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	<title>Rote Hilfe Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>Rote Hilfe Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>Bericht von der Demonstration zur Frauen-JVA Chemnitz vom 7. März 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 08:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Am 7. März 2020 sind ca. 150 Leute aus verschiedenen Städten und von verschiedenen Gruppen zur Frauen-JVA Chemnitz gezogen, um den dort inhaftierten Frauen, Arbeiter*innen und Gewerkschafter*innen der GG/BO ihre Solidarität zu zeigen. So haben sie den 8. März, den internationalen Kampftag der Frau, beim Wort genommen: Sie haben den Frauen ein Zeichen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/bericht-von-der-demonstration-zur-frauen-jva-chemnitz-vom-7-maerz-2020/">Bericht von der Demonstration zur Frauen-JVA Chemnitz vom 7. März 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Am 7. März 2020 sind ca. 150 Leute aus verschiedenen Städten und von verschiedenen Gruppen zur Frauen-JVA Chemnitz gezogen, um den dort inhaftierten Frauen, Arbeiter*innen und Gewerkschafter*innen der GG/BO ihre Solidarität zu zeigen. So haben sie den 8. März, den internationalen Kampftag der Frau, beim Wort genommen: Sie haben den Frauen ein Zeichen geschickt, für die jeder Tag ein Kampf ums Überleben, um Würde und um die eigenen Rechte darstellt.</p>
<p><span id="more-5971"></span></p>
<div class="entry-content">
<p>Am 7. März sind ca. 150 Leute aus verschiedenen Städten und von verschiedenen Gruppen zur Frauen-JVA Chemnitz gezogen, um den dort inhaftierten Frauen, Arbeiter*innen und Gewerkschafter*innen der GG/BO ihre Solidarität zu zeigen. So haben sie den 8. März, den internationalen Kampftag der Frau, beim Wort genommen: Sie haben den Frauen ein Zeichen geschickt, für die jeder Tag ein Kampf ums Überleben, um Würde und um die eigenen Rechte darstellt.</p>
<p>Die 150 Teilnehmer*innen der Demonstration kamen aus verschiedenen ostdeutschen Städten, u.a. Chemnitz, Dresden, Leipzig, Halle, Jena und Magdeburg. Die Demonstration wurden außerdem, wie auch die letzten Jahre, von verschiedenen Organisationen unterstützt: von den Solidaritätsgruppen der <a href="https://ggbo.de/">GG/BO</a>, von den Antirepressionsorganisationen <a href="https://abcdd.org/">Anarchist Black Cross (ABC)</a> und <a href="https://rote-hilfe.de/">Rote Hilfe (RH)</a>, von feministischen und antifaschistischen Gruppen. Toll war, dass es dieses Jahr zum ersten Mal eine größere Gruppe kurdischer Mitdemonstrant*innen gab, die auch in ihrer Sprache Slogans riefen.</p>
<p>Die Demonstration begann am Campus der TU in der Reichenhainer Straße, anschließend ging es über die das Industriegebiet zum Besuchereingang der JVA in der Thalheimer Straße. Dabei wurden verschiedene Slogans gerufen, u.a. „Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen.“, „Frauen, die kämpfen, sind Frauen, die leben. Lasst uns das System aus den Angeln heben!“, „Freiheit für alle Gefangenen!“, „Jin, Jiyan, Azadi“ [deutsch: Frauen, Leben, Freiheit].</p>
<p>Die Polizei verfolgte wohl eine Deeskalationsstrategie. Zum ersten Mal in drei Jahren bewegten sie sich in kleinen Gruppen und ohne Helme um die Demo. Nur kurz vor Ende der Demonstration gab es auf dem Rückweg Uneinigkeit, ob wir als Demonstration die Straße verlassen und auf den Fußweg gehen sollten, und die Polizei stoppte die Demo. Nach zehn Minuten konnte eine Einigung gefunden werden und die Demo ging wie geplant weiter.</p>
