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	<title>Niedersachsen Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>Niedersachsen Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>Nachruf auf Gefangenen aus der JVA Rosdorf – erhängt und totgeschwiegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 11:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Rosdorf]]></category>
		<category><![CDATA[psychisch krank]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Zu Silvester 2019 hat sich ein Gefangener aus der JVA Rosdorf das Leben genommen. Er hat sich in seiner Zelle erhängt. In den Medien fand sein Tod keine Erwähnung. Dieser sinnlose Tod hätte durch Entlassung und eine entsprechende Therapie verhindert werden können – wie der Tod so vieler psychisch belasteter Gefangener! Jans Selbstmord...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/nachruf-rosdorf/">Nachruf auf Gefangenen aus der JVA Rosdorf – erhängt und totgeschwiegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2020/03/23/nachruf-auf-gefangenen-aus-der-jva-rosdorf-erhangt-und-totgeschwiegen/">GG/BO-Soligruppe Jena:</a> Zu Silvester 2019 hat sich ein Gefangener aus der JVA Rosdorf das Leben genommen. Er hat sich in seiner Zelle erhängt. In den Medien fand sein Tod keine Erwähnung.</p>
<div class="entry-content">
<p>Dieser sinnlose Tod hätte durch Entlassung und eine entsprechende Therapie verhindert werden können – wie der Tod so vieler psychisch belasteter Gefangener! Jans Selbstmord ist nicht vergessen und wir werden uns auch in seinem Andenken für die Freilassung und Behandlung der Gefangenen einsetzen.</p>
<p>Und machen wir uns nichts vor: Es ist zu erwarten, dass bei der anstehenden corona-bedingten Gesundheitskatastrophe im Strafvollzug und bei der verschärften Isolation durch die verhängten Besuchseinschränkungen und -verbote noch viel mehr Gefangene an ihren Krankheiten oder durch Suizid sterben müssen. Deswegen setzt sich die GG/BO derzeit für die massenhafte Freilassung der Gefangenen ein. Retten wir Leben!</p>
<p>Als Nachruf geben wir den Bericht eines Mitgefangenen wieder:</p>
<p><em>„Was die Suizide betrifft, kann ich dir von einem Suizid berichten, der tatsächlich in einer nahegelegenen Zelle vom 31.12.2019 auf den 1.1.2020 durch Erhängen stattfand.</em></p>
<p><em>Der Mann wurde, obwohl nachweislich (wirklich nachweislich! Kein Gerücht o.ä.) depressiv, einige Tage vor Heiligabend 2019 auf eine Einzelzelle verlegt. Davor befand er sich in monatelang auf einer sog. „Kamerazelle“, da er als massiv suizidal, s.o., eingestuft wurde. Erstaunlich, nicht wahr? Genauso erstaunlich, dass es, meines Wissens nach, in KEINER der Medien mit auch nur einem Wort erwähnt wurde. Jan […] hieß der Junge, Zelle 33/4/JVA Rosdorf. Vielleicht kannst du ja eventuell sowas wie einen Nachruf, möglichst vor breiter Öffentlichkeit für ihn formulieren?“</em></p>
<p>Jena, 23. März 2020</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/nachruf-rosdorf/">Nachruf auf Gefangenen aus der JVA Rosdorf – erhängt und totgeschwiegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Telefonie-Preise in JVA Rosdorf gesenkt – dank Engagement der GG/BO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 16:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Telio Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: In einem Brief von Ende Oktober 2019 hat ein Gefangener der JVA Rosdorf davon berichtet, wie dank der Telio-Kampagne der GG/BO die Kosten für Telefonate für die Gefangenen gesenkt wurden. Wir geben die Zeilen des Gefangenen im Folgenden wieder. Darin stellt er auch die Frage, warum es möglich ist, dass Telio in...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/telefonie-preise-in-jva-rosdorf-gesenkt-dank-engagement-der-gg-bo/">Telefonie-Preise in JVA Rosdorf gesenkt – dank Engagement der GG/BO</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/11/28/telefonie-preise-in-jva-rosdorf-gesenkt-dank-engagement-der-gg-bo/">GG/BO Soligruppe Jena</a>: In einem Brief von Ende Oktober 2019 hat ein Gefangener der JVA Rosdorf davon berichtet, wie dank der Telio-Kampagne der GG/BO die Kosten für Telefonate für die Gefangenen gesenkt wurden. Wir geben die Zeilen des Gefangenen im Folgenden wieder. Darin stellt er auch die Frage, warum es möglich ist, dass Telio in unterschiedlichen JVAs für die gleiche Leistung unterschiedlich hohe Preise berechnet.</p>
