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	<title>Baden-Württemberg Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>Baden-Württemberg Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>Verlegung in die JVA Bühl zieht sich: Wie eine Inhaftierte die Corona-Monate hinter Gittern erlebte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 17:15:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beitrag BNN.de lesen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/verlegung-in-die-jva-buehl-zieht-sich-wie-eine-inhaftierte-die-corona-monate-hinter-gittern-erlebte/">Verlegung in die JVA Bühl zieht sich: Wie eine Inhaftierte die Corona-Monate hinter Gittern erlebte</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bnn.de/nachrichten/politik/verlegung-in-die-jva-buehl-zieht-sich-wie-eine-inhaftierte-die-corona-monate-hinter-gittern-erlebte">Beitrag BNN.de lesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/verlegung-in-die-jva-buehl-zieht-sich-wie-eine-inhaftierte-die-corona-monate-hinter-gittern-erlebte/">Verlegung in die JVA Bühl zieht sich: Wie eine Inhaftierte die Corona-Monate hinter Gittern erlebte</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Erster Toter nach Besuchsverbot im deutschen Knastwesen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 19:43:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Leipzig: &#8222;Ab dem 23. März 2020 sind Besuche in Justizvollzugsanstalten generell ausgesetzt. Dies betrifft auch Angehörige und sonstige nahestehende Personen. Über notwendige Ausnahmen beispielsweise bei Verteidigerbesuchen entscheidet im Einzelfall die Anstaltsleitung&#8220; verkündete das sächsische Justizministerium gestern kurz auf der Corona Sonderseite des Freistaates Sachsen. Damit werden nach Ansicht von inzwischen über 50 europäischen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/erster-toter-covid-jva/">Erster Toter nach Besuchsverbot im deutschen Knastwesen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://leipzig.ggbo.de">GG/BO Soligruppe Leipzig</a>: &#8222;Ab dem 23. März 2020 sind Besuche in Justizvollzugsanstalten generell ausgesetzt. Dies betrifft auch Angehörige und sonstige nahestehende Personen. Über notwendige Ausnahmen beispielsweise bei Verteidigerbesuchen entscheidet im Einzelfall die Anstaltsleitung&#8220; verkündete das sächsische Justizministerium gestern kurz auf der Corona <a href="https://www.coronavirus.sachsen.de/gerichte-staatsanwaltschaften-und-justizvollzug-4336.html#a-4436">Sonderseite des Freistaates Sachsen</a>. Damit werden nach Ansicht von inzwischen über 50 europäischen NGOs massiv und unverhältnismäßig Grundrechte verletzt sowie externe Beobachtung ausgeschlossen. -&gt; <a href="https://ggbo.de/covid-19/">https://ggbo.de/covid-19/</a></p>
<p>Vor dem Hintergrund veröffentlichen wir den Bericht des Sicherungsverwahrten Thomas Meyer-Falk, der durch seine gute Vernetzung einen Einblick in den Alltag der bundesweiten Haftanstalten hat:</p>
<p>&#8222;Am 17.0.3.2020 wurde in der JVA Bruchsal (Nordbaden) ein 25-jähriger irakischer Gefangener, also kurz nach Inkrafttreten des Besuchsverbots wegen Corona, tot in seiner Zelle aufgefunden. In der JVA Freiburg kam es, auch in Folge der ganzen Restriktionen wegen der Pandemie, zu einer Auseinandersetzung eines 39-jährigen Sicherheitsverwahrten mit dem Personal.<br />
<span style="color: #ffffff;">.<br />
