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	<title>JVA Tonna Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>JVA Tonna Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>Willkür und Machtmissbrauch im Fall Christopher Welsch – Ein Alarmruf aus dem Strafvollzug!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manuel Matzke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 18:31:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Gitterbox]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Bützow]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Tonna]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gefangenen Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) zeigt sich zutiefst erschüttert über die grausame Behandlung des thüringischen Gefangenen Christopher Welsch. Dieser Fall offenbart in schockierender Weise die Missstände im deutschen Strafvollzug, die durch Machtmissbrauch, Intransparenz und systematische Missachtung der Rechte von Gefangenen geprägt sind. Elf Wochen in einer „Gitterbox“ – eine grausame Bestrafung ohne Legitimation Christopher Welsch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/willkuer-und-machtmissbrauch-im-fall-christopher-welsch-ein-alarmruf-aus-dem-strafvollzug/">Willkür und Machtmissbrauch im Fall Christopher Welsch – Ein Alarmruf aus dem Strafvollzug!</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gefangenen Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) zeigt sich zutiefst erschüttert über die grausame Behandlung des thüringischen Gefangenen Christopher Welsch. Dieser Fall offenbart in schockierender Weise die Missstände im deutschen Strafvollzug, die durch Machtmissbrauch, Intransparenz und systematische Missachtung der Rechte von Gefangenen geprägt sind.</p>
<p><strong>Elf Wochen in einer „Gitterbox“ – eine grausame Bestrafung ohne Legitimation</strong></p>
<p>Christopher Welsch wurde in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Tonna elf Wochen lang in vollständiger Isolation unter menschenunwürdigen Bedingungen in einer sogenannten „Gitterbox“ gehalten. Zusätzlich musste er den Hofgang unter vollständiger Fesselung antreten. Diese Maßnahme, die den grundlegenden Prinzipien eines humanen Strafvollzugs widerspricht, ist mit nichts zu rechtfertigen. Sie stellt eine eklatante Verletzung von Menschenrechten dar und rückt den Strafvollzug gefährlich nah an die Definition von Folter.</p>
<p>Der Grund für diese drakonische Maßnahme? Ein Vorfall, der auf einem Krankenhausaufenthalt von Herrn Welsch im Juli 2023 im basierte. Nach einer Operation verlangte Herr Welsch rund 1,5 Stunden später zwei Scheiben Brot, da er Hunger verspürte. Der begleitende Beamte verweigerte dies unter Berufung auf angebliche medizinische Risiken. Als Herr Welsch reagierte, entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung. Erst nach der Intervention weiterer Beamter und Rücksprache mit dem Klinikpersonal erhielt Herr Welsch die Brotscheiben und beruhigte sich sofort.</p>
<p>Dennoch wurde dieser Vorfall Wochen später als „bedrohliches Verhalten“ gewertet und als Begründung für die extremen Maßnahmen in der JVA Tonna herangezogen. Dass ein Streit um zwei Scheiben Brot derart eskalieren konnte, offenbart nicht nur ein unverhältnismäßiges Vorgehen, sondern auch den Einsatz von Repression, um Gefangene zu disziplinieren und zu demütigen.</p>
<p><strong>Willkürliche Verlegungen: Systematische Schikane statt Resozialisierung</strong></p>
<p>Die systematische Missachtung grundlegender Rechte endet nicht bei der Absonderung in der „Gitterbox“. Trotz erfolgreicher Teilnahme an sozialtherapeutischen Gruppenprogrammen in der JVA Dresden, die deutliche Fortschritte in seiner Resozialisierung zeigten, wurde Christopher Welsch statt in eine sozialtherapeutische Anstalt (SothA) unter dem Vorwand einer „Sicherheitsmaßnahme“ in die JVA Bützow verlegt – 500 km entfernt von seiner Verlobten.</p>
<p>Die JVA Bützow bietet keine sozialtherapeutischen Maßnahmen an und macht durch die große Distanz den Kontakt zu seiner Verlobten nahezu unmöglich. Es entsteht der Eindruck, dass diese Verlegung gezielt dazu genutzt wurde, um die Beziehung des Paares zu sabotieren und jegliche soziale Bindung zu untergraben.</p>
