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	<title>Gewerkschaftsrechte Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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	<title>Gewerkschaftsrechte Archive - Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</title>
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		<title>Bericht zur Kundgebung am 14.08.2014</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 11:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaftsrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Solidarität und Klassenkampf Knapp 40 Kolleg*innen sind am 14. August dem Aufruf des Klassenkämpferischen Blocks zur Kundgebung vor dem Gebäude des Berliner Justizsenats gefolgt und haben mit ihrer Anwesenheit die Initiative der Gefangenengewerkschaft unterstützt. Von den Veranstalter*innen wurden verschiedene Solidaritätserklärungen sowie ein Grußwort des Sprechers der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) verlesen. Im Mittelpunkt stand die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/bericht-zur-kundgebung-am-14-08-2014/">Bericht zur Kundgebung am 14.08.2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>von<a href="http://klassenkampfblock.blogsport.de/" target="_blank"> Solidarität und Klassenkampf</a></p>
<p><a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2014/08/outbreak.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-258" src="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2014/08/outbreak.jpg" alt="outbreak" width="600" height="338" srcset="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2014/08/outbreak.jpg 600w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2014/08/outbreak-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Knapp 40 Kolleg*innen sind am 14. August dem Aufruf des Klassenkämpferischen Blocks zur Kundgebung vor dem Gebäude des Berliner Justizsenats gefolgt und haben mit ihrer Anwesenheit die Initiative der Gefangenengewerkschaft unterstützt. Von den Veranstalter*innen wurden verschiedene Solidaritätserklärungen sowie ein Grußwort des Sprechers der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) verlesen. Im Mittelpunkt stand die Forderung, dass im Knast, in dem die Pflicht zur Arbeit besteht, auch Gewerkschaftsrechte gelten müssen.</p>
<p><span id="more-256"></span></p>
<p>Im Mai dieses Jahres hatten Gefangene der JVA Tegel die Gefangenengewerkschaft gegründet. Mittlerweile haben sich weitere Gewerkschaftsgruppen in den JVA Berlin-Plötzensee, Willich, Aschaffenburg und Dresden gegründet. Auch in den teilprivatisierten Knast in Burg bei Magdeburg gibt es Kontakte. Vor wenigen Tagen kam zudem unter dem Titel Outbreak (Ausbruch) die erste Ausgabe der Zeitung der Gefangenengewerkschaft heraus.</p>
<p>Die Forderungen der Gefangenengewerkschaft, ein Mindestlohn für die Arbeit auch im Gefängnis und die Einbeziehung in die Rentenversicherung stoßen bei den Gefangenen auf Zustimmung. Gar nicht erfreut über die gewerkschaftliche Organisierung im Knast ist hingegen der Berliner Justizsenator Thomas Heilmann. Sein Sprecher erklärte als Antwort auf eine Kleine Anfrage von Abgeordneten der Linkspartei und der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus: „Der Senat beabsichtigt nicht, Insassen der Justizvollzugsanstalten entsprechend einem gesetzlichen Mindestlohn zu vergüten“. Deren Arbeit und Entlohnung sei nicht mit der Tätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt vergleichbar, so die Begründung.</p>