</span><strong>Der Suizid in der JVA Bruchsal<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</strong>Wie die Lokalzeitung BNN (<a href="https://bnn.de/lokales/bruchsal/alles-deutet-auf-suizid-im-bruchsaler-gefaengnis-hin">https://bnn.de/lokales/bruchsal/alles-deutet-auf-suizid-im-bruchsaler-gefaengnis-hin</a>) berichtete, starb ein 25-jähriger irakischer Gefangener, nachdem das Justizministerium wegen der Corona-Pandemie alle Besuche in den Haftanstalten verboten hat. Seine Lebensgefährtin hätte ihn besuchen wollen. Er habe zwar noch mit ihr telefonieren dürfen, aber es steht zu vermuten, dass das kein echter Ersatz für den entgangenen Besuch war. Der Anstaltsleiter hingegen verbittet sich jede Schuldzuweisung und sieht keinerlei Zusammenhang zwischen Suizid und Besuchsverbot.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Einzelhaft für Herrn M.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</strong>Vor einigen Wochen berichtete ich über Herrn M., dem die Stationspsychologin in einem Therapiegespräch den Hinweis gab, ihm stehe es frei sich in seine Zelle zu begeben und wegzuhängen, nachdem er sich über aus seiner Sicht bestehende Ungerechtigkeiten im Haftalltag bei ihr beschwert hatte. Diese „paradoxe Intervention“, um eine solche habe es sich laut der Diplom-Psychologin gehandelt, wobei sie sich für diese entschuldigte, führte dazu, dass sich, auch bedingt durch die Corona-Maßnahmen, das Verhältnis verschlechterte.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
M. hätte in der 11. Kalenderwoche viele Besuche bekommen sollen, er feierte seinen 39. Geburtstag, außerdem stand eine Ausführung an, bei der er auch jemanden hätte treffen dürfen (bei einer Ausführung verlassen Sicherheitsverwahrte / Gefangene für ein paar Stunden die JVA, freilich von BeamtInnen bewacht). Fast alles wurde abgesagt, denn das Justizministerium kürzte erst die Besuchszeiten und verbot schließlich (siehe oben) Besuche völlig, ebenfalls die Ausführungen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Am 18.03.2020 kam es dann zu einer lauten Diskussion von Herrn M. mit dem stellvertretenden Stationsleiter, Herrn T. und Minuten später auch mit dem Bereichsdienstleiter W.! Wir hörten dann nur noch den durchdringenden Alarmton, denn einer der Beamten löste Anstaltsalarm aus, sodass binnen 2 Minuten über ein Dutzend BeamtInnen angerannt kamen. M. wurde in Handschellen abgeführt und kam in den „besonders gesicherten Haftraum“ (eine leere Zelle, nur eine Matratze am Boden, ein Loch im Boden als WC, eine Kamera an der Decke). Zwei Tage später verlegte die Anstalt ihn in den Sicherheitstrakt der Strafanstalt, wo er offenbar die Zelle nur in Hand- und Fußketten verlassen darf, weil er Herrn W. geschubst und damit angegriffen haben soll .<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Ist das erst der Anfang?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</strong>Die Einschränkungen im Haftalltag, für Menschen die sowieso ein sehr reduziertes Leben führen müssen, treffen die Gefangenen ganz unterschiedlich. Allerdings sind es durchaus harte Einschnitte, angefangen beim Besuchsverbot, weniger Zellenaufschluss, weniger Zeiten im Hof, Einkommensverluste (Schließung der Betriebe &#8211; und eine „Lohnfortzahlung“ gibt es nicht), und anderes mehr. Ja, auch die Freiheiten und Möglichkeiten der Menschen vor den Mauern werden erheblich beschränkt und insbesondere die Sorge um das eigene ökonomische Überleben wird von Tag zu Tag größer. Ich selbst würde also nicht davon sprechen wollen, dass Gefangene mit am stärksten betroffen sind (denken wir nur mal an die unbegleiteten Kinder an der türkisch-griechischen Grenze die Deutschland hatte aufnehmen wollen und denen nun die Einreise verwehrt wird, und es gibt Hunderttausende in vergleichbarer Lebenslage), aber die Einschnitte sind gravierend! Niemand weiß sicher, ob der Suizid des Gefangenen im Bruchsal ursächlich auf das Besuchsverbot zurückgeführt werden kann, aber der Gedanke liegt nahe.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Wenn die Maßnahmen nun Wochen oder Monate anhalten sollten, dürfte der Unmut, und bei manchen auch die Verzweiflung größer werden; damit teilen sie das Schicksal der Menschen vor den Gefängnismauern…<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Thomas Meyer-Falk<br />
c/o JVA (SV)<br />
Hermann-Herder-Str.8<br />
D-79104 Freiburg,</p>
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<div class="field-item even">