<p><strong>Ein strukturelles Problem: Der Strafvollzug als Ort des Machtmissbrauchs</strong></p>
<p>Der Fall Christopher Welsch wirft ein Licht auf ein strukturelles Problem im deutschen Strafvollzug: Willkür und Machtmissbrauch scheinen eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Die erneute Einstufung als Sicherheitsrisiko, die überzogenen Sanktionen und die widersprüchlichen Entscheidungen hinsichtlich seiner Verlegung zeugen von einer Justizverwaltung, die sich selbst kaum kontrolliert.</p>
<p>Die zuständigen Justizministerien müssen sich der dringenden Frage stellen, ob der Strafvollzug in ihrer Verantwortung noch den Grundsätzen des Rechtsstaats genügt.</p>
<p><strong>Unsere Forderungen</strong></p>
<p>Die Gefangenengewerkschaft/Bundesweite Organisation fordert:</p>
<ol>
<li><strong>Sofortige Untersuchung</strong> der menschenunwürdigen Absonderung von Herrn Welsch in der JVA Tonna und die Ahndung der Verantwortlichen.</li>
<li><strong>Ein Ende der willkürlichen Sicherheitsverlegungen</strong>: Entscheidungen müssen transparent, objektiv und nachvollziehbar sein.</li>
<li><strong>Verlegung von Herrn Welsch in die sozialtherapeutische Einrichtung der JVA Waldheim</strong>, da diese mit ihrem Konzept seiner Entwicklung und seinem Resozialisierungsbedarf gerecht wird.</li>
<li><strong>Reform der Kontrollmechanismen im Strafvollzug</strong>, um Machtmissbrauch und rechtswidrige Maßnahmen zu verhindern.</li>
</ol>
<p><span id="more-6937"></span></p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
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		<title>JVA Tonna: Anstalt abgeriegelt und hausübergreifende Beschwerde von 171 Gefangenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 12:38:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Tonna]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Willkür]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Nach Informationen von Gefangenen aus dem Hafthaus S der JVA Tonna wurde gestern, am 30. März 2020, die gesamte Anstalt abgeriegelt. Die Gefangenen aller Hafthäuser bekamen Dauereinschluss und wurden je nach Hafthaus getrennt zum Hofgang geführt. Sie erhielten keine Information darüber, warum die Anstaltsleitung die Anstalt abgeriegelt hat und wie es weitergehen soll....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/tonna-beschwerde/">JVA Tonna: Anstalt abgeriegelt und hausübergreifende Beschwerde von 171 Gefangenen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2020/03/31/jva-tonna-anstalt-abgeriegelt-und-hausubergreifende-beschwerde-von-171-gefangenen/">GG/BO-Soligruppe Jena:</a> Nach Informationen von Gefangenen aus dem Hafthaus S der JVA Tonna wurde gestern, am 30. März 2020, die gesamte Anstalt abgeriegelt. Die Gefangenen aller Hafthäuser bekamen Dauereinschluss und wurden je nach Hafthaus getrennt zum Hofgang geführt. Sie erhielten keine Information darüber, warum die Anstaltsleitung die Anstalt abgeriegelt hat und wie es weitergehen soll.</p>
<div class="entry-content">
<p>Unabhängig von der Corona-Situation richteten sich 171 Gefangene, ca. ein Drittel der in der JVA Inhaftierten, mit einer gemeinsamen Beschwerde an die Anstaltsleitung und das Thüringer Justizministerium. Sie sprechen darin verschiedene Missstände an, unter anderem „katastrophale Informationspolitik“, „Personal- und Therapeutenmangel“ und Willkürmaßnahmen zu Lasten der Gefangenen.</p>
<p>Wir geben den Text der Beschwerde im Folgenden wieder:</p>
<p>„Hausübergreifende Beschwerde über Probleme in der JVA Tonna (an Anstaltsleitung, Justizministerium, Presse)</p>
<ul>
<li>Personalmangel,</li>
<li>Hinhaltetaktiken z.B. bei Vergabe von Lockerungen, Schreiben von Stellungnahmen etc.,</li>
<li>katastrophale Informationspolitik,</li>
<li>Gruppenbestrafung durch Streichung von TK-Ware von der Einkaufsliste,</li>
<li>keine bzw. mangelhafte, weil unzureichende Entlassungsvorbereitung,</li>