<p>Mit der Kundgebung machten die Kolleg*innen deutlich, dass für sie die Gewerkschaftsrechte natürlich auch im Knast gelten. Anwesend waren Kolleg*innen verschiedener Gewerkschaften: der der Freien Arbeiter*innen Union (FAU) und der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ), aber auch Kolleg*innen vom Erwerbslosenausschuss der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Berlin. In einer Solidaritätserklärung schrieben sie: „ (…) wir, die Mitglieder des Erwerbslosenausschusses in ver.di Berlin begrüßen und unterstützen die Initiative der Gefangenen. Euer Kampf um die Beseitigung weiterer Ausnahmen im Mindestlohngesetz und für die Abführung von Rentenversicherungsbeiträgen findet unsere Zustimmung. (…) Konkrete Angebote zu einer vertieften Zusammenarbeit können und werden wir euch nach der Klärung der Rahmenbedingungen bei ver.di machen…)“</p>
<p>Auch die Organisation Erwerbslos in Berlin erklärte sich mit der Gefangenengewerkschaft solidarisch Sie schrieben in ihrer Erklärung: „Als Zusammenschluss gewerkschaftlich organisierter Erwerbsloser ist die Solidarität mit den Gefangenen und ihren Forderungen für uns selbstverständlich. Wir können nicht auf einen Mindestlohn ohne Ausnahmen hoffen, wenn wir es dulden, dass der Mindestlohn anderen vorenthalten wird. Schon deswegen unterstützen wir die Forderung der Gefangenen nach dem Mindestlohn auch für Gefangene. Wir können auch nicht hoffen, die volle Koalitionsfreiheit außerhalb ritualisierter Tarifauseinandersetzungen zu erreichen, wenn wir es dulden, dass anderen die Gründung einer Gewerkschaft überhaupt verwehrt wird.“</p>
<p>Damit machten die Kolleg*innen deutlich, dass die Solidarität mit der Gefangenengewerkschaft auch ein Kampf für ihre eigenen Rechte ist. Dass sahen auch Mitglieder von Behindertenorganisationen so, die betonten, dass Beschäftigten der Behindertenwerkstätten ebenfalls ihr Status als Lohnabhängige nicht anerkannt wird. Auch sie haben dann keine Gewerkschaftsrechte. In einer ähnlichen Situation sind auch Beschäftigte in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Sie erkennen, dass die Entrechtung mit besonders stigmatisierten Gruppen wie Gefangenen oder auch Flüchtlingen beginnt und dann auf andere Teile der Gesellschaft ausgedehnt wird. Daher ist es wichtig, sich nicht von diesen Gruppen abzugrenzen sondern mit ihnen gemeinsam für die gewerkschaftlichen Rechte zu kämpfen. Dass war das Signal der Kundgebung am Donnerstag.</p>
<p>Der Sprecher der Gefangenengewerkschaft/Bundesweite Organisation Oliver Rast brachte es in seiner Grußadresse am Donnerstag auf den Punkt: „Die heutige Kundgebung vor dem Dienstsitz des Justizsenators Heilmann (CDU) stellt ein Novum dar. Erstmals wird vor einer Berliner Einrichtung der Justizverwaltung für die vollen Gewerkschaftsrechte auch hinter Gittern demonstriert.“ Selbstkritische Töne kamen vom Bundesvorstand der Roten Hilfe, die in ihrer Erklärung auf der Kundgebung feststellte: „Arbeitskampfthemen beziehungsweise gewerkschaftliche Aspekte im Knast selbst waren dabei in der bisherigen Tätigkeit jedoch weniger präsent – im Gegensatz dazu steht die eigentlich sehr hohe Bedeutung und ganz unmittelbare Nähe der Fragen von Lohnarbeit, Entlohnung und Organisierung für die Gefangenen in der BRD. Umso erfreuter ist der Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V. über die Initiative von Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Tegel, die im Mai dieses Jahres nun eine Gefangenengewerkschaft gegründet haben“.</p>