<p><a href="https://freedomforthomas.wordpress.com/">https://freedomforthomas.wordpress.com</a>&#8220;</p>
<p>Leipzig, 24. März 2020</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/erster-toter-covid-jva/">Erster Toter nach Besuchsverbot im deutschen Knastwesen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Gefangene protestieren in Freiburg gegen Coronavirus-Restriktionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2020 09:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Der Langzeitgefangene und Sicherungsverwahrte Thomas Meyer-Falk berichtet auf seinem Blog von den Einschränkungen von Gefangenenrechten und den Reaktionen der Inhaftierten der JVA Freiburg. Wir geben den Text im Folgenden wieder. Corona-bedingte Beschränkungen in JVA Freiburg An niemandem dürfte die Berichterstattung über den neuartigen CORONA-Virus vorbei gegangen sein. Nun treffen Behörden auch erheblich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefangene-protestieren-in-freiburg-gegen-coronavirus-restriktionen/">Gefangene protestieren in Freiburg gegen Coronavirus-Restriktionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Jena: Der Langzeitgefangene und Sicherungsverwahrte Thomas Meyer-Falk berichtet <a href="https://freedomforthomas.wordpress.com/2020/03/09/corona-bedingte-beschraenkungen-in-jva-freiburg/">auf seinem Blog</a> von den Einschränkungen von Gefangenenrechten und den Reaktionen der Inhaftierten der JVA Freiburg. Wir geben den Text im Folgenden wieder.</p>
<p><strong>Corona-bedingte Beschränkungen in JVA Freiburg</strong></p>
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<div class="field-items">
<div class="field-item even">
<p>An niemandem dürfte die Berichterstattung über den neuartigen CORONA-Virus vorbei gegangen sein. Nun treffen Behörden auch erheblich in die Besuchsmöglichkeiten von Gefangenen eingreifende Maßnahmen.</p>
</div>
</div>
</div>
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<div class="field-items">
<div class="field-item even">
<p><strong>JVA Freiburg in Baden-Württemberg</strong></p>
<p>Bislang haben hier Strafgefangene mehrere Stunden Besuch im Monat: im Bereich der Sicherungsverwahrung gelten noch umfangreichere Möglichkeiten. Per Aushang vom 4.3.2020 wurde die Besuchszeit nun im Bereich Strafhaft auf den gesetzlichen Mindestanspruch (§ 19 JVollzGB-3 sieht eine Stunde vor) und im Bereich Sicherungsverwahrung auf 10 Stunden (was der entsprechenden gesetzlichen Regelung für die SV entspricht) reduziert.</p>
<p><strong>Weitere Restriktionen</strong></p>
<p>Ebenfalls nur durch Aushang wurde mitgeteilt, dass alle schon vergebenen Termine widerrufen worden seien, man müsse jeden Termin neu beantragen. Was zur Folge hat, dass Personen, die ihre Anreise schon frühzeitig geplant haben (Zugticket/Hotelzimmer) nun möglicherweise auf erheblichen Kosten sitzen bleiben, wenn nämlich der eigentlich vereinbarte Termin nun nicht wahrgenommen werden kann.</p>
<p>Für den Bereich Sicherungsverwahrung waren die Bediensteten der Besuchsabteilung zumindest persönlich erreichbar und es wurde nach Kompromisslösungen gesucht, aber an der Begrenzung auf 10 Stunden führte nichts vorbei.</p>
<p>Ferner müssen alle BesucherInnen und externen Personen, mit Ausnahme der JVA-Beschäftigten, vor Betreten der Anstalt einen Fragebogen ausfüllen. Werde nur eine einzige Frage mit „JA“ beantwortet, ist der Zugang zur Anstalt zu verwehren. Gleiches gilt für jene Menschen, die nach Ansicht des Personals an der Torwache „offensichtlich Erkrankungszeichen zeigen“. Diesen soll der Zugang gleichfalls verboten werden.</p>
<p>All diese Maßnahmen gelten zeitlich unbefristet „bis auf weiteres“.</p>
<p><strong>Reaktion der Insassen</strong></p>
