-bremervoerde/">Razzia in der JVA – Menschenunwürdige Haftraumkontrolle in der JVA Bremervörde</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Mit der Power durch die Mauer – gegen die soziale Isolation!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 14:01:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligrupe Jena Aufruf zur Kundgebung an der Frauen-JVA Chemnitz des anarchistisch feministischen Anti-Knast-Bündnisses – 6. März, 15 Uhr Am 6. März, zwei Tage vor dem internationalen feministischen Kampftag, werden wir vor der Frauen-JVA Chemnitz demonstrieren. Wir möchten den dort inhaftierten Frauen und Queers zeigen: Ihr seid nicht allein! Wir wissen, dass ihr die Unterdrückung, die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/mit-der-power-durch-die-mauer-gegen-die-soziale-isolation/">Mit der Power durch die Mauer – gegen die soziale Isolation!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2022/02/09/mit-der-power-durch-die-mauer-gegen-die-soziale-isolation/">GG/BO-Soligrupe Jena</a></p>
<h3 id="aufruf-zur-kundgebung-an-der-frauen-jva-chemnitz-des-anarchistisch-feministischen-anti-knast-bundnisses-6-marz-15-uhr">Aufruf zur Kundgebung an der Frauen-JVA Chemnitz des anarchistisch feministischen Anti-Knast-Bündnisses – 6. März, 15 Uhr</h3>
<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/files/2022/02/femakb.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-917" src="https://gefangenensolijena.noblogs.org/files/2022/02/femakb.png" alt="" width="989" height="580" /></a></p>
<p>Am 6. März, zwei Tage vor dem internationalen feministischen Kampftag, werden wir vor der Frauen-JVA Chemnitz demonstrieren. Wir möchten den dort inhaftierten Frauen und Queers zeigen: Ihr seid nicht allein! Wir wissen, dass ihr die Unterdrückung, die Gewalt und die Ausbeutung in unserer Gesellschaft hart zu spüren bekommt. Wir sehen aber auch, wie viele von euch sich wehren, sich für ihre Rechte einsetzen und sich gegenseitig helfen – und wir stehen dabei an eurer Seite.</p>
<p>Anlass zu unserer Kundgebung ist der 8. März, der internationale feministischen Kampftag. Weltweit gehen Frauen und Queers, d. h. Menschen anderer Geschlechter wie Trans- und Interpersonen, auf die Straße und protestieren gegen die anhaltende Unterdrückung durch Männer und durch ein patriarchales System: Wir stehen dabei Schulter an Schulter rund um die Welt gegen physische, psychische und sexualisierte Gewalt, gegen die Vielzahl an Frauenmorden, gegen die unbezahlte Haus- und Fürsorgearbeit, gegen schlechtere Bezahlung, gegen Diskriminierung, gegen den Zwang zur Ehe und zum Kinderkriegen, gegen das Abtreibungsverbot und viele Probleme des Systems, in dem wir leben.<br />
Die Inhaftierten in der JVA Chemnitz haben diese Unterdrückung besonders hart zu spüren bekommen. Viele von ihnen kommen von ganz unten, haben sich für Familie und auf Arbeit kaputt gearbeitet, haben gleichzeitig Missbrauch und Gewalt erlebt und haben viele psychische und physische Verletzungen erlitten. Und ja, sie alle sind auf irgendeine Art und Weise „kriminell“ geworden und haben gegen irgendein Gesetz dieses Staats verstoßen. Doch anstatt die zugrunde liegenden Probleme anzugehen und zu beheben und die Menschen zu unterstützen, werden sie als Straftäterinnen verurteilt, abgestraft und weggesperrt.</p>
<p>Im Knast geht es weiter: Isolation und Perspektivlosigkeit, Arbeiten für ein bis zwei Euro die Stunde, medizinische Unterversorgung, Schikanen durch Anstaltsleitung und Beamt*innen. Im Rahmen der Corona-Pandemie wurden außerdem die Gefangenenrechte stark eingeschränkt: Freizeitangebote sind weggefallen und Besuche können nur sehr eingeschränkt stattfinden. So werden die Gefangenen am Ende mit noch mehr Verletzungen, noch mehr Problemen und von der Gesellschaft abgestempelt entlassen.</p>
<p>Für uns ist klar: Der Knast ist keine Lösung, sondern Teil des Problems! Deswegen unterstützen wir Gefangene dabei, sich gegen diese Zumutungen zu wehren. Seien es Anträge an die Anstalt, Berichte für die Öffentlichkeit, Unterschriftensammlungen, Hunger- und Sitzstreiks – all das ist auch in der JVA Chemnitz passiert. Es gibt immer Gefangene, die für sich und füreinander eintreten, und wir sind an ihrer Seite.</p>