<p>Jena, 28. November 2019</p>
<p><i>Also, die Telio-TEBs wurden dank der GG/BO und RA Dr. Oelbermann bereits gesenkt – von vormals 0,15€ (Festnetz) auf 0,04€ und von 0,25€ (Mobil) auf 0,05€. Das ist natürlich enorm, wofür so ziemlich jeder dankbar ist. Allerdings ist es immer noch genau das Doppelte wie z.B. in Berlin-Tegel, die den gleichen Anbieter wie wir haben, die berüchtigte Telio-Gesellschaft eben.</i></p>
<p><i>Warum der gleiche Anbieter für eine zu 100% identische Leistung in einem Bundesland (Niedersachsen) doppelt so hohe Gebühren wie in dem anderen „abgreifen“ darf, darauf wird jeglich Auskunft verweigert.</i></p>
<hr />
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/telefonie-preise-in-jva-rosdorf-gesenkt-dank-engagement-der-gg-bo/">Telefonie-Preise in JVA Rosdorf gesenkt – dank Engagement der GG/BO</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Die Soli-Gruppe Göttingen unterstützt Gefangene in der JVA Rosdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 22:46:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passiert eigentlich hinter den Mauern der Justizvollzugsanstalt Rosdorf? Um das herauszufinden haben sich im vergangenen Jahr einige Menschen zur Knast-Soli-Gruppe Göttingen zusammengeschlossen. Sie unterstützen die Gefangenen bei ihren Anliegen und bringen ihre Kritik an Gefängnissen an die Öffentlichkeit. WEITERLESEN →</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/die-soli-gruppe-goettingen-unterstuetzt-gefangene-in-der-jva-rosdorf/">Die Soli-Gruppe Göttingen unterstützt Gefangene in der JVA Rosdorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert eigentlich hinter den Mauern der Justizvollzugsanstalt Rosdorf? Um das herauszufinden haben sich im vergangenen Jahr einige Menschen zur Knast-Soli-Gruppe Göttingen zusammengeschlossen. Sie unterstützen die Gefangenen bei ihren Anliegen und bringen ihre Kritik an Gefängnissen an die Öffentlichkeit.</p>
<p><a href="https://www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/polizei_amp_justiz/die_knast_soli_gruppe_goettingen_unterstuetzt_gefangene_in_der_jva_rosdorf/">WEITERLESEN →</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/die-soli-gruppe-goettingen-unterstuetzt-gefangene-in-der-jva-rosdorf/">Die Soli-Gruppe Göttingen unterstützt Gefangene in der JVA Rosdorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>JVA Rosdorf psychologisiert gewerkschaftliches Engagement</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 09:51:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Sven Herhold, der seit November um die Behandlung seines schwer verletzten Knies kämpft, hat nach der letzten Vollzugsplanung folgendes zu lesen bekommen: „Im direkten Nachgang dieser Vollzugsplanungskonferenz wurde ersichtlich, dass im Zuge dieser Auseinandersetzung Herr Herold, der in dieser Sache mittlerweile anwaltlich vertreten wird, Gelegenheiten zu nutzen scheint, mit seinem Thema (Behandlung...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/jva-rosdorf-psychologisiert-gewerkschaftliches-engagement/">JVA Rosdorf psychologisiert gewerkschaftliches Engagement</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/07/25/jva-rosdorf-psychologisiert-gewerkschaftliches-engagement/">GG/BO Soligruppe Jena</a>: Sven Herhold, der seit November um die Behandlung seines schwer verletzten Knies kämpft, hat nach der letzten Vollzugsplanung folgendes zu lesen bekommen:</p>