<p>Im Bereich der Sicherungsverwahrung kam es umgehend zu Schreiereien und lautstarken Protesten. BesucherInnen, die in den nächsten Tagen oder in der kommenden Woche anreisen wollten, haben längst Zugtickets gebucht, Hotelzimmer reserviert und stehen nun eventuell vor verschlossenen Toren. Einzelne Insassen haben sich jetzt schriftlich beschwert oder wollen Klage bei Gericht einreichen. Zum einen mutet willkürlich an, dass die Beschäftigten dem Wortlaut der Verfügung nach ausdrücklich nicht betroffen sind, d.h. wenn diese nun hustend, schniefend, niesend über die Gänge flanieren, dann ist das wohl so. Zum anderen muten die Maßnahmen völlig unverhältnismäßig an und stellen einen schweren Eingriff in die familiären und freundschaftlichen Bindungen der Betroffenen (Insassen, sowie deren Angehörige und FreundInnen) dar, gegen die sie sich erstmal nicht wirklich effektiv wehren können.</p>
<p>Folgt man den Medienberichten, wonach sich die Corona-Thematik über viele Monate, vielleicht auch ein oder zwei Jahre hinziehen wird, handelt es sich wohl auch nicht um eine nur sehr kurzzeitige Maßnahme.</p>
<p>Wohlgemerkt, in der JVA selbst gibt es keinen Coronaverdacht, es geht (angeblich) nur um den „Schutz der Bediensteten und Inhaftierten vor einer möglichen Erkrankung sowie (der) Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs und des Ablaufs“.</p>
<p>Thomas Meyer-Falk, c/o JVA (SV), Hermann-Herder-Str. 8, D-79104 Freiburg</p>
</div>
</div>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gefangene-protestieren-in-freiburg-gegen-coronavirus-restriktionen/">Gefangene protestieren in Freiburg gegen Coronavirus-Restriktionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Şemsettin Baltaş freigelassen</title>
		<link>https://ggbo.de/semsettin-baltas-freigelassen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ggbo-nbg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 14:52:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[§129a/b]]></category>
		<category><![CDATA[Bewährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangener Heilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Heilbronn]]></category>
		<category><![CDATA[Kurdischer Aktivist]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Repression gegen Kurden]]></category>
		<category><![CDATA[Semsettin Baltas]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung von Kurden]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgungserlaubnis]]></category>
		<category><![CDATA[Willkür]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Nürnberg: Wir freuen uns über die Freilassung Semsettin Baltaş aus der JVA Heilbronn. Semsettin saß seit seiner Verhaftung am 21.Juni.2018 in der JVA. Vorgeworfen wurden ihm u.a Spendensammlungen und der Verkauf von Bustickets zu Großveranstaltungen. Am Dienstag wurde er nach §129a/b und 36 Prozesstagen zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt. https://anfdeutsch.com/aktuelles/azadI-Semsettin-baltas-verurteilt-und-freigelassen-15219 Nürnberg, 7....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/semsettin-baltas-freigelassen/">Şemsettin Baltaş freigelassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>GG/BO Soligruppe Nürnberg: Wir freuen uns über die <a href="https://anfdeutsch.com/aktuelles/azadI-Semsettin-baltas-verurteilt-und-freigelassen-15219">Freilassung Semsettin Baltaş aus der JVA Heilbronn</a>. Semsettin saß seit seiner Verhaftung am 21.Juni.2018 in der JVA. Vorgeworfen wurden ihm u.a Spendensammlungen und der Verkauf von Bustickets zu Großveranstaltungen. Am Dienstag wurde er nach §129a/b und 36 Prozesstagen zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt.</p>
<p><a href="https://anfdeutsch.com/aktuelles/azadI-Semsettin-baltas-verurteilt-und-freigelassen-15219">https://anfdeutsch.com/aktuelles/azadI-Semsettin-baltas-verurteilt-und-freigelassen-15219</a></p>
<p>Nürnberg, 7. November 2019</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/semsettin-baltas-freigelassen/">Şemsettin Baltaş freigelassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Stadt hinter Mauern: JVA-Sommerserie &#8211; Gefangenengewerkschaft fordert den Mindestlohn</title>