<p>Auch wenn der 8. März in Berlin mittlerweile ein Feiertag ist, auch wenn feministische Bewegungen den Staat zu vielen Eingeständnissen gezwungen haben – wir haben gelernt, dass wir uns nicht auf die Versprechen von Parteien, Parlamenten und Staaten verlassen können. Man sieht es doch am Knastsystem am deutlichsten, wie wenig dieses System funktioniert. Gerade hier werden einige der vulnerablesten Gruppen unserer Gesellschaft am Stärksten getroffen. Sie werden weggesperrt und schikaniert, anstatt sie wirklich und langfristig zu unterstützen. Deswegen ist uns klar, dass wir zusammenhalten müssen, dass wir es selbst in die Hand nehmen müssen. Von beiden Seiten der Mauern reichen wir uns deswegen die Arme, haken uns unter und kämpfen zusammen für unsere Befreiung.</p>
<p>Kommt zwei Tage vor dem internationalen feministischen Kampftag, am 6. März 2022 um 15 Uhr, in die Thalheimer Straße 29 vor die Frauen-JVA Chemnitz und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen. Schluss mit dem Patriarchat, weg mit dem Knast!</p>
<p>Während der Kundgebung wird es eine gemeinsame Choreographie geben, für die ihr euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wlbWqbnEcRg">mithilfe dieses Videos</a> vorbereiten könnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/mit-der-power-durch-die-mauer-gegen-die-soziale-isolation/">Mit der Power durch die Mauer – gegen die soziale Isolation!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Das System Knast und der Fall Ferhat Mayouf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 13:53:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NON CLASSÉ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Am 17. Februar 2022 halten wir gemeinsam mit der Gruppe Criminals for Freedom einen Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Konkrete Utopien einer lebenswerten Welt” des Kulturschlachthofs. Die Veranstaltung findet in Präsenz im Café Wagner statt, 2G plus Maske, Anmeldung unter kontakt@freiraumjenaev.de, Einlass 18:30, Beginn 19:00. Achtung: Die Platzzahl ist begrenzt. Mehr Infos zur...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/jena-vortrag-mayouf/">Das System Knast und der Fall Ferhat Mayouf</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Am 17. Februar 2022 halten wir gemeinsam mit der Gruppe Criminals for Freedom einen Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Konkrete Utopien einer lebenswerten Welt” des Kulturschlachthofs. Die Veranstaltung findet in Präsenz im Café Wagner statt, 2G plus Maske, Anmeldung unter kontakt@freiraumjenaev.de, Einlass 18:30, Beginn 19:00. Achtung: Die Platzzahl ist begrenzt.</p>
<p><a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2022/02/insta_carousel2-17_02.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6759" src="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2022/02/insta_carousel2-17_02-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2022/02/insta_carousel2-17_02-300x300.jpg 300w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2022/02/insta_carousel2-17_02-700x700.jpg 700w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2022/02/insta_carousel2-17_02-150x150.jpg 150w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2022/02/insta_carousel2-17_02-768x768.jpg 768w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2022/02/insta_carousel2-17_02-800x800.jpg 800w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2022/02/insta_carousel2-17_02.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Mehr Infos zur Veranstaltungsreihe <a href="https://kulturschlachthof-jena.de/de/veranstaltungen/galerie/konkrete-utopien/">finden sich hier</a>. Es folgt der Veranstaltungstext:</p>
<p>&#8222;Im ersten Teil wird die GG/BO-Soligruppe Jena eine kritische Perspektive auf das Gefängnis allgemein entwickeln – als Ort der Klassenunterdrückung und Ausbeutung sowie als totale Institution der Überwachung, Zurichtung und Bestrafung. Das wird sie an Beispielen aus dem Thüringer Strafvollzug anschaulich machen.</p>
<p>Im zweiten Teil werden die Criminals for Freedom aus Berlin über die Todesumstände von Ferhat Mayouf berichten. Er starb am 23. Juni 2020 in seiner Zelle in der JVA Moabit: Die Schließer griffen mehrere Minuten lang nicht ein, als es in seiner Zelle brannte. Während er verzweifelt um Hilfe schrie, öffneten Sie die Zellentür nicht und ließen ihn so ersticken und sterben. Mitgefangene, die der Öffentlichkeit davon berichteten, wurden daraufhin drangsaliert.</p>
