Starke Proteste gegen Knast-Pfannkuchen-Aktion von Justizsenator Heilmann

Pressemitteilung

Auf der umstrittenen und schon im Vorfeld stark kritisierten Olympia-Werbe-Aktion von CDU-Justizsenator Heilmann kam es heute zu massiven Protesten. „Die Kampagne von interessierter Wirtschaft und Senat, um jeden Preis das olympische Spiele-Spektakel nach Berlin zu holen, geht offenbar weiter den Bach runter“, so Petra Sundermeier. „Aktivist*innen und Bevölkerung haben wieder einmal klar gemacht, dass sie mit der Senats-Propaganda-Kampagne nicht einverstanden sind und keine olympischen Spiele in Berlin wollen.“

Dutzende Menschen haben mit Schildern, Flugblättern, Sprechchören und Plakaten gegen die Heilmann-Aktion protestiert. Neben dem Widerstand gegen die zynische Olympia-Veranstaltung wurde auch von Aktivist*innen für Gefangenen-Rechte lautstark und vehement gegen die Pro-Olympia-Aktion mit im Knast hergestellten Pfannkuchen protestiert.

Die Durchführung der Senats-Veranstaltung war nur unter starkem Polizeischutz möglich, mehr als eine komplette Einsatzhundertschaft war im Einsatz. „Die derzeitige Pro-Olympia-Kampagne des Senats kommt offenbar nicht ohne Polizeischutz aus. Ein großer Teil der Berliner*innen ist zunehmend wütend über den Senat. Die Kampagne von Senat und Wirtschaft Wir wollen die Spiele – Berlin für Olympia wird von vielen Menschen, die aus guten Gründen gegen Olympia sind, als Anmaßung empfunden“, so Sundermeier weiter. Mindestens ein Mensch wurde während der Veranstaltung von Polizeibeamten festgesetzt und nach Überprüfung der Personalien mit einem Platzverweis belegt.

Petra Sundermeier: „Von Olympia-Begeisterung ist in Berlin nichts zu spüren, während die Unterstützung für die Anti-Olympia-Bewegung täglich wächst.“

Initiative „Olympia verhindern – in Berlin und überall!“

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