		<link>https://ggbo.de/stadt-hinter-mauern-jva-sommerserie-gefangenengewerkschaft-fordert-den-mindestlohn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2019 15:45:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WEITERLESEN →</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/stadt-hinter-mauern-jva-sommerserie-gefangenengewerkschaft-fordert-den-mindestlohn/">Stadt hinter Mauern: JVA-Sommerserie &#8211; Gefangenengewerkschaft fordert den Mindestlohn</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.leonberger-kreiszeitung.de/inhalt.stadt-hinter-mauern-jva-sommerserie-gefangenengewerkschaft-fordert-den-mindestlohn.f3fea144-4c66-41f5-82d2-e98df36539b7.html">WEITERLESEN →</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/stadt-hinter-mauern-jva-sommerserie-gefangenengewerkschaft-fordert-den-mindestlohn/">Stadt hinter Mauern: JVA-Sommerserie &#8211; Gefangenengewerkschaft fordert den Mindestlohn</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>&#8222;Freitode&#8220; in der JVA Ravensburg (BaWü) &#8211; GG/BO fordert Aufklärung</title>
		<link>https://ggbo.de/freitode-in-der-jva-ravensburg-bawue-ggbo-fordert-aufklaerung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 23:59:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kette von Suiziden reißt in bundesdeutschen Haftanstalten nicht ab. Nun werden zwei tote Gefangene aus der Ravensburger JVA gemeldet. Die offizielle Statistik weist für Haftanstalten in Baden-Württemberg bislang acht Selbsttötungen im Jahre 2016 aus. In der Regel sind diese vermeidbaren Tode auf eine mangelnde medizinische Versorgung und eine unterlassene Hilfeleistung zurückzuführen. Nur über einen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/freitode-in-der-jva-ravensburg-bawue-ggbo-fordert-aufklaerung/">&#8222;Freitode&#8220; in der JVA Ravensburg (BaWü) &#8211; GG/BO fordert Aufklärung</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kette von Suiziden reißt in bundesdeutschen Haftanstalten nicht ab. Nun werden zwei tote Gefangene aus der Ravensburger JVA gemeldet. Die offizielle Statistik weist für Haftanstalten in Baden-Württemberg bislang acht Selbsttötungen im Jahre 2016 aus. In der Regel sind diese vermeidbaren Tode auf eine mangelnde medizinische Versorgung und eine unterlassene Hilfeleistung zurückzuführen.</p>
<p><span id="more-2696"></span></p>
<p>Nur über einen öffentlichen Druck können die miserablen Haftbedingungen thematisiert und letztlich abgestellt werden. Aus Sicht der GG/BO kann nicht folgenlos zur Tagesordnung übergegangen werden. &#8222;Die vor einigen Monaten vom Justizministerium Baden-Württembergs eingesetzte ´Expertenkommission´ hat augenscheinlich komplett versagt,&#8220; beklagt GG/BO-Sprecher, Oliver Rast.</p>
<p>In der hiesigen JVA hat die GG/BO einige Dutzend Mitglieder. Die GG/BO wird im Rahmen ihrer Möglichkeit darauf hinwirken, dass der &#8222;Tod unter staatlicher Aufsicht&#8220; nicht nur breiter diskutiert, sondern skandalisiert wird. &#8222;Es zeigt sich zum wiederholten Male, dass Gefängnisse als Verwahranstalt für die inhaftierten Menschen ein wahrhaft lebensgefährlicher Ort sind &#8211; und in der Konsequenz abgeschafft gehören,&#8220; so Rast abschließend.</p>
<p>Berlin, 08. September 2016</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Justizvollzugsanstalt_Ravensburg#/media/File:Ravensburg_JVA_01.jpg">Bildquelle</a></p>
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		<title>Gefangenengewerkschaft kritisiert JVA Freiburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 13:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die bundesweit tätige Gefangenengewerkschaft GG/BO übt harsche Kritik an der JVA Freiburg. Die Anstaltsleitung würde die verteilung von Werbebroschüren und Mitgliedsanträgen verhindern. Ein Insasse der JVA Freiburg ist Mitglied und Sprecher der Gefangenengewerkschaft GG/BO, die ihm vierseitige Flugblätter zukommen lassen wollte. Die Flugblätter, die neben Kontaktadressen und allgemeinen Informationen zu Forderungen nach Mindestlohn oder voller...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="text small">