<p>Vor Ort wird es einen Tisch mit Büchern und Broschüren zum Thema geben. Die Referent:innen werden auch im Anschluss an die Veranstaltung zu Gesprächen zur Verfügung stehen und freuen sich auf Austausch.&#8220;</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/jena-vortrag-mayouf/">Das System Knast und der Fall Ferhat Mayouf</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Gefangener über Bundeswehreinsatz in Forensik Stadtroda</title>
		<link>https://ggbo.de/stadtroda-bundeswehr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jan 2022 13:49:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NON CLASSÉ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gefangener des Maßrevelvollzugs (klinische Forensik) in Stadtroda hat uns Mitte Dezember 2021 mitgeteilt, dass dort nun die Bundeswehr eingesetzt werde: „Es war so angekündigt mit der Bundeswehr. Sind wohl 15 von denen auf dem Klinikgelände. Na die sollen uns bewachen, weil hier Pflegermangel ist.“ In den Medien konnten wir dazu bisher keine Informationen finden....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/stadtroda-bundeswehr/">Gefangener über Bundeswehreinsatz in Forensik Stadtroda</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content">
<p>Ein Gefangener des Maßrevelvollzugs (klinische Forensik) in Stadtroda hat uns Mitte Dezember 2021 mitgeteilt, dass dort nun die Bundeswehr eingesetzt werde: „Es war so angekündigt mit der Bundeswehr. Sind wohl 15 von denen auf dem Klinikgelände. Na die sollen uns bewachen, weil hier Pflegermangel ist.“ In den Medien konnten wir dazu bisher keine Informationen finden.</p>
<p>Der Maßregelvollzug ist eine Haftanstalt für psychisch und suchtkranke Inhaftierte, die dort – zumindest gemäß den geltenden Gesetzen – therapiert werden sollen. Als Solidaritätsgruppe Jena der Gefangenen-Gewerkschaft sind wir sehr beunruhigt darüber, dass die Bundeswehr nun in einer solchen Einrichtung eingesetzt werden soll.</p>
<p>Wir werden in den kommenden Tagen versuchen, mehr über den Bundeswehreinsatz in Stadtroda herauszufinden. Dabei freuen wir uns über die Unterstützung und Zuarbeit von Journalist:innen und Politiker:innen.</p>
</div>
<p><span id="more-6754"></span></p>
<div class="entry-content">
<p>GG/BO-Soligruppe Jena,</p>
<p>17. Januar 2022</p>
<p>Quelle: https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2022/01/17/gefangener-uber-bundeswehreinsatz-in-forensik-stadtroda/</p>
</div>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/stadtroda-bundeswehr/">Gefangener über Bundeswehreinsatz in Forensik Stadtroda</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<item>
		<title>Grußwort von Thomas Meyer-Falk zu Silvester</title>
		<link>https://ggbo.de/meyer-falk-silvester-2021/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jan 2022 13:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NON CLASSÉ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der linke Langzeitgefangene und Sicherungsverwahrte Thomas Meyer-Falk hat uns dankenswerterweise ein Grußwort zukommen lassen. Wir haben es an andere Städte weitergeleitet, wo zu Silvester Kundgebungen vor Knästen stattgefunden haben. Wir veröffentlichen das Grußwort an dieser Stelle und schicken zu dem Anlass viele Grüße zurück in den Knast an unseren Freund Thomas und alle die anderen,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/meyer-falk-silvester-2021/">Grußwort von Thomas Meyer-Falk zu Silvester</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="container">
<div id="content">
<div id="post-901" class="post-901 post type-post status-publish format-standard hentry category-general"><em>Der linke Langzeitgefangene und Sicherungsverwahrte Thomas Meyer-Falk hat uns dankenswerterweise ein Grußwort zukommen lassen. Wir haben es an andere Städte weitergeleitet, wo zu Silvester Kundgebungen vor Knästen stattgefunden haben. Wir veröffentlichen das Grußwort an dieser Stelle und schicken zu dem Anlass viele Grüße zurück in den Knast an unseren Freund Thomas und alle die anderen, die uns schon zu lange fehlen!</em></p>
<div class="entry-content">
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Grußwort von Thomas</b></p>