<p>Die Kundgebung am 14.8.2014 war die erste öffentliche Unterstützung aber sicher nicht die letzte. Jetzt werden wir beobachten, ob alle Gefangenen die gerade fertiggestellte erste Zeitung der Gefangenengewerkschaft Outbreak problemlos erhalten, oder ob es weitere Behinderungen seitens der Behörden gibt. Mit Zuversicht sehen wir der Zeit entgegen, wo die Gewerkschaft konkrete Schritte zur Durchsetzung ihrer Forderungen, Mindestlohn für alle Gefangenen und Einbeziehung in die Rentenversicherung unternimmt. Es gibt viele Orte, wo wir die Solidarität mit der Gefangenengewerkschaft ausdrücken können, der Berliner Justizsenat war erst der Anfang.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/bericht-zur-kundgebung-am-14-08-2014/">Bericht zur Kundgebung am 14.08.2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>&#8222;Gewerkschaftsrechte auch im Knast&#8220; &#8211; der Freitag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 11:06:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaftsrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>aus der Freitag &#124; 17. August 2014 Solidarität Knapp 40 Kolleg_innen haben am 14. August vor dem Gebäude des Berliner Justizsenats die Initiative der Gefangenengewerkschaft unterstützt Ein Nutzerbeitrag von Peter Nowak Von den Veranstalter_innen wurden verschiedene Solidaritätserklärungen sowie ein Grußwort des Sprechers der Gefangenengewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG / BO) verlesen. Im Mittelpunkt stand die Forderung, dass...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gewerkschaftsrechte-auch-im-knast-der-freitag/">&#8222;Gewerkschaftsrechte auch im Knast&#8220; &#8211; der Freitag</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>aus <a href="https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/gewerkschaftsrechte-auch-im-knst" target="_blank">der Freitag | 17. August 2014</a></p>
<p><strong>Solidarität </strong>Knapp 40 Kolleg_innen haben am 14. August vor dem Gebäude des Berliner Justizsenats die Initiative der Gefangenengewerkschaft unterstützt</p>
<p>Ein Nutzerbeitrag von <em>Peter Nowak </em></p>
<p>Von den Veranstalter_innen wurden verschiedene Solidaritätserklärungen sowie ein Grußwort des Sprechers der Gefangenengewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG / BO) verlesen. Im Mittelpunkt stand die Forderung, dass im Knast, in dem die Pflicht zur Arbeit besteht, auch Gewerkschaftsrechte gelten müssen.</p>
<p>Im Mai dieses Jahres hatten Gefangene der JVA Tegel die Gefangenengewerkschaft gegründet. Mittlerweile haben sich weitere Gewerkschaftsgruppen in der JVA Berlin-Plötzensee, Willich, Aschaffenburg und Burg gegründet. Vor wenigen Tagen zudem unter Titel Outbreak (Ausbruch) eine Ausgabe de Zeitung der Gefangenengewerkschaft heraus.</p>
<p><span id="more-254"></span></p>
<p><strong>Entrechtung von Lohnabhängigen nicht nur im Knast</strong></p>
<p>Die beiden Forderungen der Gefangenengewerkschaft, ein Mindestlohn für die Arbeit auch im Gefängnis und die Einbeziehung in die Rentenversicherung, stoßen bei den Gefangenen auf Zustimmung. Gar nicht erfreut über die gewerkschaftliche Organisierung im Knast ist hingegen der Berliner Justizsenator Thomas Heilmann. Sein Sprecher erklärte als Antwort auf eine Kleine Anfrage von Abgeordneten der Linkspartei und der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus: „Der Senat beabsichtigt nicht, Insassen der Justizvollzugsanstalten entsprechend einem gesetzlichen Mindestlohn zu vergüten“. Deren Arbeit und Entlohnung sei nicht mit der Tätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt vergleichbar, so die Begründung.</p>
<p>Mit der Kundgebung machten die Kolleg_innen deutlich, dass für sie die Gewerkschaftsrechte natürlich auch im Knast gelten. Anwesend waren Kolleg_innen verschiedener Gewerkschaften: der Freien Arbeiter_innen Union (FAU) und der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ), aber auch Kolleg_innen vom Erwerbslosenausschuss der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Berlin.</p>
<p>In einer Solidaritätserklärung schrieben sie:<br />