<div class="entry-content">
<p>„Im direkten Nachgang dieser Vollzugsplanungskonferenz wurde ersichtlich, dass im Zuge dieser Auseinandersetzung Herr Herold, der in dieser Sache mittlerweile anwaltlich vertreten wird, Gelegenheiten zu nutzen scheint, mit seinem Thema (Behandlung seines Knies) an die Öffentlichkeit zu treten. Akutell behauptet Herr Herhold offensichtlich gegenüber Gefangenen-Gewerkschaften, dass er trotz seines schmerzenden Knies vom Anstaltsarzt gezwungen wurde, zu arbeiten. Fakt ist, der Gefangene wird seit seinem Unfall im November 2019 als unverschuldet ohne Arbeit geführt. Gearbeitet hat er seither durchweg nicht. Aus der Korresponenz des Gefangenen ergeben sich Hinweise auf betrügerisch-manipulatives Verhalten.“</p>
<p>Die JVA bezieht sich dabei auf <a href="https://ggbo.de/gefaengnisarzt-aus-der-jva-rosdorf-verpflichtet-schwer-verletzten-gefangenen-zur-arbeit/">unsere Pressemitteilung vom 2. Juli 2019</a>. Darin wird beschrieben, dass Herr Franke, der Leiter des medizinischen Dienstes der JVA, erklärt hat, dass er Sven Herhold nicht mehr krankschreiben werde. Erst nach der Veröffentlichung, am 3. Juli 2019, haben die anderen Anstaltsärzte, die ebenfalls in den Fall involviert sind, Sven Herhold aus anderen Gründen krankgeschrieben. Die JVA bemüht sich also nach Kräften, uns eine Falschdarstellung zu unterstellen, wo dies nicht der Fall ist.</p>
<p>Weiterhin stellt sich die Frage, ob der Verweis auf „Hinweise“ „aus der Korrespondenz des Gefangenen“ eine unrechtmäßige Kontrolle des Postverkehrs und der Telefonanrufe von Sven Herold bedeutet.</p>
<p>Viel beunruhigender ist jedoch, dass die JVA versucht, den legitimen Protest von Sven Herhold gegen die verweigerte medizinische Verhandlung als psychologischen Defekt, als „betrügerisch-manipulatives Verhalten“, abzutun. Die JVA zerstört nicht nur nachhaltig die Gesundheit eines Gefangenen, sondern unterstellt ihm auch problematische psychologische Neigungen, wenn er sich dagegen wehrt. Hier zeigen sich offen die totalitären Tendenzen in der totalen Institution Gefängnis.</p>
<p>Jena, 25. Juli 2019</p>
</div>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/jva-rosdorf-psychologisiert-gewerkschaftliches-engagement/">JVA Rosdorf psychologisiert gewerkschaftliches Engagement</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Gefängnisarzt aus der JVA Rosdorf verpflichtet schwer verletzten Gefangenen zur Arbeit</title>
		<link>https://ggbo.de/gefaengnisarzt-aus-der-jva-rosdorf-verpflichtet-schwer-verletzten-gefangenen-zur-arbeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2019 06:36:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Der Gefangene aus der JVA Rosdorf, dessen Knie seit einem Sportunfall im November 2018 gemäß einem externen fachärztlichen Guachten schwer verletztund trotzdem bis heute nicht behandelt worden ist, soll nun trotz anhaltender Verletzung und Schmerzen wieder arbeiten gehen. Das verfügte der Anstaltsarzt der JVA Rosdorf. Seit über sieben Monaten leidet der Gefangene unter...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefaengnisarzt-aus-der-jva-rosdorf-verpflichtet-schwer-verletzten-gefangenen-zur-arbeit/">Gefängnisarzt aus der JVA Rosdorf verpflichtet schwer verletzten Gefangenen zur Arbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/07/03/gefangnisarzt-aus-der-jva-rosdorf-verpflichtet-schwer-verletzten-gefangenen-zur-arbeit/">GG/BO Soligruppe Jena</a>: Der Gefangene aus der JVA Rosdorf, dessen Knie seit einem Sportunfall im November 2018 <a href="https://ggbo.de/unabhaengige-diagnose-zeigt-jva-rosdorf-hat-gesundheit-ihres-gefangenen-nachhaltig-geschaedigt/">gemäß einem externen fachärztlichen Guachten schwer verletzt</a>und trotzdem bis heute nicht behandelt worden ist, soll nun trotz anhaltender Verletzung und Schmerzen wieder arbeiten gehen. Das verfügte der Anstaltsarzt der JVA Rosdorf.</p>