<p>Auch dieses Jahr, hier aus den dunklen Gemäuern im südbadischen Freiburg, herzschlagende Grüße!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Immer öfter wurde 2021 daran gedacht, dass Gefängnisse abgeschafft werden müssen. Auch wenn wir das kaum erleben werden, sondern erst die Menschen in 50 oder 100 oder in noch mehr Jahren – der Gedanke ist gedacht. Er ist ausgesprochen. Er ist in der Welt. Er lässt sich nicht mehr unterdrücken.</p>
<p>Gefängnisse haben noch nie Probleme gelöst. Gefängnisse schaffen vielmehr neue Probleme und fügen dem Leid, das schon in der Welt ist, neues hinzu. Es geht darum, neue, kreative Möglichkeiten zu entwickeln, die auf Verletzungen von Menschen mit anderen Mitteln antworten als damit, sie in Knäste zu sperren.</p>
<p>In Freiburg steht das Gefängnis mitten in der Stadt. Einer Stadt, die geprägt ist von der Universität. Und das nächste Uni-Institut liegt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dort leben die Studis Innovationen. Sie denken Neues. Ideen zu entwickeln, wird gefördert. Gestaltungskraft und Einfallsreichtum sind Teil des Lebens.</p>
<p>Aber auf der anderen Straßenseite, wo Hunderte von Menschen in ihren vergitterten Zellen leben, dort ist der Alltag dmoniert von rückwärtsgewandtem Denken! Ideen verkümmern! Menschen schrumpfen seelisch, anstatt zu wachsen! Und wenn es hier „Einfallsreichtum“ gibt, dann allenfalls seitens des Personals für immer neue Beschränkungen im Haftalltag.</p>
<p>Demonstrationen wie die heute vor dem Jahreswechsel schaffen eine Verbindung zwischen den Welten vor und hinter den Mauern. Es sind nicht nur die Stimmen, die über die Mauern wehen, sondern auch die Gedanken, die Ideen, die Wünsche, die Hoffnungen! Von beiden Seiten der Mauern!</p>
<p>Euch allen einen kämpferischen, lautstarken Jahresausklang. Und auf ein Jahr 2022, das die Gedanken, die Ideen, die Wünsche und die Hoffnungen zu Taten werden lässt.</p>
<p>Herzliche und solidarische Grüße</p>
<p>Euer Thomas</p>
</div>
<p>Quelle: https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2022/01/03/gruswort-thomas/</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
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<p><span id="more-6752"></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/meyer-falk-silvester-2021/">Grußwort von Thomas Meyer-Falk zu Silvester</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Erinnerung an Lara Melin und ihre wichtige Rolle nach der Gründung der Gefangenengewerkschaft</title>
		<link>https://ggbo.de/erinnerung-an-lara-melin-und-ihre-wichtige-rolle-nach-der-gruendung-der-gefangenengewerkschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tommy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 14:09:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NON CLASSÉ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir veröffentlichen im Folgenden dankend einen Text von Peter Nowak über Lara Melin, die 2014 nach Gründung der Gefangenen-Gewerkschaft in der JVA Tegel wichtige Unterstützungsarbeit geleistet hat. Sie ist vor zwei Jahren, im Dezember 2019, gestorben. Wir denken an sie und die Hinterbliebenen. Anfang Dezember 2019 ist die Fotografin Lara Melin nach längerer Krankheit verstorben....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/erinnerung-an-lara-melin-und-ihre-wichtige-rolle-nach-der-gruendung-der-gefangenengewerkschaft/">Erinnerung an Lara Melin und ihre wichtige Rolle nach der Gründung der Gefangenengewerkschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content">
<p><em>Wir veröffentlichen im Folgenden dankend einen Text von Peter Nowak über Lara Melin, die 2014 nach Gründung der Gefangenen-Gewerkschaft in der JVA Tegel wichtige Unterstützungsarbeit geleistet hat. Sie ist vor zwei Jahren, im Dezember 2019, gestorben. Wir denken an sie und die Hinterbliebenen.</em></p>
<p>Anfang Dezember 2019 ist die Fotografin Lara Melin nach längerer Krankheit verstorben. Ich behalte sie in Erinnerung als eine Frau, die solidarisch dafür gesorgt hat, dass die Gefangenengewerkschaft in den ersten Wochen nach ihrer Gründung draußen ein solidarisches Umfeld gefunden hat. Ich behalte sie in Erinnerung als Künstlerin, die mit der Ausstellung »Ode an einen Schandfleck« an die kurze Geschichte der Heidestraße gegenüber dem heutigen Hauptbahnhof als Kunstboulevard erinnerte. Die Rezension zu der Ausstellung aus dem Jahr 2013 kann hier nachgelesen werden: <a href="https://peter-nowak-journalist.de/tag/lara-melin/">https://peter-nowak-journalist.de/tag/lara-melin/</a></p>
