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	Kommentare zu: Und wieder Kompletteinschluss in der JVA Chemnitz!	</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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		Von: FAU Sektion Chemnitz		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[FAU Sektion Chemnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2018 18:35:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Weitere Informationen zur Notlage der Gefangenen in der JVA Chemnitz:

Nach unseren Informationen, die von einer Inhaftierten in der JVA stammen, begann der Ausnahmezustand mit dem ersten Polizeieinsatz am letzten Montag, den 26. November. 
Seitdem finden immer wieder Razzien und willkürliche Raumdurchsuchungen statt. Der Aufschluss der Zellen, der ohnehin wegen chronischem Personalmangel auf 2 Stunden begrenzt ist verkürzte sich jetzt weiter auf eine Stunde pro Tag, wenn er nicht, wie am 6.12. ganz aufgehoben wurde, wodurch Essen oder Briefe abholen und Duschen gehen nicht mehr möglich war.
Außerdem wurden Besuche von Ärzt*innen und Zahnärzt*innen nicht zugelassen, die Mediziner*innen musste wieder aufbrechen, wodurch keine medizinische Versorgung mehr gewährleistet ist.
Dafür gab es mehrere Notarzt*einsätzte, die zusammen mit den Razzien und Polizei- und Zellenkontrollen für ein allgemeines Gefühl von Stress und verstärkter Unsicherheit unter den Gefangenen führen. 
Ein Terrorismus-Verdacht, der als Vorwand für die Durchsuchungen und die Polizeipräsenz diente, konnte nach unseren Angaben nicht bestätigt, sondern eher widerlegt werden, während die verstärkte Überwachung und die Einschränkungen für die Insassinnen* anhalten.
Der letzte Polizeieinsatz fand unseres Wissens am vergangenen Mittwoch, den 5.12. statt und verursachte weitere Probleme.
Beispielsweise wurden während vergangener Durchsuchungen auch Rechner konfisziert, mit der Ankündigung, dass der Inhalt &quot;überprüft&quot; würde, was nicht nur einen weiterer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Gefangenen darstellt, sondern auch Auszubildende bei ihren Prüfungsvorbereitungen behindert und so deren Zukunft negativ zu beeinflussen droht. 
Insgesamt sorgt dieser Zustand unter den eingesperrten Frauen* der JVA Chemnitz für viel Unmut, Frust und Verzweiflung. Eine Reihe von zur Zeit noch unüberschaubaren Folgeproblemen zeichnet sich ab. 
Wie so oft aber, wird den Beschwerden der Gefangenen nicht zugehört. Stattdessen wird mit weiteren Freiheitsbeschränkungen und Repression geantwortet oder gedroht.  

Deswegen wurden wir gebeten, möglichst laut und ausführlich über die unertragbaren Zustände im Chemnitzer Knast zu informieren. Tragt deswegen bitte alle Informationen schnellstmöglich weiter. Gerne auch nach vorhergehender Rückversicherung bei euren Gefängniskontakten. Lasst uns vielfältige Kommunikationswege nutzen, um die Situation sichtbarer werden zu lassen, so dass mehr öffentlicher Druck auf den Verantwortlichen der JVA lastet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weitere Informationen zur Notlage der Gefangenen in der JVA Chemnitz:</p>
<p>Nach unseren Informationen, die von einer Inhaftierten in der JVA stammen, begann der Ausnahmezustand mit dem ersten Polizeieinsatz am letzten Montag, den 26. November.<br />
Seitdem finden immer wieder Razzien und willkürliche Raumdurchsuchungen statt. Der Aufschluss der Zellen, der ohnehin wegen chronischem Personalmangel auf 2 Stunden begrenzt ist verkürzte sich jetzt weiter auf eine Stunde pro Tag, wenn er nicht, wie am 6.12. ganz aufgehoben wurde, wodurch Essen oder Briefe abholen und Duschen gehen nicht mehr möglich war.<br />
Außerdem wurden Besuche von Ärzt*innen und Zahnärzt*innen nicht zugelassen, die Mediziner*innen musste wieder aufbrechen, wodurch keine medizinische Versorgung mehr gewährleistet ist.<br />
Dafür gab es mehrere Notarzt*einsätzte, die zusammen mit den Razzien und Polizei- und Zellenkontrollen für ein allgemeines Gefühl von Stress und verstärkter Unsicherheit unter den Gefangenen führen.<br />
Ein Terrorismus-Verdacht, der als Vorwand für die Durchsuchungen und die Polizeipräsenz diente, konnte nach unseren Angaben nicht bestätigt, sondern eher widerlegt werden, während die verstärkte Überwachung und die Einschränkungen für die Insassinnen* anhalten.<br />
Der letzte Polizeieinsatz fand unseres Wissens am vergangenen Mittwoch, den 5.12. statt und verursachte weitere Probleme.<br />
Beispielsweise wurden während vergangener Durchsuchungen auch Rechner konfisziert, mit der Ankündigung, dass der Inhalt &#8222;überprüft&#8220; würde, was nicht nur einen weiterer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Gefangenen darstellt, sondern auch Auszubildende bei ihren Prüfungsvorbereitungen behindert und so deren Zukunft negativ zu beeinflussen droht.<br />
Insgesamt sorgt dieser Zustand unter den eingesperrten Frauen* der JVA Chemnitz für viel Unmut, Frust und Verzweiflung. Eine Reihe von zur Zeit noch unüberschaubaren Folgeproblemen zeichnet sich ab.<br />
Wie so oft aber, wird den Beschwerden der Gefangenen nicht zugehört. Stattdessen wird mit weiteren Freiheitsbeschränkungen und Repression geantwortet oder gedroht.  </p>
<p>Deswegen wurden wir gebeten, möglichst laut und ausführlich über die unertragbaren Zustände im Chemnitzer Knast zu informieren. Tragt deswegen bitte alle Informationen schnellstmöglich weiter. Gerne auch nach vorhergehender Rückversicherung bei euren Gefängniskontakten. Lasst uns vielfältige Kommunikationswege nutzen, um die Situation sichtbarer werden zu lassen, so dass mehr öffentlicher Druck auf den Verantwortlichen der JVA lastet!</p>
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