<p>Die Kundgebung auf dem Parkplatz vor dem Besuchereingang war sehr schön. Es wurden zahlreiche Grußworte von anderen inhaftierten Gefangenen verlesen: aus der JVA Chemnitz selbst, aber auch von Thomas Meyer-Falk aus der JVA Freiburg, von Lisa Dorfer aus dem offenen Vollzug aus Katalonien, von einem Gefangenen aus der JVA Tonna. Außerdem wurde Musik gespielt, die sich Gefangene gewünscht hatten, und es gab eine musikalische Fahnen-Performance für die Gefangenen. Viele Demonstrant*innen schrieben während der Kundgebung Postkarten an Gefangene, die in den nächsten Tagen in die JVA Chemnitz geschickt werden.</p>
<p>Wir hatten zwei Tage nach der Demo die Gelegenheit, zwei Gefangene aus der JVA Chemnitz zu besuchen. Sie berichteten, dass es natürlich einige wenige Mitgefangene gab, die die Aktion blöd und nervig fanden, dass aber die meisten Gefangenen sehr angetan davon waren. Leider hatten einige Gefangene um die Uhrzeit Hofgang und konnten direkt hinter den dicken Mauern die Redebeiträge nicht verstehen. Auch einige Schließerinnen hörten zu und waren über die kritischen Worte an die Adresse der Schließerinnen nicht gerade zufrieden.</p>
<p>Auf der Abschlusskundgebung am Stadler Platz erzählte ein Mitglied der <a href="https://rotehilfesws.noblogs.org/">Roten Hilfe aus Südwestsachsen</a> von den Folgen der Angriffe, die die Polizei in den ersten beiden Jahren auf die Demo unternommen hatte. Es seien fast alle Anklagen, v.a. die gut 40 Anzeigen wegen Landfriedensbruch, eingestellt worden, es gebe auch Freisprüche. Nur ein Verfahren ziehe sich noch hin. Ein Überblickstext werde anlässlich des anstehenden letzten Prozesses noch veröffentlicht. An dieser Stelle erklären wir noch einmal unsere Solidarität mit allen Betroffenen der Polizeigewalt und mit allen Angeklagten von den ersten beiden Demos!</p>
<p>Wir möchten ein Riesen-Danke an alle organisierenden Gruppen und an alle Teilnehmer*innen schicken. Vor allem bedanken wir uns bei den Gefangenen der JVA Chemnitz, die trotz aller Widrigkeiten nicht aufgeben und weiter für ihre und unsere Rechte einstehen!</p>
<p>Jena, 11. März 2020</p>
</div>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/bericht-von-der-demonstration-zur-frauen-jva-chemnitz-vom-7-maerz-2020/">Bericht von der Demonstration zur Frauen-JVA Chemnitz vom 7. März 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Interview mit GG/BO-Sprecher Oliver Rast in der Beilage der &#8222;Roten Hilfe&#8220; (RH) in der Tageszeitung &#8222;junge Welt&#8220; zum &#8222;Tag der politischen Gefangenen&#8220; am 18. März</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 09:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse über uns]]></category>
		<category><![CDATA[Butzbach]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der politischen Gefangenen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>F: Wie fällt Deine Bilanz des letzten Jahres hinsichtlich der GG/BO-Arbeit aus? A: Es ist immer schwierig, einen Jahresrückblick gewerkschaftspolitischer und –rechtlicher Aktivitäten in zwei, drei Sätze zu packen. Um es auf eine uneinheitliche Kurzformel zu bringen: Es besteht weder der Anlass, in pure Euphorie auszubrechen, noch der, in Melancholie zu verfallen. Wir können festhalten,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/interview-mit-ggbo-sprecher-oliver-rast-in-der-beilage-der-roten-hilfe-rh-in-der-tageszeitung-junge-welt-zum-tag-der-politischen-gefangenen-am-18-maerz/">Interview mit GG/BO-Sprecher Oliver Rast in der Beilage der &#8222;Roten Hilfe&#8220; (RH) in der Tageszeitung &#8222;junge Welt&#8220; zum &#8222;Tag der politischen Gefangenen&#8220; am 18. März</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>F: Wie fällt Deine Bilanz des letzten Jahres hinsichtlich der GG/BO-Arbeit aus?</p>