<p>Seit über sieben Monaten leidet der Gefangene unter extremen Schmerzen. Er kann nur auf Krücken gehen und nimmt das harte Schmerzmittel Tilidin. Grund dafür ist eine schwere Verletzung des Knies: Er hat einen schweren Knorpelschaden, Mikrofrakturen (kleine Brüche) sowie Knochenabsplitterungen im Kniegelenk. Eine Behandlung, die wohl auf eine OP hinauslaufen würde, wird ihm bis heute verwehrt. Dies haben zwei von drei Anstaltsärzten so mit anschließender Reha-Maßnahme angezeigt; die entsprechenden ärztlichen Atteste liegen vor.</p>
<p>Nun hat der Anstaltsarzt verfügt, dass der Gefangene nur noch von ihm behandelt werden dürfe. Als dieser sich in der Sprechstunde vorstellig machte, zog der Arzt fünf Zeugen hinzu. Er begutachtete das Knie nicht und schaute sich auch die Akte nicht an, sondern erklärte kurzerhand, dass der Gefangene nicht mehr krankgeschrieben werde und zur Arbeit gehen solle. Nach § 38 des Niedersächsischen Justizvollzugsgesetzes unterliegen Gefangene der Arbeitspflicht. Eine Verweigerung der Arbeit wird bestraft.</p>
<p>Im Hintergrund laufen nach Anzeigen des Gefangenen Ermittlungsverfahren. Doch derartige Verfahren dauern in der Regel viel zu lange, als dass die Gefangenen ihre Rechte so durchsetzen könnten.</p>
<p>Als Solidaritätsgruppe Jena der Gefangenen-Gewerkschaft protestieren wir gegen diese grundsätzliche Verletzung der Gefangenenrechte – so heißt es doch in § 56 NJVollzG: „Die Vollzugsbehörde sorgt für die Gesundheit der oder des Gefangenen“ – und gegen die krasse Willkür des Arztes, der Anstalt und des Ministeriums. Wir rufen dazu auf, die Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen. Schreibt sie an und unterstützt die Forderung nach sofortiger Freilassung des Gefangenen zwecks unverzüglicher Behandlung des schwerverletzten Knies:</p>
<p>Justizvollzugsanstalt Rosdorf<b><br />
</b>Am Großen Sieke 8<br />
37124 Rosdorf<br />
Telefon (0551) 99 73 30<br />
Fax (0551) 99 73 31 70 5<br />
E-Mail: <a href="mailto:JVROS-Poststelle@justiz.niedersachsen.de">JVROS-Poststelle@justiz.niedersachsen.de</a></p>
<p>Niedersächsisches Justizministerium<br />
Am Waterlooplatz 1<br />
30169 Hannover<br />
Fax: 0511 / 120 5170<br />
E-Mail: <a href="mailto:poststelle@mj.niedersachsen.de">poststelle@mj.niedersachsen.de</a></p>
<p>Jena, 2. Juli 2019</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefaengnisarzt-aus-der-jva-rosdorf-verpflichtet-schwer-verletzten-gefangenen-zur-arbeit/">Gefängnisarzt aus der JVA Rosdorf verpflichtet schwer verletzten Gefangenen zur Arbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>GG/BO-ler kritisieren: JVA Rosdorf übervoll</title>
		<link>https://ggbo.de/gg-bo-ler-kritisieren-jva-rosdorf-uebervoll/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jun 2019 10:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Mitglieder der Gefangenen-Gewerkschaft aus der JVA Rosdorf haben die GG/BO-Soligruppe Jena darüber informiert, dass die JVA Rosdorf über ihre Kapazitäten belegt sei. Laut Informationen der Gefangenen seien aufgrund der Überbelegung die jeweils für bestimmte Zwecke gedachten Zugangszellen und auch die besonders gesicherten Hafträume (BGH) mit regulären Gefangenen belegt. Außerdem seien in mehrere...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gg-bo-ler-kritisieren-jva-rosdorf-uebervoll/">GG/BO-ler kritisieren: JVA Rosdorf übervoll</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/06/07/gg-bo-ler-kritisieren-jva-rosdorf-ubervoll/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GG/BO Soligruppe Jena</a>: Mitglieder der Gefangenen-Gewerkschaft aus der JVA Rosdorf haben die GG/BO-Soligruppe Jena darüber informiert, dass die JVA Rosdorf über ihre Kapazitäten belegt sei. Laut Informationen der Gefangenen seien aufgrund der Überbelegung die jeweils für bestimmte Zwecke gedachten Zugangszellen und auch die besonders gesicherten Hafträume (BGH) mit regulären Gefangenen belegt. Außerdem seien in mehrere Einzelzellen Doppelbetten gestellt worden.</p>