<li>kein Konzept für die Sotha, dafür ständige Therapeutenwechsel verbunden mit einer hohen Ausfallquote oder langen Wartezeiten auf Beginn der Einzel- oder Gruppentherapien (Therapeutenmangel),</li>
<li>willkürliche Anordnung der Fesselung bei Ausführungen durch die Abteilung Sicherheit,</li>
<li>keine zeitnahen Vorführungen zum LG Erfurt (z.B. termin um 10:00 Uhr, Abfahrt Tonna 9:00 Uhr, Abholung in Erfurt aber erst 16:30 oder 17:00) – der Gefangene muss also die gesamte Wartezeit (z.T. 7-8 Stunden) gefesselt im Warteraum (geflieste Zelle mit Holzstühlen) zubringen!“</li>
</ul>
<p>Jena, 31. März 2020</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/tonna-beschwerde/">JVA Tonna: Anstalt abgeriegelt und hausübergreifende Beschwerde von 171 Gefangenen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Gefangener berichtet über die Situation in der JVA Tonna</title>
		<link>https://ggbo.de/coronasituation-tonna/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 09:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[JVA Tonna]]></category>
		<category><![CDATA[Telio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GG/BO-Soligruppe Jena: Wir geben im Folgenden den Bericht eines Gefangenen aus der JVA Tonna vom 23. März 2020 wieder. Er spricht darin den Mangel an Desinfektionsmitteln und die hohen Telefonkosten an und beschwert sich darüber, dass die Häftlinge von den Beamten keine Aufklärung und Informationen erhalten. „Da ihr bereits wisst, dass jegliche Besuche und Ausgänge...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/coronasituation-tonna/">Gefangener berichtet über die Situation in der JVA Tonna</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gefangenensolijena.noblogs.org/post/2020/03/27/gefangener-berichtet-uber-die-situation-in-der-jva-tonna/">GG/BO-Soligruppe Jena:</a> Wir geben im Folgenden den Bericht eines Gefangenen aus der JVA Tonna vom 23. März 2020 wieder. Er spricht darin den Mangel an Desinfektionsmitteln und die hohen Telefonkosten an und beschwert sich darüber, dass die Häftlinge von den Beamten keine Aufklärung und Informationen erhalten.</p>
<div class="entry-content">
<p>„<i>Da ihr bereits wisst, dass jegliche Besuche und Ausgänge für Gelockerte gestrichen wurden, gehe ich nicht weiter auf diese Problematik ein. Allerdings mache ich darauf aufmerksam, dass die Firma Telio den Insassen nicht im Geringsten mit den Kosten fürs Telefonieren entgegenkommt, um den Kontakt zum sozialen Umfeld zu erhalten, obwohl es in dieser schwierigen Zeit für alle Insassen wichtig ist. Und neben der Post ist Telio die einzige Option.</i></p>
<p><i>Desweiteren habe ich euch zu berichten, dass die JVA keinerlei sicht- oder spürbaren Vorsichtsmaßnahmen einleitet. Denn die größte Gefahr, sich mit dem Covid-19-Virus zu infizieren, bilden jetzt die Bediensteten der JVA. Trotzdessen werden z.B. Haftraumkontrollen wie üblich durchgeführt.</i></p>
<p><i>Desweiteren mache ich darauf aufmerksam, dass sich unsere Anstaltsärztin weigert, die Zuarbeit für den Antritt einer Lagzeittherapie zu leisten, indem sie sagt, sie hätte keine Zeit dafür. Die Frage ist, was tut sie dann? Beratung zum Schutz vor Corona? Wohl kaum! Auf Fragen der Gefangenen, ob es bisher schon Coronafälle gibt, reagiert die Anstalt mit Schweigen.</i></p>
<p><i>Ich sehe unsere Anstalt als Reagenzglas für den Covid-19-Erreger und bin um das leibliche Wohl aller Gefangenen besorgt. Es gibt hier in der Anstalt weder Desinfektionsspender noch Atemschutz. Auch eine Isolation für den Einzelnen ist nicht möglich.</i></p>
<p><i>Mit meinem Brief möchte ich den Gefangenen hier eine Stimme geben.“</i></p>
<p>27. März 2020</p>
<p><em>Die von den einzelnen AutorInnen veröffentlichten Beiträge geben nicht die Meinung der gesamten GG/BO und ihrer Soligruppen wieder. Die GG/BO und ihre Soligruppen machen sich die Ansichten der AutorInnen nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text kenntlich gemacht ist.</em></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/coronasituation-tonna/">Gefangener berichtet über die Situation in der JVA Tonna</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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