<p>A: Es ist immer schwierig, einen Jahresrückblick gewerkschaftspolitischer und –rechtlicher Aktivitäten in zwei, drei Sätze zu packen. Um es auf eine uneinheitliche Kurzformel zu bringen: Es besteht weder der Anlass, in pure Euphorie auszubrechen, noch der, in Melancholie zu verfallen.<br />
Wir können festhalten, dass die GG/BO nicht nur deutschlandweit in den Haftanstalten angekommen ist, sondern in der interessierten Öffentlichkeit einen festen Platz eingenommen hat. Wir sind zu einem kleinen Faktor der Gewerkschaftsbewegung geworden – und das ist nicht wenig. Es ist den inhaftierten Gewerkschafter_innen und engagierten Gefangenen gelungen, mit sozialpolitischen Themen Gehör zu finden. Das ist keine Belanglosigkeit, wenn so genannte Insassen nicht mit dem Etikett „Kriminelle“ versehen werden, sondern als Menschen, die aus der Haft heraus Forderungen formulieren und deren Umsetzung verlangen.<br />
Gleichzeitig haben wir weiterhin – und in zunehmendem Maße – mit gravierenden organisatorischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Es ist bereits seit Monaten kaum mehr möglich, unseren Aufbauprozess innerhalb der Haftanstalten durch solidarische Netzwerke außerhalb der Gefängnisse zu flankieren, damit wir zeitnah und kraftvoll Initiativen aus den Knästen aufgreifen und befördern können.</p>
<p>F: Das heißt, dass Ihr Euch aktuell vor allem vor den Knasttoren verstärken müsst?</p>
<p>A: Ja, unbedingt. Es ist aus meiner Sicht derzeit unser größtes Manko, dass wir uns als GG/BO in einer Schieflage bewegen. In den Knästen wollen sich Hunderte Inhaftierte bewegen, aber uns gelingt es nur unzureichend, den Support vor den Knastmauern wirkungsvoll zu organisieren, weil uns letztlich die personellen Kräfte und die strukturellen Voraussetzungen fehlen.<br />
Es ist ein bisschen paradox: die GG/BO wird landauf und landab als Initiative der Selbstorganisierung inhaftierter und nicht inhaftierter Kolleg_innen breit wahrgenommen und mit sehr viel Wohlwollen bedacht. Allerdings fehlt der entscheidende Sprung: die Selbstaktivierung, die konkrete und aktive Unterstützung.<br />
Wir versuchen, über Regionaltreffen von GG/BO-Mitgliedern und GG/BO-Solidarischen unsere Basis draußen deutlich auszubauen, damit unsere Kolleg_innen drinnen die „soziale Schutzmacht“ GG/BO tatsächlich spüren können.</p>
<p>F: Aber während des Hunger- und Bummelstreiks in der JVA Butzbach ward ihr doch im letzten Dezember in aller Munde&#8230;</p>
<p>A: Das ist richtig. Die mediale Resonanz verdeckt aber, dass wir alles an Kraft und Struktur mobilisieren mussten, damit der Butzbacher Gefangenenprotest überhaupt zu einem Thema werden konnte. Ohne die Diskussionen und Aktivitäten der Kolleg_innen vom „Netzwerk für die Rechte gefangener Arbeiter_innen“ wären die Gefangenen in der JVA Butzbach und wir als Sprachrohr der eingeknasteten Gewerkschafter_innen allerdings nicht derart stark in die Öffentlichkeit gedrungen.<br />
Wir denken, dass „Butzbach“ eine gewisse Signalfunktion hat: es kann gelingen, dass inhaftierte und nicht inhaftierte Kolleg_innen nicht nur in der Aktion zusammenkommen, sondern auch öffentliche Debatten initiieren und zum Teil sogar prägen können. Möglicherweise war „Butzbach“ eine Art Vorlage für ähnliche Initiativen in anderen Haftanstalten dieser Republik&#8230;</p>
<p>F: Auffallend ist, dass Ihr im vergangenen Jahr einen regelrechten Veranstaltungsmarathon absolviert habt. Warum?</p>