<div class="entry-content">
<p>Dies ist für die Gefangenen eine besondere Belastung und es ist auch eine Verletzung ihrer Rechte. Nach dem Niedersächsischen Justizvollzugsgesetz (NJVollzG) ist die BGH-Unterbringung als besondere Sicherungsmaßnahme gedacht, bei der die Gefangenen ärztlich zu begutachten sind (§ 81 und 85). Außerdem haben die Gefangenen ein gesetzliches Recht auf Einzelunterbringung (§ 20).</p>
<p>Wir fordern die JVA Rosdorf auf, Gefangene in den offenen Vollzug zu verlegen oder sie gleich zu entlassen, damit diese nicht die Folgen der Überbelegung ausbaden müssen!</p>
</div>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gg-bo-ler-kritisieren-jva-rosdorf-uebervoll/">GG/BO-ler kritisieren: JVA Rosdorf übervoll</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<item>
		<title>Unabhängige Diagnose zeigt: JVA Rosdorf hat Gesundheit ihres Gefangenen nachhaltig geschädigt</title>
		<link>https://ggbo.de/unabhaengige-diagnose-zeigt-jva-rosdorf-hat-gesundheit-ihres-gefangenen-nachhaltig-geschaedigt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 14:53:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Vor über zweieinhalb Monaten, am 13. Novmber 2018, hatte Sven Herhold, Gefangenen-Gewerkschafter in der JVA Rosdorf, einen Sportunfall, bei dem er sich sein Knie stark verletzte. In all der Zeit hat er weder eine ordentliche Begutachtung, geschweige denn eine Behandlung erhalten. Nach Stellen einer Strafanzeige und der Ankündigung weiterer rechtlicher Schritte wurde ihm...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/unabhaengige-diagnose-zeigt-jva-rosdorf-hat-gesundheit-ihres-gefangenen-nachhaltig-geschaedigt/">Unabhängige Diagnose zeigt: JVA Rosdorf hat Gesundheit ihres Gefangenen nachhaltig geschädigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/02/01/unabhangige-diagnose-zeigt-jva-rosdorf-hat-gesundheit-ihres-gefangenen-nachhaltig-geschadigt/">GG/BO Soligruppe Jena</a>: Vor über zweieinhalb Monaten, am 13. Novmber 2018, hatte Sven Herhold, Gefangenen-Gewerkschafter in der JVA Rosdorf, einen <a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/01/06/gefangenen-gewerkschafter-verklagt-jva-rosdorf-wegen-verweigerter-medizinischer-hilfe/">Sportunfall, bei dem er sich sein Knie stark verletzte</a>. In all der Zeit hat er weder eine ordentliche Begutachtung, geschweige denn eine Behandlung erhalten. Nach Stellen einer Strafanzeige und der Ankündigung weiterer rechtlicher Schritte wurde ihm am 30. Januar endlich eine Begutachtung ermöglicht.</p>
<div class="entry-content">
<p>Ein unabhängiger Facharzt aus dem Uniklinikum diagnostizierte per MRT, Ultraschall und Röntgenstrahlen, dass das Innen- und Außenband, die Patella-Sehne und der Meniskus gerissen seien. Inwiefern auch das vordere Kreuzband beschädigt ist, sei noch festzustellen. Der Arzt war schockiert darüber, dass diese schwerwiegende Verletzung über zweieinhalb unbehandelt geblieben war. Nun könne man nicht mehr konservativ behandeln, d.h. mit Schiene, Spritzentherapie und Phyiotherapie, sondern müsse operieren. Er könne nicht garantieren, dass Herr Herhold langfristig schmerzfrei bliebe. Eventuell könne das Kniegelenk sich sogar versteifen.</p>
</div>
<p><span id="more-4922"></span></p>
<div class="entry-content">
<p>Während der Ausführung wurde Herr Herhold in Handschellen gelegt. Deswegen konnte er seine Krücken kaum halten und wäre fast umgeknickt und umgefallen und heute sich womöglich wieder verletzt. Er erlebte das als Schikane und Rache dafür, dass er seine Rechte einklage.</p>
<p>Die Gesundheit von Herrn Herhold, gerade einmal 34 Jahre alt, ist damit von der Anstalt nachweislich beeinträchtigt worden. Es bleibt weiterhin offen, wie in der JVA eine ordentliche Rehabilitation stattfinden soll.</p>