<p>Ich habe mich nach zwei Jahren entschlossen, noch einige Erinnerungen an Lara Melin zu veröffentlichen, weil ich verhindern will, dass wie so oft auch in der Linken, die Arbeit von Frauen vergessen wird. Ich hatte zunächst angenommen, dass die später aktiven Genoss*innen der Soligruppe der GG/BO an Lara erinnern werden. Ich hatte aber vergessen, dass das Engagement in der außerparlamentarischen Linken oft kurzlebig ist. So ist wohl den meisten Aktiven Lara Melin gar nicht mehr bekannt. Und doch ist es wesentlich ihr zu verdanken, dass außerhalb der Knastmauern eine Solistruktur entstanden ist. Es war kurz nach der Gründung der Gefangenengewerkschaft, ich hatte einen ersten Artikel in der Taz veröffentlicht und die Gründungsmitglieder waren mit Zellenrazzien und drohender Kriminalisierung konfrontiert, als Lara mich und andere Interessierte ins Café Kant im tiefsten Berliner Westen einlud. Fortan gehörten diese Treffen für mehrere Monate zu meinen regelmäßigen wöchentlichen Terminen. Es ging darum, weitere Interessierte anzusprechen, sowie Kontakte zur Presse und zu potentiell unterstützenden Gruppen und Organisationen herzustellen und aufrechtzuhalten. Das war leichter gesagt als getan. Es bedeutet, Emails zu schicken, telefonisch nachzufragen und auf Plenas und Vollversammlungen aufzutreten. Lara hat diese Arbeit sehr ernst genommen, Ordner angelegt und sehr genau eingetragen, welche Kontakte es zu welchen Organisationen gegeben hat und welche Termine noch anstanden. Sie hat dann auch immer kurz vorher noch mal an die Termine erinnert. Ich war mit Lara u.a. bei einem Plenum der FAU, dem Erwerbslosenausschuss der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und bei Asten von Berliner Aktivitäten. Ich weiß, dass Lara noch viele weitere Termine hatte.</p>
<p>Die Arbeit war zäh, die berühmten unspektakulären Mühen der Ebene, aber sie war nicht erfolglos. So war es auch dieser Kleinarbeit zu verdanken, dass der erwähnte Erwerbslosenausschuss von Verdi (Berlin) mit zu den ersten Organisationen aus dem DGB-Spektrum gehörte, die die Gefangenengewerkschaft unterstützte und ihre Anerkennung als gewerkschaftliche Organisation forderte. Diese Öffentlichkeits- und Unterstützungsarbeit draußen war gerade in der Frühphase nach der Gründung der GG/BO wichtig, um eine Kriminalisierung der Kolleg*innen hinter Gittern zu verhindern. Es ist gelungen und Lara hat daran einen wesentlichen Anteil. Es ist mir auch deshalb ein Bedürfnis, daran noch mal zu erinnern, weil auch in linken Organisationen die Arbeit von Frauen allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz oft verschweigen oder kleingeredet wird. Oder ihr Anteil wird vergessen, weil er scheinbar nicht spektakulär genug ist. Ich weiß, dass Lara auch froh war, dass sich nach einigen Monaten in Berlin und anderen Städten ein Unterstützer*innenkreis der GG/BO gefunden hat und sich die Gewerkschaft auch in verschiedenen Gefängnissen etablieren konnte. Deshalb wollte sie sich zurückziehen und sich wieder stärker ihrer künstlerischen Arbeit als Fotografin widmen.</p>
<p>Das Interesse an der Kunst teilte ich mit Lara, so dass ich eine Solo-Ausstellung von ihr besuchte und besprach und auch andere Ausstellungen registrierte, in denen Lara mit Fotos vertreten war. Leider verhinderte die Krankheit, an der sie dann gestorben ist, dass sie ihre vielen künstlerischen Pläne, die sie hatte, verwirklichen konnte. Auf der Seite www.lara-melin.de [derzeit nicht abrufbar] können Ihre Arbeiten noch betrachtet werden.</p>
<p>Ich werde Lara in Erinnerung behalten als Künstlerin und sozial engagierte Frau.</p>
<p>Peter Nowak</p>
<p>Dieser Gastbeitrag erschien zuerst auf:<br />