&#8222;… wir, die Mitglieder des Erwerbslosenausschusses in ver.di Berlin begrüßen und unterstützen die Initiative der Gefangenen. Euer Kampf um die Beseitigung weiterer Ausnahmen im Mindestlohngesetz und für die Abführung von Rentenversicherungsbeiträgen findet unsere Zustimmung. (…) Konkrete Angebote zu einer vertieften Zusammenarbeit können und werden wir euch nach der Klärung der Rahmenbedingungen bei ver.di machen …&#8220;</p>
<p>Auch die Organisation <em>Erwerbslos</em> erklärte sich mit der Gefangenengewerkschaft solidarisch: In ihrer Erklärung heißt es:<br />
“Als Zusammenschluß gewerkschaftlich organisierter Erwerbsloser ist die Solidarität mit den Gefangenen und ihren Forderungen für uns selbstverständlich. Wir können nicht auf einen Mindestlohn ohne Ausnahmen hoffen, wenn wir es dulden, daß der Mindestlohn Anderen vorenthalten wird. Schon deswegen unterstützen wir die Forderung der Gefangenen nach dem Mindestlohn auch für Gefangene. Wir können auch nicht hoffen, die volle  Koalitionsfreiheit außerhalb ritualisierter Tarifauseinandersetzungen zu erreichen, wenn wir es dulden, daß Anderen die Gründung einer Gewerkschaft überhaupt verwehrt wird“</p>
<p>Damit machten die Kolleg_innen deutlich, dass die Solidarität mit der Gefangenengewerkschaft auch ein Kampf für ihre eigenen Rechte ist. Dass sahen auch Mitglieder von Behindertenorganisationen so, die betonten, dass Beschäftigten der Behindertenwerkstätten ebenfalls ihr Status als Lohnabhängige nicht anerkannt wird. Auch sie haben dann keine Gewerkschaftsrechte. In einer ähnlichen Situation sind auch Beschäftigte in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Sie erkennen, dass die Entrechtung mit besonders stigmatisierten Gruppen wie Gefangenen oder auch Flüchtlingen beginnt und dann auf andere Teile der Gesellschaft ausgedehnt wird. Daher ist es wichtig, sich nicht von diesen Gruppen abzugrenzen sondern mit ihnen gemeinsam für die gewerkschaftlichen Rechte zu kämpfen. Das war das Signal der Kundgebung am Donnerstag.</p>
<p><strong>Kundgebung als Auftakt</strong></p>
<p>Der Sprecher der Gefangenengewerkschaft/Bundesweite Organisation Oliver Rast brachte es in seiner Grußadresse am Donnerstag auf dem Punkt:<br />
„Die heutige Kundgebung vor dem Dienstsitz des Justizsenators Heilmann (CDU) stellt ein Novum dar. Erstmals wird vor einer Berliner Einrichtung der Justizverwaltung für die vollen Gewerkschaftsrechte auch hinter Gittern demonstriert.“</p>
<p>Selbstkritische Töne kamen vom Bundesvorstand der Roten Hilfe, die in ihrer Erklärung auf der Kundgebung feststellte:<br />
„Arbeitskampfthemen beziehungsweise gewerkschaftliche Aspekte im Knast selbst waren dabei in der bisherigen Tätigkeit jedoch weniger präsent – im Gegensatz dazu steht die eigentlich sehr hohe Bedeutung und ganz unmittelbare Nähe der Fragen von Lohnarbeit, Entlohnung und Organisierung für die Gefangenen in der BRD.<br />
Umso erfreuter ist der Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V. über die Initiative von Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Tegel, die im Mai dieses Jahres nun eine Gefangenengewerkschaft gegründet haben“.</p>
<p>Die Kundgebung am 13.8. war die erste öffentliche Unterstützung aber sicher nicht die Letzte, betonten die Organisator_innen . Jetzt wollen sie beobachten, ob alle Gefangenen die gerade fertiggestellte erste Zeitung der Gefangenengewerkschaft <em>Outbreak</em> problemlos erhalten, oder ob es weitere Behinderungen seitens der Behörden gibt. &#8222;Mit Zuversicht sehen wir der Zeit entgegen, wo die Gewerkschaft konkrete Schritte zur Durchsetzung ihrer Forderungen, Mindestlohn für alle Gefangenen und Einbeziehung in die Rentenversicherung unternimmt. Es gibt viele Orte, wo wir die Solidarität mit der Gefangenengewerkschaft ausdrücken können, der Berliner Justizsenat war erst der Anfang&#8220;, sagte ein Mitglied der Unterstützer_innengruppe gegenüber dem Freitag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/gewerkschaftsrechte-auch-im-knast-der-freitag/">&#8222;Gewerkschaftsrechte auch im Knast&#8220; &#8211; der Freitag</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Grußwort der GG / BO zur Kundgebung vor dem Berliner Justizsenat</title>