<p>Nach der Begutachtung hat Herr Herhold mit der Göttinger Polizei telefoniert. Die Strafverfolgung des Sachverhalts geht damit von statten. Es wird noch zu sehen sein, welche Konsequenzen das für die JVA Rosdorf haben wird und inwiefern sich dadurch die medizinische Versorgung der Gefangenen verbessern wird.</p>
<p>Jena, 1. Februar 2019</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge </em><em>geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht is</em>t.</p>
</div>
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		<title>JVA Rosdorf will Gefangenen-Gewerkschaft zerschlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2019 17:38:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Aktive Gefangenen-Gewerkschafter aus der JVA berichten von zunehmenden Schikanen. Ein Mitglied und Mitunterstützer der Klage auf Mindestlohn wurde vom Vollzugsabteilungsleiter (VAL) vor mehreren Mitgefangenen zusammengestaucht, ob er denn auf jeden Zug aufspringe, dass er wisse, dass es um die Mindestlohnklage ginge und dass ihn das 100€ koste. Das ist nicht nur eine Einschüchterung, sondern...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/jva-rosdorf-will-gefangenen-gewerkschaft-zerschlagen/">JVA Rosdorf will Gefangenen-Gewerkschaft zerschlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/01/09/jva-rosdorf-will-gefangenen-gewerkschaft-zerschlagen/">GG/BO Soligruppe Jena</a>: Aktive Gefangenen-Gewerkschafter aus der JVA berichten von zunehmenden Schikanen. Ein Mitglied und Mitunterstützer der <a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2018/12/05/gefangenen-gewerkschafter-aus-jva-rosdorf-klagt-auf-mindestlohn/">Klage auf Mindestlohn</a> wurde vom Vollzugsabteilungsleiter (VAL) vor mehreren Mitgefangenen zusammengestaucht, ob er denn auf jeden Zug aufspringe, dass er wisse, dass es um die Mindestlohnklage ginge und dass ihn das 100€ koste. Das ist nicht nur eine Einschüchterung, sondern auch falsch, da verlorene Anträge nach § 109 StVollzG in der JVA Rosdorf in der Regel ca. 35€ kosten.</p>
<p><span id="more-4797"></span></p>
<div class="entry-content">
<p>GG/BO-ler und Klageführer der Mindestlohnklage, Sven Herhold, soll nun trotz <a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/01/06/gefangenen-gewerkschafter-verklagt-jva-rosdorf-wegen-verweigerter-medizinischer-hilfe/">seines kaputten und seit acht Wochen unbehandelten Knies</a> auf Krücken zur Arbeit. Da in niedersächsischen JVAs nach § 38 („Arbeitspflicht“) des Niedersächsischen Justizvollzugsgesetzes Zwangsarbeit herrscht, drohen ihm bei Arbeitsverweigerung Disziplinarmaßnahmen. Weiterhin wird ihm auf unfaire Art und Weise die vorzeitige Haftentlassung verweigert. Ein Mitarbeiter des Ambulanten Justizsozialdienstes (AJSD) aus Göttingen wollte sich bei der Anstalt telefonisch über die anstehende Vollzugsplanungskonferenz von Herrn Herold informieren und bekam als Antwort zu hören, dass er nicht kommen brauche, da Herr Herhold ohnehin nicht vorzeitig entlassen werden. Die Entscheidung steht damit offensichtlich schon vor der Konferenz fest.</p>
<p>Jetzt ist es an der Zeit, den Gefangenen-Gewerkschaftern in der JVA Rosdorf beizustehen und der Anstaltsleitung klar zu machen, dass ihr repressives Vorgehen gegen die gewerkschaftlichen Bestrebungen ihrer Zwangsarbeiter nicht unwidersprochen bleiben.</p>
<p>Briefe an die Sektion der GG/BO in der JVA Rosdorf gehen an:</p>
<p>Sven Herhold<br />
c/o JVA Rosdorf<br />
Am Großen Sieke 8<br />
37124 Rosdorf</p>
<p>GG/BO-Soligruppe Jena</p>