<a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2021/12/12/lara-melin/">https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2021/12/12/lara-melin/</a></p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/erinnerung-an-lara-melin-und-ihre-wichtige-rolle-nach-der-gruendung-der-gefangenengewerkschaft/">Erinnerung an Lara Melin und ihre wichtige Rolle nach der Gründung der Gefangenengewerkschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Online-Vortrag über Gefängnisse für Ulmer Gruppen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 20:04:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NON CLASSÉ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Morgen, am 30. März 2021, werden wir 18 Uhr einen Online-Vortrag über Gefängnisse halten. Eingeladen haben uns Gruppen aus Ulm, darunter das autonome Kollektiv 26. Wir werden eine Analyse des Gefängnisses und seiner Rolle in der Gesellschaft anreißen, über den Strafvollzug in Deutschland und die Ausbeutung der Gefangenen sprechen, auf die Corona-Situation in...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/online-vortrag-ueber-gefaengnisse-fuer-ulmer-gruppen/">Online-Vortrag über Gefängnisse für Ulmer Gruppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2021/03/29/vortrag-gefangnis-online-fur-ulmer-gruppen/">GG/BO-Soligruppe Jena:</a> Morgen, am 30. März 2021, werden wir 18 Uhr einen Online-Vortrag über Gefängnisse halten. Eingeladen haben uns Gruppen aus Ulm, darunter das <a href="https://kollektiv26.blackblogs.org/">autonome Kollektiv 26</a>. Wir werden eine Analyse des Gefängnisses und seiner Rolle in der Gesellschaft anreißen, über den Strafvollzug in Deutschland und die Ausbeutung der Gefangenen sprechen, auf die Corona-Situation in den Knästen eingehen und ein paar Tipps zum Weiterlesen geben.</p>
<div class="entry-content">
<p>Schaut gerne 18 Uhr vorbei unter: https://webinar.rosa-reutlingen.de/b/kol-6yr-ed3</p>
<p>Weitere Einladungen finden sind auf <a href="https://twitter.com/Kollektiv_26/status/1375139686449037316">Twitter</a> und <a href="https://www.facebook.com/events/725107548125570/">Facebook</a>.</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/online-vortrag-ueber-gefaengnisse-fuer-ulmer-gruppen/">Online-Vortrag über Gefängnisse für Ulmer Gruppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Antifaschismus lässt sich weder verbieten, noch einsperren – Freiheit für Lina!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 13:17:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Am 5. November 2020 wurde die Studentin Lina aus Leipzig im Rahmen einer größeren Razzia verhaftet und anschließend in Untersuchungshaft gesteckt. Seitdem sitzt sie in der JVA Chemnitz. Ihr wird vorgeworfen, sie habe als Kopf einer „kriminellen Vereinigung“ nach § 129 StGB Angriffe auf Neonazis organisiert und durchgeführt. Dabei geht es vor allem um...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/freiheit-fuer-lina/">Antifaschismus lässt sich weder verbieten, noch einsperren – Freiheit für Lina!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2021/03/10/antifaschismus-lasst-sich-weder-verbieten-noch-einsperren-freiheit-fur-lina/">GG/BO-Soligruppe Jena:</a> Am 5. November 2020 wurde die Studentin Lina aus Leipzig im Rahmen einer größeren Razzia verhaftet und anschließend in Untersuchungshaft gesteckt. Seitdem sitzt sie in der JVA Chemnitz. Ihr wird vorgeworfen, sie habe als Kopf einer „kriminellen Vereinigung“ nach § 129 StGB Angriffe auf Neonazis organisiert und durchgeführt. Dabei geht es vor allem um zwei Angriffe auf eine Eisenacher Neonazi-Kneipe und ihren Betreiber Ende 2019.</p>
<p>Die Eisenacher Neonazi-Szene, insbesondere der Betreiber der besagten Kneipe, sind Teil nationaler und internationaler bewaffneter Neonazi-Netzwerke<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a>. Die letzten rechten Terror- und Mordanschläge auf Walter Lübcke, auf die Synagoge in Halle und die Shisha-Bar in Hanau und viele weitere Angriffe zeigen deutlich, wozu diese Netzwerke schon jetzt in der Lage sind.</p>
<p>Immer wieder wird uns jedoch vor Augen geführt, dass Hoffnungen auf ein konsequentes Durchgreifen des Staates und seiner Justiz nur enttäuscht werden können: Die 15 Neonazi-Schläger, die 2014 eine Kirmesgesellschaft in Ballstädt brutal überfallen haben, sind nach sieben Jahren nicht nur immer noch nicht verurteilt; die Staatsanwaltschaft versucht derzeit, ihnen mit einem Deal die Haftstrafen zu ersparen.<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote2sym" name="sdfootnote2anc"><sup>2</sup></a> Von über 200 bewaffneten Neonzis, die im Januar 2016 die Wolfgang-Heinze-Straße in Connewitz verwüsteten, wurden bisher – fünf Jahre nach der Tat – nur zwei Drittel und das fast ausschließlich zu Bewährungsstrafen verurteilt.<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote3sym" name="sdfootnote3anc"><sup>3</sup></a> Die Neonazis, die mutmaßlich im Mai 2016 das AJZ in Erfurt angegriffen hatten, wurden im November 2020 – viereinhalb Jahre nach der Tat – freigesprochen bzw. ein Verfahren wurde eingestellt.<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote4sym" name="sdfootnote4anc"><sup>4</sup></a></p>