<p style="text-align: justify;">Die bundesweit tätige Gefangenengewerkschaft GG/BO übt harsche Kritik an der JVA Freiburg. Die Anstaltsleitung würde die verteilung von Werbebroschüren und Mitgliedsanträgen verhindern. Ein Insasse der JVA Freiburg ist Mitglied und Sprecher der Gefangenengewerkschaft GG/BO, die ihm vierseitige Flugblätter zukommen lassen wollte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2562"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Flugblätter, die neben Kontaktadressen und allgemeinen Informationen zu Forderungen nach Mindestlohn oder voller Sozialversicherung auch Beitrittserklärungen enthalten, sollte er unter den Häftlingen verteilen. Die Gefängnisleitung untersagte dies mit der Begründung, es handel sich dabei um unerlaubte Beilagen. Die Anordnung ist laut Gewerkschaft GG/BO unrechtmäßig, weil dadurch das Recht auf informelle Selbstbestimmung eingeschränkt werde. Nun soll das Landgericht Freiburg die Sache prüfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/freiburg-gefangenengewerkschaft-kritisiert-jva/-/id=1552/did=17888180/nid=1552/p37il2/index.html</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>JVA Freiburg schränkt Recht auf informelle Selbstbestimmung ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2016 13:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit über zwei Wochen wird dem Gefangenen A. S. ,unserem Kollegen, Mitglied und Sprecher der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) in der JVA Freiburg die Aushändigung von zugesandten Flyern der GG/BO verweigert. Nun beantragt er beim Landgericht Freiburg eine richterliche Überprüfung dieser Anordung. Es geht um mehrere vierseitige Flugblätter, welche neben Kontaktadressen und Beitrittserklärungen, vor allem einige...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit über zwei Wochen wird dem Gefangenen A. S. ,unserem Kollegen, Mitglied und Sprecher der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) in der JVA Freiburg die Aushändigung von zugesandten Flyern der GG/BO verweigert. Nun beantragt er beim Landgericht Freiburg eine richterliche Überprüfung dieser Anordung.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2552"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um mehrere vierseitige Flugblätter, welche neben Kontaktadressen und Beitrittserklärungen, vor allem einige allgemeine Informationen zur GG/BO enthalten. Begründet wurde diese Maßnahme damit, dass es sich hierbei um „unerlaubte Beilagen“ handle.</p>
<p style="text-align: justify;">Die GG/BO hat sich 2014 gegründet und hat mittlerweile einige hundert Mitglieder. Hinsichtlich der Gewerkschaftgründung stützt sie sich u.a. auf das Grundrecht, Interessensvereinigungen zu bilden, wie es der Artikel 9 Abs.3 Grundgesetz (Koalitionsrecht) vorsieht.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem ähnlichen Fall hat das Landgericht Krefeld im Dezember 2015 jedoch den Beschluss getroffen und festgestellt, dass die Nichtaushändigung von Werbebroschüren mit Mitgliedsanträgen an einen Gefangenen in der JVA Willich 1 rechtswidrig war.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Leitung der JVA Freiburg scheint dies allerdings (noch) nicht zu kümmern. Leichtfertig greift diese druch ihre Maßnahme in grundrechtlich geschützte Freiheiten, wie die der Informationellen Selbstbestimmung des Gefangenen ein und versucht darüber hinaus hier ein Exempel zu statuieren, um weitere Interaktion mit der GG/BO zu verhindern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir bewerten die Anhalteverfügung der Anstaltsleitung als Einschüchterungs- und Kriminalisierungsversuch von GewerkschafterInnen hinter Gittern und fordern die sofortige Aushändigung der einbehaltenen GG/BO-Infomaterialien!</p>
<p style="text-align: justify;">Freiburg, 01. August 2016</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.flickr.com/photos/tillwe/12018605433/in/photolist-jj3uF4">Bildquelle<br />