<p>9. Januar 2019</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge </em><em>geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht is</em>t.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/jva-rosdorf-will-gefangenen-gewerkschaft-zerschlagen/">JVA Rosdorf will Gefangenen-Gewerkschaft zerschlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Gefangene aus JVA Rosdorf verklagen Anstalt wegen verschwundener Briefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2019 17:22:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Drei Gefangene der JVA Rosdorf haben die Anstalt wegen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses angezeigt. In allen drei Fällen sind ausgehende oder eingehende Briefe „verloren gegangen“, darunter auch Post der Gefangenen-Gewerkschaft. Einer der Klageführer, Sven Herhold, ist aufgrund seines Engagements in der Gefangenen-Gewerkschaft in letzter Zeit zusehends Schikanen ausgesetzt. Die Sektion der Gefangenen-Gewerkschaft...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefangene-aus-jva-rosdorf-verklagen-anstalt-wegen-verschwundener-briefe/">Gefangene aus JVA Rosdorf verklagen Anstalt wegen verschwundener Briefe</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/01/06/gefangene-aus-jva-rosdorf-verklagen-anstalt-wegen-verschwundener-briefe/">GG/BO Soligruppe Jena</a>: Drei Gefangene der JVA Rosdorf haben die Anstalt wegen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses angezeigt. In allen drei Fällen sind ausgehende oder eingehende Briefe „verloren gegangen“, darunter auch Post der Gefangenen-Gewerkschaft.</p>
<p>Einer der Klageführer, Sven Herhold, ist aufgrund seines Engagements in der Gefangenen-Gewerkschaft in letzter Zeit zusehends Schikanen ausgesetzt. Die Sektion der Gefangenen-Gewerkschaft in der JVA Rosdorf hatte zuletzt <a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2018/12/05/gefangenen-gewerkschafter-aus-jva-rosdorf-klagt-auf-mindestlohn/">auf Mindestlohn geklagt</a> und <a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/01/06/gefangenen-gewerkschafter-verklagt-jva-rosdorf-wegen-verweigerter-medizinischer-hilfe/">auf die unzureichende medizinische Versorgung hingewiesen</a>. Insofern liegt die Vermutung nahe, dass die „verlorene Post“ mit der Unterdrückung gewerkschaftlicher Tätigkeiten im Zusammenhang steht.</p>
<p><span id="more-4795"></span></p>
<p>Als Soligruppe Jena der Gefangenen-Gewerkschaft rufen wird daher dazu auf, den Gefangenen-Gewerkschaftern der JVA Rosdorf umso mehr Postkarten und Briefe zu schicken. Diese können adressiert werden an:</p>
<p>Sven Herhold<br />
c/o JVA Rosdorf<br />
Am Großen Sieke 8<br />
37124 Rosdorf</p>
<p>GG/BO-Soligruppe Jena</p>
<div class="entry-content">
<p>Jena, 6. Januar 2019</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge </em><em>geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht is</em>t.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefangene-aus-jva-rosdorf-verklagen-anstalt-wegen-verschwundener-briefe/">Gefangene aus JVA Rosdorf verklagen Anstalt wegen verschwundener Briefe</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Gefangenen-Gewerkschafter verklagt JVA Rosdorf wegen verweigerter medizinischer Hilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2019 17:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Sven Herhold, aktives Mitglied der Gefangenen-Gewerkschaft, hatte am 13. November 2018 einen Sportunfall. Dabei verletzte er sich sein Knie so stark, dass er seitdem auf Gehhilfen angewiesen ist. In den acht Wochen bis heute hat er weder eine ordentliche ärztliche Begutachtung, noch eine angemessene Behandlung erhalten. Nun hat der die Anstaltsleitung verklagt....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefangenen-gewerkschafter-verklagt-jva-rosdorf-wegen-verweigerter-medizinischer-hilfe/">Gefangenen-Gewerkschafter verklagt JVA Rosdorf wegen verweigerter medizinischer Hilfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2019/01/06/gefangenen-gewerkschafter-verklagt-jva-rosdorf-wegen-verweigerter-medizinischer-hilfe/">GG/BO Soligruppe Jena</a>: Sven Herhold, aktives Mitglied der Gefangenen-Gewerkschaft, hatte am 13. November 2018 einen Sportunfall. Dabei verletzte er sich sein Knie so stark, dass er seitdem auf Gehhilfen angewiesen ist. In den acht Wochen bis heute hat er weder eine ordentliche ärztliche Begutachtung, noch eine angemessene Behandlung erhalten. Nun hat der die Anstaltsleitung verklagt.</p>