		<link>https://ggbo.de/grusswort-der-gg-bo-zur-kundgebung-vor-dem-berliner-justizsenat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2014 15:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaftsrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grußwort zur Kundgebung „Gewerkschaftsrecht auch im Knast!“ am 14.8.2014 vor dem Berliner Justizsenat Die heutige Kundgebung vor dem Dienstsitz des Justizsenators Heilmann (CDU) stellt ein Novum dar. Erstmals wird vor einer Berliner Einrichtung der Justizverwaltung für die vollen Gewerkschaftsrechte auch hinter Gittern demonstriert. Wir haben mit der Gründung der Gefangenen-Gewerkschaft / Bundessweite Organisation (GG/BO) einen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/grusswort-der-gg-bo-zur-kundgebung-vor-dem-berliner-justizsenat/">Grußwort der GG / BO zur Kundgebung vor dem Berliner Justizsenat</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grußwort zur Kundgebung „Gewerkschaftsrecht auch im Knast!“ am 14.8.2014 vor dem Berliner Justizsenat</strong></p>
<p>Die heutige Kundgebung vor dem Dienstsitz des Justizsenators Heilmann (CDU) stellt ein Novum dar. Erstmals wird vor einer Berliner Einrichtung der Justizverwaltung für die vollen Gewerkschaftsrechte auch hinter Gittern demonstriert.</p>
<p>Wir haben mit der Gründung der Gefangenen-Gewerkschaft / Bundessweite Organisation (GG/BO) einen Auftakt gewagt. Knäste sollen seitens der Inhaftierten keine gewerkschaftsfreie Zone mehr sein. Die ersten konkreten Schritte sind wir bereits gegangen. Wir haben in den JVA´s Plötzensee (Berlin), Willich (NRW), Aschaffenburg (Bayern) und Dresden (Sachsen) Zweigstellen unserer GG/BO aufgebaut bzw. enge Kontakte geknüpft, so dass wir sagen können, dass wir uns langsam, aber sicher bundesweit verankern. Aktuell sind wir dabei, uns ebenfalls in der JVA Burg (Sachsen-Anhalt), einem teilprivatisierten Knast, festzusetzen.</p>
<p><span id="more-238"></span></p>
<p>Unsere Initiative ist eine direkte aus dem Knast heraus, die durch die solidarische und aktive Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen draußen wesentlich mitgetragen wird. D.h., dass wir drinnen und draußen Standbeine unserer GG/BO etablieren wollen, damit wir den einen oder anderen Gegenstoß von Justizbehörden gut verkraften können. Wir sind hierbei sehr zuversichtlich, dass wir einen festen Stand haben werden.</p>
<p>Deshalb begrüßen wir es sehr, dass sich die Kolleginnen und Kollegen des Klassenkämpferischen Blocks bereiterklärt haben, eine Kundgebung vor der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz abzuhalten.</p>
<p>Wir begreifen natürlich, dass sich Justiz-Behörden in der Stadt damit schwertuen, dass &#8211; ausgehend von Berliner Haftanstalten &#8211; eine kleine Welle der gewerkschaftlichen Organisierung Inhaftierter losgetreten wurde.</p>
<p>Von Seiten der Behörden wird versucht, uns die Legitimität als Gewerkschaft abzusprechen, indem sie uns den sog. Arbeitnehmer-Status per Gesetz verweigern. Das ist fadenscheinig, da wir auch nichts anderes anzubieten haben als unsere Arbeitskraft. Diese wird von staatlichen Stellen und externen Konzernen dieser Republik überaus gerne verbraucht. Ein Beispiel: die Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Berliner Abgeordnetenhaus nehmen auf ihren Sitzmöbeln bequem Platz. Diese Sitzgarnituren kommen direkt aus den Werkstätten der JVA Tegel. Vermutlich sitzt selbst der Justizsenator Hr. Heilmann problemfrei auf der Regierungsbank, die von Inhaftierten üppig gepolstert wurde…</p>