<p>Darüber hinaus machen aufgeflogene Chatgruppen von Polizist:innen, die Beteiligung von Bundeswehr-Soldaten im rechtsterroristischen Nordkreuz-Netzwerk, die Rolle des Verfassungsschutzes beim Neonazi-Terror-Netzwerk NSU, Aktionen von Polizist:innen unter dem Label „NSU 2.0“ und viele weitere angebliche Einzelfälle deutlich, dass staatliche Behörden Teil des Neonazi-Problems sind. So blenden auch in juristischen Prozessen Gericht und Staatsanwaltschaft regelmäßig die politische Dimension der Gewalttaten aus.</p>
<p>Gegen die Bedrohung durch die Neonazis und angesichts der Verwicklung und der Tatenlosigkeit der staatlichen Behörden ist der Selbstschutz, der Schutz unserer Freiheit und unserer Leben, Aufgabe der Gesellschaft selbst bzw. der antifaschistischen Bewegung.</p>
<p>Aus diesem Grund stellen wir uns entschieden gegen die staatliche Verfolgung des Antifaschismus – sei es durch Verbote, wie SPD-Innenminister von Niedersachen Boris Pistorius sie gerade prüft<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote5sym" name="sdfootnote5anc"><sup>5</sup></a>, sei es durch Überwachung und Knast wie im Fall von Lina.</p>
<p>Freiheit für Lina! Wir sind alle Antifa!</p>
<p>Wir unterstützen auch die Spendenkampagne für die Gerichtskosten von Lina:</p>
<p>Rote Hilfe e.V.<br />
GLS-Bank<br />
Konto-Nr.: 4007 238 317<br />
BLZ: 430 609 67 IBAN: DE55 4306 0967 4007 2383 17<br />
BIC: GENODEM1GLS<br />
Stichwort: unverzagt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unterzeichnet von folgenden Gruppen und Organisationen:</strong></p>
<p>ABC Jena</p>
<p>Café Wagner</p>
<p>Dissens – Antifaschistische Gruppe Erfurt</p>
<p>Falken Jena</p>
<p>F*Antifa Tresen</p>
<p>Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) Jena</p>
<p>Feministisch Kreativ Kämpferisch (FKK)</p>
<p>Frauen*Streik Jena. Auf zum feministischen Streik</p>
<p>Fridays for Future Jena</p>
<p>GG/BO-Soligruppe Jena</p>
<p>Infoladen Sabotnik</p>
<p>Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Gruppe Thüringen</p>
<p>Nationalismus ist keine Alternative (NIKA) Jena</p>
<p>NSU Komplex Auflösen Ortsgruppe Jena</p>
<p>Pekari. Linke Basisgruppe</p>
<p>Recht auf Stadt Jena</p>
<p>Rote Hilfe Erfurt</p>
<p>Rote Hilfe Jena</p>
<p>s.P.u.K. &#8211; solidarische Politik und unkommerzielle Kultur</p>
<p>The VOICE Refugee Forum</p>
<p>Tierbefreier*innen Jena</p>
<p>zweiteroktober90.de</p>
<p>Ya Basta Gruppe Jena</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Infos</strong></p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote1anc" name="sdfootnote1sym">1</a><a href="https://www.antifainfoblatt.de/artikel/%E2%80%9Eatomwaffen-division%E2%80%9C-th%C3%BCringen"> https://www.antifainfoblatt.de/artikel/%E2%80%9Eatomwaffen-division%E2%80%9C-th%C3%BCringen</a></p>
</div>
<div id="sdfootnote2">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote2anc" name="sdfootnote2sym">2 </a><a href="https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/gotha/ballstaedt-neonazi-ueberfall-neuauflage-prozess-deal-100.html">https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/gotha/ballstaedt-neonazi-ueberfall-neuauflage-prozess-deal-100.html</a></p>
</div>
<div id="sdfootnote3">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote3anc" name="sdfootnote3sym">3 </a><a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1146779.connewitz-im-schneckentempo-zu-milden-urteilen.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1146779.connewitz-im-schneckentempo-zu-milden-urteilen.html</a></p>
</div>
<div id="sdfootnote4">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote4anc" name="sdfootnote4sym">4 </a><a href="https://ezra.de/einstellung-und-freispruch-im-prozess-zum-bewaffneten-neonazi-angriff-auf-das-ajz-erfurt-2016-ezra-und-mobit-sehen-in-straflosigkeit-fuer-neonazis-einen-grund-fuer-weitere-eskalation-rechter-gewalt/">https://ezra.de/einstellung-und-freispruch-im-prozess-zum-bewaffneten-neonazi-angriff-auf-das-ajz-erfurt-2016-ezra-und-mobit-sehen-in-straflosigkeit-fuer-neonazis-einen-grund-fuer-weitere-eskalation-rechter-gewalt/</a></p>