<p>A: Wir bewegen uns permanent in einem Hyper-Aktivismus, der mitunter sehr strapaziös ist. Wir haben in den letzten Monate u.a. durch etwa vier Dutzend Veranstaltungen in der BRD und Österreich zahlreiche neue Kontakte herstellen oder vertiefen können. Vor allem in das gesamte Gewerkschaftsspektrum hinein und zu Akteur_innen in sozialen Bewegungen.<br />
Neben der Bekanntmachung der GG/BO-Forderungen und –Kampagnen war das Ziel, dass sich lokal und hierüber regional GG/BO-solidarische Gruppenzusammenhänge bilden, die die Koordination der GG/BO-Arbeit vor Ort übernehmen und einen direkten Draht zu unseren inhaftierten Mitgliedern und vielen, vielen Sympathisant_innen halten. Das ist leider zu selten wirklich eingetreten, deshalb pochen wir auch so stark darauf, die GG/BO zur Sache der gesamten basisgewerkschaftlichen und sozialen Bewegung zu machen&#8230;</p>
<p>F: Als GG/BO habt ihr sprichwörtlich Neuland betreten. Österreich. Wie kam es dazu?</p>
<p>A: Da basisgewerkschaftliche Solidarität grenzenlos und unteilbar ist, haben wir uns für den freundlichen Grenzübertritt entschieden. Zugegeben ein ambitioniertes Zusatz-Projekt der GG/BO, was auch von einigen Aktivist_innen kritisch gesehen wird.<br />
Wir stehen in Österreich erst am Anfang, auch wenn sich bereits Soli-Strukturen gebildet haben, Pressearbeit gemacht werden konnte und vor allem die ersten Organisierungsansätze in den Häf´n stattfinden.<br />
Entscheidend ist, dass wir – egal, ob in der BRD oder Österreich – solide Solidaritätsnetzwerke der GG/BO schaffen, damit wir die volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern, die uneingeschränkte Koalitionsfreiheit für Inhaftierte von draußen stark machen können. Knäste sind seitens Inhaftierter keine gewerkschaftsfreie Zone mehr – es bewegt sich ´was&#8230;</p>
<p>Berlin, 07.03.2016</p>
<p><a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Junge_Welt#/media/Datei%3AJw_logo-3c-einzeln.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildquelle</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/interview-mit-ggbo-sprecher-oliver-rast-in-der-beilage-der-roten-hilfe-rh-in-der-tageszeitung-junge-welt-zum-tag-der-politischen-gefangenen-am-18-maerz/">Interview mit GG/BO-Sprecher Oliver Rast in der Beilage der &#8222;Roten Hilfe&#8220; (RH) in der Tageszeitung &#8222;junge Welt&#8220; zum &#8222;Tag der politischen Gefangenen&#8220; am 18. März</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Rote Hilfe: Sonderausgabe zum 18. März</title>
		<link>https://ggbo.de/rote-hilfe-sonderausgabe-zum-18-maerz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2015 19:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Hilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonderausgabe der Roten Hilfe zum 18. März / Tag der politischen Gefangenen kann hier heruntergeladen werden:    </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/rote-hilfe-sonderausgabe-zum-18-maerz/">Rote Hilfe: Sonderausgabe zum 18. März</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonderausgabe der Roten Hilfe zum 18. März / Tag der politischen Gefangenen kann hier heruntergeladen werden:     <a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2015/03/Beilage-18-3_2015Web.pdf" target="_blank"><img decoding="async" class=" size-full wp-image-814 alignnone" src="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2015/03/dl_icon.jpg" alt="" width="30" height="30" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/rote-hilfe-sonderausgabe-zum-18-maerz/">Rote Hilfe: Sonderausgabe zum 18. März</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Grussbotschaft der Roten Hilfe e.V. zur GG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2014 