<p>Für diese und andere Tätigkeiten werden Inhaftierte mit ein paar Cent die Stunde abgespeist. Wir fordern ganz klar: Diese Billiglöhnerei und diese staatlich sanktionierte Form des Lohndumpings muss ein Ende haben!</p>
<p>Wir sind als GG/BO nicht mehr einfach vom Tisch zu wischen. Wir sind, wie man so schön sagt, eine reale Erscheinung, die zu einem Faktor in der Auseinandersetzung um die Arbeitsbedingungen und Sozialstandards in den Knästen werden will.</p>
<p>Mindestlohn und Rente für arbeitende Gefangene sind unsere derzeitigen Kernthemen. Wir werden einen langen Atem haben müssen, um die Forderungen politisch und juristisch durchzusetzen. Wir haben tief Luft geholt und setzen darauf, dass wir mit unserer Kolleginnen und Kollegen vor den Anstaltstoren insgesamt für die Realisierung der vollen Gewerkschaftsfreiheit hinter den Knastmauern eintreten werden.</p>
<p>Wir danken an dieser Stelle allen vorbereitenden und teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen für diese Kundgebung. Sie stellt für uns einen wichtigen Ausdruck von Solidarität dar – Solidarität, die konkret und praktisch ist…</p>
<p>Herzlichen Dank hierfür und Glück auf!</p>
<p><em>Oliver Rast</em><br />
Sprecher der GG/BO</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/grusswort-der-gg-bo-zur-kundgebung-vor-dem-berliner-justizsenat/">Grußwort der GG / BO zur Kundgebung vor dem Berliner Justizsenat</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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		<title>Berlin: Kundgebung bei Justizsenator Heilmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GG/BO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2014 19:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweite Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaftsrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Knapp 40 Leute sind dem Aufuf zur Kundgebung vor dem Gebäude des Justizsenats gefolgt und haben mit ihrer Anwesenheit die Initiative der Gefangenengewerkschaft unterstützt. Von den Veranstaltern wurden verschiedene Solidaritätserklärungen sowie ein Grußwort des Sprechers der GG / BO verlesen. Im Mittelpunkt stand die Forderung, dass im Knast, in dem die Pflicht zur Arbeit besteht,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/berlin-kundgebung-bei-justizsenator-heilmann/">Berlin: Kundgebung bei Justizsenator Heilmann</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2014/08/GG_Demo.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-235" src="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2014/08/GG_Demo.jpg" alt="GG_Demo" width="640" height="480" srcset="https://ggbo.de/wp-content/uploads/2014/08/GG_Demo.jpg 640w, https://ggbo.de/wp-content/uploads/2014/08/GG_Demo-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Knapp 40 Leute sind dem Aufuf zur Kundgebung vor dem Gebäude des Justizsenats gefolgt und haben mit ihrer Anwesenheit die Initiative der Gefangenengewerkschaft unterstützt. Von den Veranstaltern wurden verschiedene Solidaritätserklärungen sowie ein Grußwort des Sprechers der GG / BO verlesen. Im Mittelpunkt stand die Forderung, dass im Knast, in dem die Pflicht zur Arbeit besteht, auch Gewerkschaftsrechte gelten müssen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ggbo.de/berlin-kundgebung-bei-justizsenator-heilmann/">Berlin: Kundgebung bei Justizsenator Heilmann</a> erschien zuerst auf <a href="https://ggbo.de">Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)</a>.</p>
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