</div>
<div id="sdfootnote5">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote5anc" name="sdfootnote5sym">5 </a><a href="https://wirsindalleantifa.wordpress.com/">https://wirsindalleantifa.wordpress.com/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/freiheit-fuer-lina/">Antifaschismus lässt sich weder verbieten, noch einsperren – Freiheit für Lina!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Häftling in JVA Suhl-Goldlauter protestiert gegen Isolation und Schikanen – Hungerstreiks, Selbstverletzung und Selbstmordversuch</title>
		<link>https://ggbo.de/haeftling-in-jva-suhl-goldlauter-protestiert-gegen-isolation-und-schikanen-hungerstreiks-selbstverletzung-und-selbstmordversuch/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 08:09:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Younes A., der seit 12,5 Jahren inhaftiert ist und derzeit die letzten Wochen seiner Haft in der Thüringer JVA Suhl-Goldlauter absitzt, hat im Dezember 2020 und Februar 2021 mit Hungerstreiks und Selbstverletzungen bis hin zum Selbstmordversuch gegen seine Haftbedingungen protestiert. Er fordert eine Ende der Schikanen und ordentliche Lockerungsmaßnahmen gemäß dem Vollzugsplan. Als...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/haeftling-in-jva-suhl-goldlauter-protestiert-gegen-isolation-und-schikanen-hungerstreiks-selbstverletzung-und-selbstmordversuch/">Häftling in JVA Suhl-Goldlauter protestiert gegen Isolation und Schikanen – Hungerstreiks, Selbstverletzung und Selbstmordversuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2021/03/08/haftling-in-jva-suhl-goldlauter-protestiert-gegen-isolation-und-schikanen-hungerstreiks-selbstverletzung-und-selbstmordversuch/">GG/BO-Soligruppe Jena:</a> Younes A., der seit 12,5 Jahren inhaftiert ist und derzeit die letzten Wochen seiner Haft in der Thüringer JVA Suhl-Goldlauter absitzt, hat im Dezember 2020 und Februar 2021 mit Hungerstreiks und Selbstverletzungen bis hin zum Selbstmordversuch gegen seine Haftbedingungen protestiert. Er fordert eine Ende der Schikanen und ordentliche Lockerungsmaßnahmen gemäß dem Vollzugsplan. Als Solidaritätsgruppe Jena der Gefangenen-Gewerkschaft unterstützen wir seine Forderungen und fordern wiederum vom Thüringer Justizministerium, dass die Vorfälle aufgearbeitet werden.</p>
<p>Younes A. berichtet davon, dass die Schikanen gegen ihn anfingen, nachdem er privaten Kontakt mit der Seelsorgerin hatte. Diese habe ihn anschließend verleumdet. Er wurde während der Feiertage von Weihnachten bis nach Silvester im Schlichtraum isoliert, was ihn psychisch enorm belastet hat. In der Zeit hat er einen zweitägigen Hungerstreik gemacht. Mitte Februar wurde er wieder isoliert, zunächst im besonders gesicherten Haftraum (BGH). In der Zeit machte er einen viertägigen Hungerstreik. Außerdem schnitt er sich mit einer Rasierklinge den Oberkörper auf und drohte sich zu erhängen, um so die Anstaltsleitung zu einem Gespräch zu bringen. Als Beamte ihn während der Situation überwältigen wollten, sprang er vom Stuhl – die Schlinge wurde sofort von den Beamten zerschnitten.</p>
<p>Younes A. befindet sich bis heute in Isolation und wird kaum auf seine bevorstehende Entlassung vorbereitet. Er fordert die Rückverlegung in seine alte Zelle, wo er mit den Mitgefangenen ein gutes Verhältnis hat, eine Ende der Schikanen und eine ordentliche Vorbereitung auf die Haftentlassung.</p>
<p>Während Younes A. sich derzeit an den Petitionsausschuss des Thüringer Landtags wendet, wenden wir uns als Solidaritätsgruppe der Gefangenen-Gewerkschaft an die Öffentlichkeit und die politisch Verantwortlichen und fordern, dass die Anstalt Younes A. Forderungen nachkommt und dass die beschriebenen Vorfälle in der JVA von einer unabhängigen Stelle aufgearbeitet werden.</p>
<p>Jena, 8. März 2021</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/haeftling-in-jva-suhl-goldlauter-protestiert-gegen-isolation-und-schikanen-hungerstreiks-selbstverletzung-und-selbstmordversuch/">Häftling in JVA Suhl-Goldlauter protestiert gegen Isolation und Schikanen – Hungerstreiks, Selbstverletzung und Selbstmordversuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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