</a><br />
Kontakt:<br />
GG/BO Soligruppe Freiburg<br />
E-Mail: ggbo_support_freiburg@riseup.net</p>
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		<title>Infoveranstaltung in Freiburg: Gefangenen-Gewerkschaft und Gefangenenkampf praktisch. Gespräch mit Ex-Gefangenen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2016 16:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Infotext der Veranstalter*innen: Gefangenen-Gewerkschaft und Gefangenenkampf praktisch. Gespräch mit Ex-Gefangenen. Die inhaftierten Arbeiter*innen und ihre Kämpfe werden durch die Knastmauern und die Ignoranz der Medien vom Rest der Gesellschaft isoliert. Das haben wir zuletzt in Bezug auf die Repression gegen die Gefangenen-Gewerkschaft GG/BO in der JVA Untermaßfeld oder den Hungerstreik der Gefangenen in der JVA...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/infoveranstaltung-in-freiburg-gefangenen-gewerkschaft-und-gefangenenkampf-praktisch-gespraech-mit-ex-gefangenen/">Infoveranstaltung in Freiburg: Gefangenen-Gewerkschaft und Gefangenenkampf praktisch. Gespräch mit Ex-Gefangenen.</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/07/ggboFreiburg_Seite_1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-2477" src="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/07/ggboFreiburg_Seite_1-700x540.jpg" alt="ggboFreiburg_Seite_1" width="700" height="540" srcset="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/07/ggboFreiburg_Seite_1-700x540.jpg 700w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/07/ggboFreiburg_Seite_1-300x231.jpg 300w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/07/ggboFreiburg_Seite_1-768x592.jpg 768w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/07/ggboFreiburg_Seite_1-800x617.jpg 800w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2016/07/ggboFreiburg_Seite_1.jpg 1968w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a>Infotext der Veranstalter*innen:</p>
<p>Gefangenen-Gewerkschaft und Gefangenenkampf praktisch.<br />
Gespräch mit Ex-Gefangenen.</p>
<p>Die inhaftierten Arbeiter*innen und ihre Kämpfe werden durch die Knastmauern und die Ignoranz der Medien vom Rest der Gesellschaft isoliert. Das haben wir zuletzt in Bezug auf die Repression gegen die Gefangenen-Gewerkschaft GG/BO in der JVA Untermaßfeld oder den Hungerstreik der Gefangenen in der JVA Butzbach gemerkt. Eine unserer Aufgaben besteht also darin, die Situation in den Knästen bekannt zu machen, den Gefangenen eine Stimme zu geben und über ihre Kämpfe zu informieren.</p>
<p>Deshalb werden wir am 19. Juli in Freiburg eine Info-Veranstaltungen mit ehemaligen Gefangenen durchführen und einen kurzen Input zum gefängnis-industriellen Komplex geben.</p>
<p><strong>Dienstag, 19. Juli 2016, 20 Uhr</strong><br />
<strong>KTS Freiburg, Baslerstraße 103<br />
<a href="http://kts-freiburg.org/spip/spip.php?article172">http://kts-freiburg.org/spip/spip.php?article172</a></strong></p>
<p>Anschließend wird der Ex-Gefangene und GG/BOler Georg H. über seinen<br />
Kampf in den österreichischen Haftanstalten sprechen.</p>
<p>Andere GG/BO-Aktive werden für eure Fragen zum Alltag des Strafvollzuges und<br />
zur Umgangsweise der Gefangenen mit schikanösen Maßnahmen der Vollzugsapparate zur Verfügung stehen.</p>
<p>Georg H. saß mehrere Jahre in zahlreichen österreichischen Knästen wegen Cannabisanbau ein und arbeitete dort in verschiedenen Bereichen. Schon 2014 hatte er in der österreichischen Justizanstalt Eisenstadt einen Hungerstreik durchgeführt. 2015 baute er die Gefangenen-Gewerkschaft in Österreich mit auf und am 10. Januar 2016 trat er mit seinem Mithäftling Oliver Riepan in einen Hungerstreik in der JA Graz- Karlau. Dabei nähte er sich den Mund zu. Der mehrwöchige Hungerstreik machte sowohl im Knast wie auch in der österreichischen Presse ganz schön Wirbel. So viel, dass die österreichischen Behörden ihn zum 1. März kurzerhand zwei Jahre vor dem eigentlichen Haftende<br />
