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	Kommentare zu: Entlassung in die Obdachlosigkeit	</title>
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	<description>Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.</description>
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		Von: Marco-Michelle Hilden		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco-Michelle Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 10:36:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo guten Tag,
ich befinde mich aktuell im offenen Vollzug in Hamburg und werde jetzt am 17 Oktober, also in zwei Wochen entlassen. Ich wurde aus der JVA Fuhlsbüttel in den offenen verlegt, um anständig mit Zimmer oder Wohnung entlassen zu werden, um nicht auf der Straße zu wohnen/zu leben/zu vegetieren. In der Zeit wie ich hier im offenen Vollzug bin, habe ich 52 verschiedene Wohneinrichtungen/Angebote angeschrieben und auch Vermieter wie hier in Hamburg die SAGA, ich war bei Wohngewerkschaften und überall wo man Wohnraum gestellt bekommen kann. Ich werde jetzt am 17. Oktober tatsächlich obdachlos entlassen und die Anstalt selber zeigt überhaupt keine hilfsbereitschaft mir irgendwie etwas zu vermitteln oder ähnliches. Ich habe hier selbst gar keine Hilfe erhalten, worüber sich auch andere Gefangene beklagen die ebenfalls kein Stück weiter kommen und auch aufgeben oder aufgegeben haben und es ist daher der Grund warum ich jetzt am 17 mit einem blauen Sack auf die Straße gesetzt werde und vor dem Nichts verstehe. Ich werde also obdachlos entlassen und es interessiert hier niemanden. 
Was ich dann machen soll ? Ich kann es nicht beantworten, denn ich persönlich bin der Meinung, dass damit meine persönliche Zukunft ein Ende gefunden hat obwohl ich aus der Haft frei komme. Ich denke nicht, dass ich wieder auf die Füße kommen werde oder mich anständig irgendwo integrieren kann b.z.w. vernünftig leben kann, denn ohne Dach über den Kopf ist man auf deutsch gesagt;  am Arsch. 
Ich habe hier diesen Bericht von Ihnen gelesen und wollte einfach mal dazu etwas aus der Realität schreiben. Es ist in Zwischenzeit das Jahr 2025 und es hat sich nichts verändert, vielmehr es ist noch viel schlimmer geworden, sehr viel schlimmer.

Einen Gruß aus Hamburg......M-M. Hilden

( 03.10.2025 )]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo guten Tag,<br />
ich befinde mich aktuell im offenen Vollzug in Hamburg und werde jetzt am 17 Oktober, also in zwei Wochen entlassen. Ich wurde aus der JVA Fuhlsbüttel in den offenen verlegt, um anständig mit Zimmer oder Wohnung entlassen zu werden, um nicht auf der Straße zu wohnen/zu leben/zu vegetieren. In der Zeit wie ich hier im offenen Vollzug bin, habe ich 52 verschiedene Wohneinrichtungen/Angebote angeschrieben und auch Vermieter wie hier in Hamburg die SAGA, ich war bei Wohngewerkschaften und überall wo man Wohnraum gestellt bekommen kann. Ich werde jetzt am 17. Oktober tatsächlich obdachlos entlassen und die Anstalt selber zeigt überhaupt keine hilfsbereitschaft mir irgendwie etwas zu vermitteln oder ähnliches. Ich habe hier selbst gar keine Hilfe erhalten, worüber sich auch andere Gefangene beklagen die ebenfalls kein Stück weiter kommen und auch aufgeben oder aufgegeben haben und es ist daher der Grund warum ich jetzt am 17 mit einem blauen Sack auf die Straße gesetzt werde und vor dem Nichts verstehe. Ich werde also obdachlos entlassen und es interessiert hier niemanden.<br />
Was ich dann machen soll ? Ich kann es nicht beantworten, denn ich persönlich bin der Meinung, dass damit meine persönliche Zukunft ein Ende gefunden hat obwohl ich aus der Haft frei komme. Ich denke nicht, dass ich wieder auf die Füße kommen werde oder mich anständig irgendwo integrieren kann b.z.w. vernünftig leben kann, denn ohne Dach über den Kopf ist man auf deutsch gesagt;  am Arsch.<br />
Ich habe hier diesen Bericht von Ihnen gelesen und wollte einfach mal dazu etwas aus der Realität schreiben. Es ist in Zwischenzeit das Jahr 2025 und es hat sich nichts verändert, vielmehr es ist noch viel schlimmer geworden, sehr viel schlimmer.</p>
<p>Einen Gruß aus Hamburg&#8230;&#8230;M-M. Hilden</p>
<p>( 03.10.2025 )</p>
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