<p><span id="more-4793"></span></p>
<p>Schon vor einem Monat berichtete er der Solidaritätsgruppe Jena der Gefangenen-Gewerkschaft ausführlich von seiner Situation und kündigte an, dass er Strafanzeige stellen werde. Sie Situation ist bis heute unverändert. Deswegen sah er sich gezwungen, die JVA im Zusammenhang mit der verweigerten medizinischen Behandlung zu verklagen.</p>
<div class="entry-content">
<p>Immer wieder berichten aktive Gefangenen-Gewerkschafter*innen von der verweigerten oder stark eingeschränkten medizinischen Versorgung im Strafvollzug. Diese Einzelfälle verdichten sich zu dem Bild, dass die Menschen von den Bedingungen des Strafvollzugs erst systematisch krank gemacht werden, dann aber keine angemessene gesundheitliche Versorgung erhalten. Die Gefangenen-Gewerkschaft stellte ihre Kritik an den Zuständen im Strafvollzug erst im September 2018 mit <a href="https://www.aktionstage-gefaengnis.de/wp-content/uploads/2018/07/GGBOPapier-zur-medizinischen-Versorgung-im-Knast-2.pdf">ihrem Positionspapier</a> bei den <a href="https://www.aktionstage-gefaengnis.de/">Aktionstagen Gefängnis</a> vor.</p>
<p>Der Umgang mit Sven Herhold ist nicht nur unmoralisch, er ist auch illegal. Nach § 2 des Niedersächsischen Justizvollzugsgesetzes (NJVollzG) gilt der Angleichungsgrundsatz, d.h. Gefangene haben abgesehen vom Freiheitsentzug dieselben Lebensbedingungen zu genießen wie in Freiheit. Als Solidaritätsgruppe Jena fordern wir die Leitung der JVA Rosdorf deshalb auf, die Gesundheit von Sven Herhold und der anderen Gefangenen nicht weiter zu ruinieren, sondern ihnen unverzüglich eine angemessene medizinische Versorgung zukommen zu lassen.</p>
<p>Im Folgenden dokumentieren wir den Bericht von Sven Herhold über die verweigerte medizinische Behandlung:</p>
<p>„Seit meinem Sportunfall am 13.11.2018 (Knie verdreht) beim Fußball laufe ich an Gehhilfen. Am 14.11.2018 war ich beim Anstaltsarzt, der hat mich nur gefragt, was ich habe, da habe ich ihm das gesagt (wie oben). Das Knie, bis zum heutigen Tag, 10.12.2018 – 27 Tage später – ist weder behandelt, noch durch einen Arzt begutachtet worden. Man hat mir nur gesagt: Kühlen, Ibu nehmen (Schmerzmittel) und Gel. Mein Knie ist kaputt, nachts könnte ich vor richtig starken Schmerzen heulen. Ich kann keine Ibuprofen nehmen, die schlagen auf Niere und Leber.</p>
<p>Jetzt vor 5 Tagen sollte ich zur Arbeit gehen, mit Gehhilfen. Wo ich auf der Treppe stand, sagte man zu mir, dass ich wieder hochkommmen sollte, man wollte nur gucken, ob ich zur Arbeit gehe oder AV (Arbeitsverweigerung) mache. Man sagte auch schon, ich soll nicht simulieren, da ich keine Lust habe zu arbeiten. Dann habe ich mit meinem Anwalt gedroht und gesagt, ich bin ein Mensch, kein Tier, warum ich so behandelt werde.</p>
<p>Dann hat man mich bis zum 18.12.2018 erstmal krankgeschrieben, aber mein Knie, was klar und deutlich kaputt ist (Bänder/Meniskus 85%) nicht angeguckt bzw. behandelt.</p>
<p>Beschwerde an die Anstaltsleitung hat auch nichts gebracht, die ich schrieb. Ich werde Strafantrag stellen.</p>
<p>Mein Knie ist kaputt und ich kann es nicht mehr gerade machen, geschweige denn ohne Gehhilfen kann ich auch nicht mehr laufen. Ich habe Angst um meine Gesundheit, ich weiß auch nicht mehr weiter, bin am Ende.“</p>
<p>GG/BO-Soligruppe Jena</p>
<p>Jena, 6. Januar 2019</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge </em><em>geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht is</em>t.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefangenen-gewerkschafter-verklagt-jva-rosdorf-wegen-verweigerter-medizinischer-hilfe/">Gefangenen-Gewerkschafter verklagt JVA Rosdorf wegen verweigerter medizinischer Hilfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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