entließen und ihn die BRD auswiesen. Mit zehnjährigem Einreiseverbot. Georg H. ist weiterhin in der GG/BO aktiv.</p>
<p>Eine Veranstaltung von:</p>
<p>Freie Arbeiter*innen Union Freiburg &#8211; <a href="http://freiburg.fau.org">http://freiburg.fau.org</a><br />
Autonome Antifa Freiburg &#8211; <a href="http://autonome-antifa.org">http://autonome-antifa.org</a><br />
Referat für politische Bildung &#8211; <a href="http://stura.org">http://stura.org</a><br />
EA Freiburg &#8211; <a href="http://kts-freiburg.org/ea">http://kts-freiburg.org/ea</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/infoveranstaltung-in-freiburg-gefangenen-gewerkschaft-und-gefangenenkampf-praktisch-gespraech-mit-ex-gefangenen/">Infoveranstaltung in Freiburg: Gefangenen-Gewerkschaft und Gefangenenkampf praktisch. Gespräch mit Ex-Gefangenen.</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>GG/BO gegen Schlechterstellung der inhaftierten Beschäftigten bei der Arbeitslosenversicherung &#8211; Engagierter Ex-Gefangener klagt</title>
		<link>https://ggbo.de/ggbo-gegen-schlechterstellung-der-inhaftierten-beschaeftigten-bei-der-arbeitslosenversicherung-engagierter-ex-gefangener-klagt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 15:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Inhaftierte Beschäftigte werden beim Arbeitslosengeld systematisch benachteiligt, seitdem die Bundesagentur für Arbeit arbeitsfreie Feiertage oder Sonntage nicht mehr in den Berechnungszeitraum der Arbeitslosenversicherung einbezieht. Bei gefangenen Arbeiter_innen zählt lediglich jeder real geleistete Werktag, sodass sie oft ein Drittel länger in einem Beschäftigungsverhältnis sein müssen, um bspw. nach der Haft Anspruch auf ALG I. zu bekommen....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/ggbo-gegen-schlechterstellung-der-inhaftierten-beschaeftigten-bei-der-arbeitslosenversicherung-engagierter-ex-gefangener-klagt/">GG/BO gegen Schlechterstellung der inhaftierten Beschäftigten bei der Arbeitslosenversicherung &#8211; Engagierter Ex-Gefangener klagt</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inhaftierte Beschäftigte werden beim Arbeitslosengeld systematisch benachteiligt, seitdem die Bundesagentur für Arbeit arbeitsfreie Feiertage oder Sonntage nicht mehr in den Berechnungszeitraum der Arbeitslosenversicherung einbezieht. Bei gefangenen Arbeiter_innen zählt lediglich jeder real geleistete Werktag, sodass sie oft ein Drittel länger in ei<span class="text_exposed_show">nem Beschäftigungsverhältnis sein müssen, um bspw. nach der Haft Anspruch auf ALG I. zu bekommen.</span><br />
<span class="text_exposed_show"><br />
Die GG/BO lehnt diese sozialrechtliche Diskriminierung der Arbeiter_innen hinter Gittern grundsätzlich ab &#8211; und reiht sich hierbei in eine ganze Reihe von Mitstreiter_innen ein, wie heute in der Tageszeitung 2Schwäbisches Tagblatt&#8220; nachzulesen ist: &#8222;Ungerecht findet es [die Schlechterstellung beim Arbeitslosengeld, Anm.] offenbar auch ein Großteil der Fachwelt, etwa die Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe, die katholische und evangelische Straffälligenhilfe und die Gefangenengewerkschaft in Berlin. Sogar die Justizministerien der Länder lehnen die Auslegung ab.&#8220;</span></p>
<p>Quelle: http://www.schwaebische-post.de/ueberregional/suedwest/10446429<br />
<a href="http://www.schwaebische-post.de/ueberregional/suedwest/10446429">Bildquelle</a></p>
<p>Berlin 08.02.2016</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/ggbo-gegen-schlechterstellung-der-inhaftierten-beschaeftigten-bei-der-arbeitslosenversicherung-engagierter-ex-gefangener-klagt/">GG/BO gegen Schlechterstellung der inhaftierten Beschäftigten bei der Arbeitslosenversicherung &#8211; Engagierter Ex-Gefangener klagt</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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