13:59:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Hilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rote Hilfe e.V. &#124; Bundesvorstand 37022 Göttingen Tel.: 0551-7708008 Fax: 0551-7708009 Mail: bundesvorstand@rote-hilfe.de Web: www.rote-hilfe.de Göttingen, den 13.08.2014 Grußwort an die Kundgebung für Gewerkschaftsrechte auch im Knast am 14. August 2014 in Berlin Als Rote Hilfe e.V. unterstützen wir vor allem die Kämpfe der politischen Gefangenen. Ein Teil davon war und ist aber auch der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/grussbotschaft-der-roten-hilfe-e-v-zur-gg/">Grussbotschaft der Roten Hilfe e.V. zur GG</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rote Hilfe e.V. | Bundesvorstand<br />
37022 Göttingen<br />
Tel.: 0551-7708008<br />
Fax: 0551-7708009<br />
Mail: bundesvorstand@rote-hilfe.de<br />
Web: www.rote-hilfe.de</p>
<p>Göttingen, den 13.08.2014</p>
<p><strong>Grußwort an die Kundgebung für Gewerkschaftsrechte auch im Knast am 14. August 2014 in Berlin</strong></p>
<p>Als Rote Hilfe e.V. unterstützen wir vor allem die Kämpfe der politischen Gefangenen. Ein Teil davon war und ist aber auch der Kampf um die Rechte der Gefangenen im Allgemeinen. So unterstützt die Rote Hilfe, neben vielen Gefangenen, die aufgrund ihrer politischen Aktivitäten verurteilt wurden und werden, immer auch viele im Knast politisch aktiv gewordene Inhaftierte, die sich im emanzipatorischen Sinne etwa für Gefangenenrechte<br />
einsetzen, die Solidarität der Gefangenen untereinander stärken möchten, gegen Missstände ankämpfen usw.</p>
<p><span id="more-223"></span></p>
<p>Arbeitskampfthemen beziehungsweise gewerkschaftliche Aspekte im Knast selbst waren dabei in der bisherigen Tätigkeit jedoch weniger präsent &#8211; im Gegensatz dazu steht die eigentlich sehr hohe Bedeutung und ganz unmittelbare Nähe der Fragen von Lohnarbeit, Entlohnung und Organisierung für die Gefangenen in der BRD.</p>
<p>Umso erfreuter ist der Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V. über die Initiative von Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Tegel, die im Mai dieses Jahres nun eine Gefangenengewerkschaft gegründet haben. Die Rote Hilfe e.V. begrüßt die Initiative sehr und unterstützt im Rahmen ihrer Möglichkeiten bereits den Aufbau der Gewerkschaftsstrukturen; auch viele Rote Hilfe-Mitglieder in und außerhalb der Knastmauern unterstützen den Organisierungsprozess tatkräftig. Minimalste Löhne und keinerlei Möglichkeiten zur gewerkschaftlichen Organisierung &#8211; wie sie so genannten Arbeitnehmer*innen außerhalb der Knastmauern in der Regel zustehen &#8211; prägen den derzeit immer noch vorherrschenden Stand in den Gefängnissen.</p>
<p>Anlass genug, genau hier anzusetzen und für eine Veränderung zu kämpfen sowie Inhaftierte solidarisch zu organisieren. Vor dem Hintergrund der Diskussionen und baldigen Einführung des Mindestlohns muss es auch für Antirepressions-Strukturen ein klares Anliegen sein, den Kampf um gewerkschaftliche Rechte und gegen Arbeit zu Niedriglöhnen in den Gefängnissen der BRD zu unterstützen! Der Bundesvorstand grüßt in diesem Sinne hiermit die Teilnehmer*innen an der Kundgebung für Gewerkschaftsrechte im Knast in Berlin und wünscht den Initiativen viel Erfolg für die weitere Arbeit in und außerhalb der Gefängnismauern.</p>
<p>Solidarität ist unsere Waffe! Freiheit für alle politischen Gefangenen!</p>
<p>H. Lange für den Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/grussbotschaft-der-roten-hilfe-e-v-zur-gg/">Grussbotschaft der Roten Hilfe e.V. zur GG</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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